
Das ist tatsächlich weit gefehlt: Denn der differierende Mineraliengehalt der Produkte sorgt tatsächlich für gewaltige gesundheitliche und geschmackliche Unterschiede. Wer hohen Blutdruck hat, sollte auf alle Fälle ein salzsprich: „natriumarmes Wasser“ wählen. Beachten sollte man auch, dass nicht jeder „Sprudel“ auch tatsächlich „Mineralwasser“ ist. Dieser Titel ist rund 500 Anbietern vorbehalten. Ihr Wasser kommt aus unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten und ursprünglich reinen Wasservorkommen und wird streng kontrolliert. Lediglich Eisen und Schwefel dürfen entzogen und Kohlensäure hinzugefügt werden. Auch das so genannte „Quellwasser“ wird aus unterirdischen Wasservorkommen gewonnen – allerdings sind die Qualitätskontrollen hier weniger streng. Wer schließlich „Tafelwasser“ kauft, muss damit rechnen, einen Mix aus Kohlensäure, Leitungswasser und künstlich zugesetzten Mineralien zu trinken. „Heilwässer“ hingegen können tatsächlich positiv auf die Gesundheit einwirken, indem sie etwa gegen Sodbrennen oder Verstopfung wirken.
Haben Karotten eine luststeigernde
Wirkung? Die alten Griechen jedenfalls
glaubten daran: Sie verehrten
das wohlschmeckende Gemüse
nicht nur als belebende und entschlackende
Heilpflanze, sondern
auch als Aphrodisiakum. Als Mus
auf den Penis aufgetragen, erhoffte
man sich von der Karotte lust- und
potenzsteigernde Wirkung. Wir meinen:
Kochen Sie vielleicht doch lieber
eine Karottensuppe. Die hält fit
und gesund, so dass Sie hinterher
jede Menge Energie für die Liebe
haben. Und weil wir an unserer
Suppe auch frischen Koriander tun,
sind lustfördernde Effekte ebenfalls
nicht ausgeschlossen: Das Kraut
wird seit Jahrhunderten wegen seiner
anregenden ätherischen Öle geschätzt.
Die Zutaten: 100 g Schalotten,
1 Knoblauchzehe, 2 EL Öl, 400 g
Möhren, 0,8l Hühnerfond, 1 EL Honig,
frischer Pfeffer, 1 EL Zitronensaft,
125 g Sauerrahm, Salz, 1 Limone,
1 Bund Koriander. Schalotten
und Knoblauch werden feingewürfelt
und im Öl angeschwitzt, die
grob gewürfelten Möhren zufügen
und kurz mitdünsten. Mit Hühnerfond
auffüllen und kochen, bis die
Möhren weich sind. Die Suppe pürieren
und mit Honig, Salz, Pfeffer,
Koriander und Limone abschmecken.
Den Sauerrahm zur Hälfte
unterrühren, den Rest beim Servieren
als Klacks in die Mitte setzen.
Wir wünschen guten Appetit!








