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 Betreff des Beitrags: Re: Penis Implantat
BeitragVerfasst: Mi, 07 Mär 2012 21:10 
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Registriert: Fr, 02 Mär 2012 23:06
Beiträge: 8
Hallo Paul, sorry, aber ich bin nicht jeden Tag hier. Deshalb kann die Antwort immer etwas dauern.
Also, medizinische Schreibfehler bitte ich zu entschuldigen! "Muse" ist das Präparat welches in die Harnröhre eingeführt wird (hört sich furchtbar an, aber unkompliziert in der Anwendung), ist wie alles andere auch schweineteuer, aber bei mir ohne jede Wirkung. Tabletten bei mir =null. In der Reha hat schon alles über mich gelacht wenn ich trotz der vom Oberarzt angesetzten Versuche mit gesenktem Haupt zum Frühstück kam. Skatt warscheinlich =Cavajek, die Spritze. Für mich Höllenqualen, da ewig keine Abschwellung erfolgte.
Ich bin mittlerweile 58; die OP war bei mir mit 50. Habe dann fünf Jahre gebraucht um zu begreifen dass der Urologe nur Müll erzählt wenn er sagte "das wird schon noch!".
Bezahlt hat die Kasse, das haben alles die Leute in der Klinik in Bad Mergentheim geregelt. Wie, weis ich nicht, war mir aber auch egal! Kann sein dass die meine schwere seelische Belastung zu Grunde gelegt hatten??!
Ruf doch einfach mal da an und hole dir nen Termin, der Tag Urlaub ist gut angelegt, und mal mit dem Zug fahren macht auch wieder Spaß. Ich war dann zwei Wochen da, über Weihnachten. Die Schmerzen? Na ja, es gab prima Schmerzmittel!
Das der etwas dicker im Normalzustand ist, muss mann wohl akzeptieren. Ist ja auch logisch, google dir mal das Penisimplantat, dann siehst du dass die beiden Schläuche ja irgendwo sein müssen. Mehr aufpumpen ist nicht möglich, die Teile sind aus einer Art Kunststoff, nicht aus Gummi! Aber, falls es dich beruhigt; es gibt viel, viel kleinere.
Nur, wie schon betont, es ist 'ne entgültige Sache. Da gibt es kein Zurück mehr!
Sex-Verbot nach der OP ist mind. sechs Wochen. Bei mir waren es wegen fehlender Partnerschaft dann gleich mal sechs Monate! Hatte ganz schön Schiss vorm "ersten Mal", aber... . Alles bestens.
Ich muss jetzt sagen, ich würde mich jederzeit wieder dafür entscheiden, und ich bereue die vielen Jahre, die ich darauf verzichtet habe.
Falls ich was vergessen hab', musste dich halt nochmal melden.

Gruß, Günter.


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 Betreff des Beitrags: Re: Penis Implantat
BeitragVerfasst: Sa, 31 Mär 2012 20:09 
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Registriert: Sa, 31 Mär 2012 19:50
Beiträge: 6
Hallo

bin neu hier und möchte Euch mal meine Geschichte erzählen. Den Werdegang bis zur OP ist denke ich mal wie bei vielen. Ein Versuch nach dem Anderen Skut, Pillen usw.
Dann Implantat op im Krankenhaus Düren bei Dr. Börgermann, Chefarzt Urologie. Vormals in Essen! Penisgröße als noch alles ok war größer als 16 cm, dann der Schock nach der OP und nach abschwellen der Op bedingten Schwellungen.
Bei mir wurde ein AMS 700 LGX eingesetzt. Dieses Implantat wird bei Aktivierung etwas größer und dicker ca 10 %.

Aber jetzt weiter, nach der Operation Penisgröße 8cm !!!! Aktiviert 9,5 cm. Mein jetziger Zustand, Verzweifelung pur. Geschlechtsverkehr mit meiner molligen Partnerin - nicht möglich!!! Reaktion des Arztes - ich möchte eine Nacht Bedenkzeit - eine Woche später, möchte er mit einem Kollegen Rücksprache nehmen, der dann aber eine Woche in Urlaub ist. Heute fast 5 Wochen danach - immer weider Vertröstungen seiner Sekräterin - "unser Chef hat sehr viel zu Tun, aber wir haben sie nicht vergessen"

Mittlerweile habe ich auf anraten meines Hausarztes die Gutachterkommission für Behandlungsfehler der Ärztekammer Nordrhein eingeschaltet. Durchschnittliche Bearbeitungszeit 15 Monate.

Ja auch so kann es gehen

Vielleicht hat ja hier einer einen guten Tip für mich

Ich leide seit dieser Aktion unter Depressionen, weiß nicht wie es weiter gehen soll. Keine Hilfe von Krankenhaus seite.
Am 10.4. ambulanter Termin in einer anderen Klinik, für eine Zweitmeinung - naja mal sehen


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 Betreff des Beitrags: Re: Penis Implantat
BeitragVerfasst: Mi, 04 Apr 2012 22:18 
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Registriert: Fr, 02 Mär 2012 23:06
Beiträge: 8
Hi, was soll man da für einen Rat geben? Das ist nicht einfach. Klar, eine zweite Meinung ist wohl die einzige Möglichkeit. Aber da musst du auch gerade noch einen guten Urologen finden, der dein "Leiden" versteht und bereit ist 'nem Kollegen an's Bein zu pinkeln!
Vielleicht hättest du genauere Meinungen und Beurteilungen von Klinik und Operateur einholen sollen, aber das bringt jetzt auch nix mehr.
Das von dir geschilderte Problem ist mir allerdings auch nicht so recht nachzuvollziehen. Diese Implantate sind ja mit Sicherheit eine Norm-Größe, deshalb vermute ich dass man das Teil zu weit in den Körper "verankert" hat.
Mich hat die Länge noch nie interessiert, deshalb habe ich extra für dich mal gemessen. Es sind aktiviert genau 15cm. Das ist nix zum protzen, aber meine Partnerin ist begeistert, ich bin's deshalb auch.
Ich meine, wenn da bei dir garnix mehr geht, wurde dir ja nicht geholfen! Im Gegenteil! Und die OP ist auch nicht gerade "ohne", doch ich würde es in einer besseren Klinik korrigieren lassen. Ich drück' dir die Daumen!

Grüße aus Konz, von Günter.


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 Betreff des Beitrags: Re: Penis Implantat
BeitragVerfasst: Do, 05 Apr 2012 10:38 
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Registriert: Sa, 31 Mär 2012 19:50
Beiträge: 6
Intruder1000 hat geschrieben:
Hi, was soll man da für einen Rat geben? Das ist nicht einfach. Klar, eine zweite Meinung ist wohl die einzige Möglichkeit. Aber da musst du auch gerade noch einen guten Urologen finden, der dein "Leiden" versteht und bereit ist 'nem Kollegen an's Bein zu pinkeln!
Vielleicht hättest du genauere Meinungen und Beurteilungen von Klinik und Operateur einholen sollen, aber das bringt jetzt auch nix mehr.
Das von dir geschilderte Problem ist mir allerdings auch nicht so recht nachzuvollziehen. Diese Implantate sind ja mit Sicherheit eine Norm-Größe, deshalb vermute ich dass man das Teil zu weit in den Körper "verankert" hat.
Mich hat die Länge noch nie interessiert, deshalb habe ich extra für dich mal gemessen. Es sind aktiviert genau 15cm. Das ist nix zum protzen, aber meine Partnerin ist begeistert, ich bin's deshalb auch.
Ich meine, wenn da bei dir garnix mehr geht, wurde dir ja nicht geholfen! Im Gegenteil! Und die OP ist auch nicht gerade "ohne", doch ich würde es in einer besseren Klinik korrigieren lassen. Ich drück' dir die Daumen!

Grüße aus Konz, von Günter.


Hallo,
danke für deine Anteilnahme, die Zweitmeinung hole ich mir in Schwelm. Diese Klinik implantiert ebenfalls Schwellkörperimplantate. Was die Auswahl der Klinik bzw des Operateurs angeht. Die Klinik wird sogar auf der HP des Herstellers AMS empfohlen. Auf Rückfrage wurde mir mitgeteilt das die auf der HP empfohlenen Kliniken ca 500 Implantate bereits eingesetzt hätten. Das war auch der Grund warum ich bei dem Operateur eine gewisse Kenntnis und Routine voraussetze.
Ich vermute das er den Penis nicht richtig vermessen hat, denn die Länge hatte er früher im nicht erigierten Zustand. Des weiteren hat er die Haut an der Oberseite auch noch gestrafft, um im aktivierten Zustand eine normale Stellung zu gewährleisten.
Mal ehrlich wenn das wirklich das Maximum sein sollte was diese OP mir bringt, hätte ich mir viel Zank und Knatsch mit der KKH ersparen können. Ganz abgesehen von den Schmerzen.
Ich halte euch weiter auf dem laufenden

Gruß aus Eschweiler - Ingo


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 Betreff des Beitrags: Re: Penis Implantat
BeitragVerfasst: So, 29 Apr 2012 14:24 
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Registriert: Mi, 27 Jul 2011 14:06
Beiträge: 8
hallo Mythos1963,
ich sehe es ganauso wie Intruder1000. Daß das Implatat zu tief eingesetzt wurde.
Du schreibst, daß das Krankenhaus ca. 500 Op, Implatate im Jahr durch führen!
Sind die alle vom selben Arzt oder verschiedene Ärzte? Beim letzterem sind dan die Op`s
viel zu wenig. Vor so einer OP hättes Du lieber hier im Forum nach Ärzten gesucht und auch
dann einen Arzt der weit weg ist aber die meisten Erfahrungen hat.
Ich möchte mich auch operieren lassen (Prostatakrebs), aber meine Krankenkasse (Bundeseisenbahnvermögen-BEV- KVB)
lehnt das ab. Habe jetzt ein Anwalt eingeschaltet. für mich währe es eine große Hilfe, zu wissen warum Ihr so
eine OP gemacht habt und welche Krankenkasse die Kosten übernommen hat, sehr wichtig.
Bräuchte auch nur das Datum und die KK-Kasse, Namen sind erst einmal uninteressant.
Vielen Dank.
Gruß
Paul


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 Betreff des Beitrags: Re: Penis Implantat
BeitragVerfasst: Mo, 30 Apr 2012 00:12 
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Registriert: Fr, 02 Mär 2012 23:06
Beiträge: 8
Hallo Paul, es erstaunt mich dass ihr solche Probleme mit der Kostenübernahme habt. Als ich damals in Bad Mergentheim zur Voruntersuchung war, fragte ich am Schluss wie denn das mit der Bezahlung sei. Da bekam ich die Antwort: "machen Sie sich darüber mal keine Gedanken, darum kümmern wir uns schon!".
Und so hab' ich diese Frage auch nie wieder gestellt (ich hätte es ja eh' nie bezahlen können!).
Voraussetzung zur OP war natürlich dass über vier Jahre lang keine Reha-Maßnahme in einer Trierer Praxis, auch nur den geringsten Erfolg brachte. Der Zeitraum ist natürlich nicht relewant, weil ich die Entscheidung, es machen zu lassen, bestimmt über zwei Jahre verdrängt hatte. Vielleicht spielte auch eine Rolle dass mir psychische Probleme attestiert wurden!?
Ich kann zu dieser OP absolut nur zuraten (trotz aller Unannämlichkeiten!), aber nur wenn wirklich nix mehr geht, nicht aus Potenzprotzgründen! Meine bisher dreijährige Erfahrung damit ist nur besten.
Ich war, wie schon mal gesagt, in Bad Mergentheim, operiert von Dr. Maros, im Dez. 2008. Mein Alter damals, 55.
Meine Krankenkasse ist die IKK SüdWest.

Viele Grüße von Günter


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 Betreff des Beitrags: Re: Penis Implantat
BeitragVerfasst: Mo, 30 Apr 2012 08:33 
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Registriert: Sa, 31 Mär 2012 19:50
Beiträge: 6
polle hat geschrieben:
hallo Mythos1963,
ich sehe es ganauso wie Intruder1000. Daß das Implatat zu tief eingesetzt wurde.
Du schreibst, daß das Krankenhaus ca. 500 Op, Implatate im Jahr durch führen!
Sind die alle vom selben Arzt oder verschiedene Ärzte? Beim letzterem sind dan die Op`s
viel zu wenig. Vor so einer OP hättes Du lieber hier im Forum nach Ärzten gesucht und auch
dann einen Arzt der weit weg ist aber die meisten Erfahrungen hat.
Ich möchte mich auch operieren lassen (Prostatakrebs), aber meine Krankenkasse (Bundeseisenbahnvermögen-BEV- KVB)
lehnt das ab. Habe jetzt ein Anwalt eingeschaltet. für mich währe es eine große Hilfe, zu wissen warum Ihr so
eine OP gemacht habt und welche Krankenkasse die Kosten übernommen hat, sehr wichtig.
Bräuchte auch nur das Datum und die KK-Kasse, Namen sind erst einmal uninteressant.
Vielen Dank.
Gruß
Paul


Hallo Paul

Ja die Op´s werden nur vom Chefarzt durchgeführt, dieser hat auch mich operiert.
Ich habe mit der Firma AMS in Kontakt gestanden und der Arzt wird auf deren HP als Operateur empfohlen.
Die OP wurde bewilligt weil ich nach 14 Jahren Diabetes und Insulinresistenz eine erektile Dysfunktion habe.
Ich habe jedoch vorher alles ausprobiert. Pille, Skut also Spritzen, Vakuumpumpe.
OP Termin 3.1.12. Krankenkasse KKH


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 Betreff des Beitrags: Re: Penis Implantat
BeitragVerfasst: Mo, 30 Apr 2012 08:41 
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Registriert: Sa, 31 Mär 2012 19:50
Beiträge: 6
Hallo
mal wieder was Neues von mir.
Ich war nun im Helios Krankenhaus in Schwelm. Besuch bei Dr. Grein
Ergebnis: Bei der OP ist vom "Handwerklichem" nichts falsch gemacht worden. - VOLL DER FRUST -
er kann mir nicht helfen.
Auf die Frage hin wie es zum Verlust fast der hälfte meiner Penislänge kommt, hatte auch er keine Antwort.
Genau so wenig wie auf die Frage warum mein Penis auf der Oberseite taub und ich noch keinen Orgasmus bekommen kann.

Also stützt sich die Hoffnung auf die Gutachterkommission der Ärztekammen
Ich halte Euch weiterhin auf dem laufenden

Gruss aus Eschweiler bei Aachen
Ingo


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 Betreff des Beitrags: Re: Penis Implantat
BeitragVerfasst: Mi, 09 Mai 2012 20:11 
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Registriert: Sa, 31 Mär 2012 19:50
Beiträge: 6
Supergeil

habe heute Post von der Gutachterkommission bekommen. Unter anderem die Stellungnahme des Operateurs.
Er behauptet doch jetzt tatsächlich auf dem Aufklärungsbogen vor der Operation hätte extra handschriftlich drauf gestanden das es zu einer Verkürzung kommen kann.
Absolute Frechheit !!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Penis Implantat
BeitragVerfasst: Fr, 11 Mai 2012 20:06 
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Registriert: Fr, 02 Mär 2012 23:06
Beiträge: 8
Da lass dir doch das Zeug's mal zeigen, das müsstest du ja unterschrieben haben.
Aber ich glaube, egal was dabei rauskommt, du hast einen Scheiß steinigen Weg vor dir! Da wirst du wohl einen Chirurgen suchen müssen der das zur Zufriedenheit regulieren kann.
Du brauchst dann erstmal zwei wichtige Dinge zum Anfang, einen guten Psycho-Doc, der dir bescheinigt dass du so auf keinen Fall mehr leben möchtest und deshalb gefährdet bist, und einen guten Urologen der dich da voll versteht und dahingehend unterstützt! Übrigens, deinen Unwillen zum weiterleben mit diesem Problem musst du jedem Arzt der damit in Berührung kommt glaubhaft vermitteln können!!! Denn fehlende Lebensqualität in der Partnerschaft hat schon so manchen zum Äusersten getrieben.
Damit würde sich auch dein Status bei der Krankenkasse ändern. Und ich muss es zum x ten mal sagen holt euch einen Gesprächstermin beim Chef der Urol. in Bad Mergentheim!

Alles Gute Wünscht Günter.


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 Betreff des Beitrags: Re: Penis Implantat
BeitragVerfasst: So, 13 Mai 2012 01:32 
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Registriert: Sa, 31 Mär 2012 19:50
Beiträge: 6
Also was den Aufklärungsbogen angeht, natürlich steht da JETZT drauf das es zur Verkürzung kommen kann. Aber ich habe einen Vorteil. Meine Partnerin war bei jedem Gespräch mit dabei.
Mein Psycho Doc habe ich. Einen Urologen der voll hinter mir steht habe ich ebenfalls.

Also ich muß warten was die Gutachterkommission sagt und dann gehts richtig los^^

Gruß Ingo


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 Betreff des Beitrags: Re: Penis Implantat
BeitragVerfasst: Do, 09 Aug 2012 20:46 
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Registriert: Do, 09 Aug 2012 20:44
Beiträge: 1
Hallo, kann Ihnen nicht genug danken für diese Information. Es hat meinen Verstand an der Mühelosigkeit ein wenig gelegt. Ich habe meinen BA am 11. November ich wirklich nicht warten können, aber ich etwas nervös. Man hört alle diese Horrorgeschichten und reden über all den Schmerz.


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 Betreff des Beitrags: Re: Penis Implantat
BeitragVerfasst: Do, 16 Aug 2012 23:15 
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Registriert: Fr, 02 Mär 2012 23:06
Beiträge: 8
Na dann viel Glück und alles Gute!
Der Schmerz wird sein und vergehen, halt wie bei jeder OP! Aber deine Partnerin wird es dir danken! Was aber vielleicht für dich noch wertvoller sein wird; dein Selbstwertgefühl erfährt eine enorme Steigerung!

Gruß, Günter


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 Betreff des Beitrags: Re: Penis Implantat
BeitragVerfasst: Do, 29 Mai 2014 13:10 
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Registriert: Do, 29 Mai 2014 12:47
Beiträge: 8
polle
Betreff des Beitrags: Re: Penis Implantat
BeitragVerfasst: So, 29 Apr 2012 14:24
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Registriert: Mi, 27 Jul 2011 14:06
Beiträge: 8
hallo Mythos1963,
ich sehe es ganauso wie Intruder1000. Daß das Implatat zu tief eingesetzt wurde.
Du schreibst, daß das Krankenhaus ca. 500 Op, Implatate im Jahr durch führen!
Sind die alle vom selben Arzt oder verschiedene Ärzte? Beim letzterem sind dan die Op`s
viel zu wenig. Vor so einer OP hättes Du lieber hier im Forum nach Ärzten gesucht und auch
dann einen Arzt der weit weg ist aber die meisten Erfahrungen hat.
Ich möchte mich auch operieren lassen (Prostatakrebs), aber meine Krankenkasse (Bundeseisenbahnvermögen-BEV- KVB)
lehnt das ab. Habe jetzt ein Anwalt eingeschaltet. für mich währe es eine große Hilfe, zu wissen warum Ihr so
eine OP gemacht habt und welche Krankenkasse die Kosten übernommen hat, sehr wichtig.
Bräuchte auch nur das Datum und die KK-Kasse, Namen sind erst einmal uninteressant.
Vielen Dank.
Gruß
Paul


Hallo ich habe mich auch dazu entschlossen eine Schwellkörperimplantatoperation machen zu lassen.
Habe meiner Krankenkasse (Bundeseisenbahnvermögen BEV-KVB) eine Mail darüber geschickt . Daraufhin bin ich von der Krankenkasse angerufen worden und mir wurde mitgeteilt, dass die Kosten voll erstattet werden.
Nun darauf werde ich mich nicht verlassen und habe um eine schriftliche Bestätigung gebeten.
Ich hoffe nun, dass in den nächsten Tagen die Kostenübernahmeerklärung kommt, denn es ist alles schon organisiert für die OP.

An Paul, rufe doch einfach nochmal bei der KVB an und frage nach.


muelli


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 Betreff des Beitrags: Re: Penis Implantat
BeitragVerfasst: Mo, 09 Jun 2014 14:26 
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Registriert: Mo, 09 Jun 2014 13:53
Beiträge: 9
Hallo Kollegen,

ich habe mit Schrecken vernommen, wieviel Unkenntnis hier verbreitet ist und zu großen Debakeln und vermeidbaren Opfern führt.
Ich habe seit dem zarten Alter von 25 J. (mechanisches Trauma, Penisfraktur) Penisprothese, darunter so schreckliche wie Small-Carrion (semirigide = Dauererektion) und AMS 700CX alte Version (max. 5 Jahre haltbar). Dann Mentor Alpha I hielt bei mir 14 J. Jetzt Coloplast Titan OTR.
Es gibt in ganz Deutschland nur 3 Kliniken, die über genügend Expertise im Feld verfügen: München r.d. Isar, Freiburg und Kiel. Hierbei ist Kiel wohl der primus inter pares, denn Dr. Osmonov ist ein begnadeter Chirurg und arbeitet hochkonzentriert. Er macht auch Refertilisierungen, was sein Fingerspitzengefühl nur unterstreicht.
Es gibt eine ganze Reihe von Kliniken mit geringen Fallzahlen und mittelmäßiger Erfahrung, etwa Stuttgart, Westerstede, Großhadern oder Schwelm. In Schwelm operierte früher Prof. Schreiter; jetzt hat sein Neffe Dr. Grein das Zepter übernommen. Empfehlen kann ich ihn nicht, die Operationstechnik ist von gestern.
Eine Erstoperation ist grundsätzlich simpler als eine Revision (=Austausch eines defekten Implantates.) Eine Erstoperation kann auch in einer Klinik glücken, die kein "Center Of Excellence" ist. Aber wie gesagt, die Betonung liegt auf "glücken", un wo's um so viel geht, sollte man nicht Vabanque spielen.
Die Elite der Penisimplantatchirurgen tummelt sich in den USA: Dr. Eid, Dr. Kramer, Dr. Milam, Dr, Garber, Dr. Carson, Dr. Perito, Dr. Arthur Burnett. Auf ihren Webseiten kann man sich auch über die Technik informieren, z.B. www.urologicalcare.com.
Prof. SK Wilson ist der Doyen der Prothesenchirurgie, doch ist er bereits ein Opa (73 J.) und in den USA nicht mehr nachgefragt. Drum macht er jetzt Lehrveranstaltungen in Deutschland, weil es hier keine Besseren gibt. Aber Vorsicht! Bei solchen Lehrveranstaltungen mit Video-Streaming wird nicht immer sehr sorgfältig gearbeitet. Und wer will sich schon von einem 73jährigen am Schwanz operieren lassen???
Wichtig ist: Ein penoskrotaler Schnitt genügt! Wer 2 Schnitte benötigt wie etwa der Scharlatan Arif El Seweifi in Berlin, ist nicht auf Stand. Das Reservoir wird mittels Einstich in die transversale Faszie durch den extrainguinalen kanal in den paravesikulären Raum eingeschoben. All das geschieht durch ein und dieselbe Inzision!!
Bei einer Revision ist ganz wichtig: Die Schwellkörper müssen nach Entnahme des alten Implantats gespült werden mit antibiotischer Lösung ("irrigation"). Wenn das alte Reservoir nicht entfernt werden kann, weil der Schlauch beim Zupfen abreißt, sollte KEIN Bauchschnitt vorgenommen werden, um es andernorts rauszuholen, sondern es sollte in situ belassen werden und das neue Reservoir auf der anderen Körperseite untergebracht werden. Solcherart sind auch Revisionen mit nur 1 Inzision möglich.

All diese Punkte müsst ihr mit dem Chirurgen vor der OP besprechen und ihn sozusagen abchecken, ob er auf dem neuesten Stand des Wissens ist.

Grüße
Olly


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