
Psyche: Immer mehr Männer erkranken an Depressionen. Nach neuen Erkenntnissen äußert sich das Leiden bei „ihm“ durch vermeintlich untypische Symptome wie Wutausbrüche und Ärgerattacken. Die Krankheit bleibt deshalb häufig unentdeckt.
Herz und Kreislauf: 55 Prozent der Infarkt-Toten sind Männer. Sie erkranken deutlich früher als Frauen an Herzleiden. Häufige Ursachen sind Bluthochdruck, Stress, Übergewicht oder Bewegungsmangel. Menschen mit Bluthochdruck sollten ihre Werte regelmäßig zu Hause überprüfen.
Darm: Wird Dickdarmkrebs früh erkannt, sind die Heilungschancen gut. Leider nutzen vor allem Männer kaum die Angebote zur Krebsfrüherkennung. Nur jeder Fünfte geht zu den von der Kasse bezahlten Vorsorge-Checks.
Prostata: Das Prostatakarzinom ist der häufigste Tumor beim Mann. Tückisch ist, dass Betroffene anfangs kaum Beschwerden haben. Bei gutartiger Prostatavergrößerung können Arzneimittel helfen – auch pflanzliche.
Penis: Schätzungsweise jeder vierte über 65-Jährige leidet unter Erektionsstörungen. Nur ein Fünftel der Betroffenen geht deswegen zum Arzt. Ein Urologe klärt die Ursache ab und informiert, welche Hilfen es gibt.
Petra Haas, Senioren Ratgeber / GesundheitPro; 26.06.2009







