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 Betreff des Beitrags: venöses Leck
BeitragVerfasst: Sa, 27 Jun 2009 00:32 
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Registriert: Sa, 27 Jun 2009 00:19
Beiträge: 2
Hallo,

ich hatte bereits 1992 eine OP zur Penisvenenverödung in Mainz durchführen lassen. Die Wirkung lies natürch nach 4-5 Jahren nach. Ende der 90iger gab es dann cialis, was mir half. Mittlerweile lässt auch diese Wirkung nach. Bei mir wurde bereits vor 20 Jahren festgestellt, dass dieses venöse Leck angeboren ist.
Was ist hier die aktuelle Methode?
Ich hatte zum vergleichbaren Thema etwas über das Verkleben einiger Venen gelesen. Wohne in der Nähe von Essen und würde dies gerne durchführen lassen. An wen könnte ich mich wenden? Ist dies aktuell eine Kassenleistung, also werden die Kosten von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen? Die OP wurde seinerzeit bei mir von der Uniklinik übernommen sozusagen als "Versuchsstudie". Hierzu zählte seinerzeit auch Schlaflabor etc.

Danke+Gruß

mike


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 Betreff des Beitrags: Re: venöses Leck
BeitragVerfasst: Mo, 29 Jun 2009 16:21 
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Registriert: Di, 11 Jun 2002 02:00
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Wohnort: Freiburg
Lieber Mike,

Sie beschreiben, dass Sie trotz einer OP zur Penisverödung vor mehreren Jahren und der Einnahme von Cialis Erektionsstörungen haben.
Bezüglich ihrer Frage nach aktuellen Behandlungsmöglichkeiten eines venösen Lecks gibt es heutzutage die Möglichkeit ein solches durch weniger invasive Methoden der Embolisation (künstliche Verschluss von Blutgefäßen durch Verabreichung von z. B. flüssigen Kunststoffen, Kunststoffkügelchen oder Fibrinschwämmen über einen Katheter) und/oder Verklebung zu beheben. Beim Verkleben werden insuffiziente Blutgefäße mit einem Gewebekleber verschlossen. Das Ganze erfolgt durch einen Katheter, so dass der zu schnelle Blutrückfluss aus dem Penis gestoppt werden kann. Diese Prozedur kann ambulant erfolgen.
Hierzu sollten Sie einen Urologen konsultieren. Auf unserer Startseite, http://www.isg-info.de finden Sie rechts unten eine Suchmaske mithilfe derer Sie spezialisierte Urologen in Ihrer Nähe finden können.
Ob diese Eingriffe von der Krankenkasse gezahlt werden, müssen sie am besten vorher mit Ihrer eigenen Kasse abklären.

Unabhängig davon wäre es sicherlich wichtig, ihre Behandlung mit Cialis oder anderen sog. PDE-5-Hemmern zu besprechen. Welche Dosierung nehmen Sie denn von o.g. Medikament zur Zeit ein?

Alles Gute,
Ihr ISG-Team


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 Betreff des Beitrags: Re: venöses Leck
BeitragVerfasst: Di, 30 Jun 2009 07:45 
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Registriert: Sa, 27 Jun 2009 00:19
Beiträge: 2
Hallo liebes ISG Team,

Danke erst einmal für die schnelle Rückmeldung. Die OP erfolgte seinerzeit mit kleinen spiralen aus meines Wissens Titan, mit denen einige Venen veschlossen wurden. Wie beschrieben 17 Jahre her. Die Operationsmethode wurde auch kurze Zeit später eingestellt und nur noch von einigen Privatkliniken in der Schweiz weiter praktiziert. Die aktuelle Methode scheint vergleichbar zu sein, nur mit anderem Verschlussmaterial/Technik.
Aufgrund meiner sehr langen Erfahrung weiss ich, dass es nicht viele Urologen gibt, die hier so spezialisiert sind. Es wäre mir eine sehr große Hilfe hier ein oder zwei direkte Kontakte/Empfehlungen zu erhalten, die diese OP-Methode ausführen. Möglicherweise gibt es Kliniken, die direkt Patienten behandeln? Gegebenenfalls über eine obligatorische Überweisung. aufgrund der Vielzahl an Untersuchungen ist bei mir die Ursache Venöses Leck absolut geklärt. Eine aktuelle SKAT wird natürlich trotzdem gemacht werden. Seinerzeit wurde diese mehrfach gemacht auch apäter im Krankenhaus mehrfach, da die Ergebnisse des Arztes angeblich nicht ausreichend waren... Auch daher der Wunsch des direkten Weges.
Ich nehme derzeit die Höchstdosis cialis, andere haben eine geringe Wirkung und mehr Nebenwirkungen. Abwechselnd setze ich auch Incaverjet 20mg ein.

Zur Info: Mein Urologe ist vor 2 Jahren in den Ruhestand gegangen, der Nachfolger ist auf diesem Gebiet nicht wirklich kompetent.

Danke+Gruß
mike


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 Betreff des Beitrags: Re: venöses Leck
BeitragVerfasst: Mi, 01 Jul 2009 11:24 
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Registriert: Di, 11 Jun 2002 02:00
Beiträge: 1162
Wohnort: Freiburg
Hallo mike38,

wie Sie selbst sagen, wird diese Methode selten und nur von wenigen Urologen angewendet. Für diese spezielle Fragestellung und konkrete Beratung wäre es am sinnvollsten, wenn Sie sich nochmals direkt telefonisch an unsere Infoline wenden, Tel. 0180 555 84 84 (14 ct./ min. aus dem deutsche Festnetz).

Freundliche Grüße

Ihr ISG-Team


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 Betreff des Beitrags: Re: venöses Leck
BeitragVerfasst: Fr, 24 Jul 2009 10:37 
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Registriert: Fr, 24 Jul 2009 10:25
Beiträge: 1
Hallo.
Bei meinem Freund wurde vor fünf Jahren auch ein venöses Leck festgestellt, da war er gerade 20 Jahre alt.

Er hat alles versucht... Pillen, Spritzen, Pumpe.. nichts hat wirklich geklappt.
Wir haben es dann vier Jahre vor uns her geschoben.. es ging ja irgendwie mit dem Sex.

Vor 2 Monaten haben wir uns dem Problem dann doch nochmal angenommen. Und heute kommt er aus dem Krankenhaus wieder.
Er hat diese OP (verkleben der Vene) in Erfurt machen lassen. Man braucht nur einen Überweisungsschein und eine Einweisung.

Nicht alle Urologen sind von dieser Methode begeistert und bei uns weigerten sich welche uns die begehrte Überweisung auszudrucken. Die fingen dann an mit Hormontherapie oder Prothese :(

So, in Krankenhaus an sich wird dann erstmal eine Caversonographie gemacht, damit die richtige Stelle geortet werden kann. Wenn man von außerhalb kommt, wird am nächsten Tag operiert. Mit örtlicher Betäubung in der Leiste.

Und nun hoffen wir dass es geklappt hat.

LG, Tina


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 Betreff des Beitrags: Re: venöses Leck
BeitragVerfasst: Di, 27 Okt 2009 01:25 
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Registriert: Di, 27 Okt 2009 01:07
Beiträge: 4
Ich bin 39 jahre und habe deinen beitrag im forum gelesen, habe seit meiner pubertät probleme meinen penis steif zu halten,ER wird steif aber sobald nicht mehr manuell stimmuliert wird ist es vorbei, war mehrmals bei urologen, habe untersuchungen wie ultraschal, skat machen lassen, bei 5mu war ER leicht steif und bei 10mu fasst voll steif und der alle 3 ärzt meinte es sei psychisch, ich werde ein fach nicht ernst genommen mit meinem problem.
Mir macht sex mit einer Frau schon keinen spaß mehr, es ist anstrengend immer pressen und stimmuliern zu müssen damit ER steif bleibt, mit viagra wird das problem nur unwesendlich besser.
Hab schon mit 20 jahren geheiratet und meiner Frau hat es wenig gestört, DA sie keinen stark ausgeprägten trieb hatte, aufgefallen ist mir mein problem dann richtig, als ich nach 15 jahre ehe geschieden war und dann mehrere frauen kennengelernt habe, würde mir das problem erst richtig bewusst...
Auch bein onanieren habe ich das problem,denke ich habe ein ageborenes leiden mit vielleicht zu großen venen, so dass das blut zu schnell abläuft und nicht richtig gestaut werden kann...
auch die eichel wird nicht richtig hart, ich hab gelesen man kann die venen veröden, verkleben...
wer macht sowas? kann mir jemand adressen nennen

mfg, franz


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 Betreff des Beitrags: Re: venöses Leck
BeitragVerfasst: Di, 27 Okt 2009 16:15 
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Registriert: Di, 11 Jun 2002 02:00
Beiträge: 1162
Wohnort: Freiburg
Hallo kassai,


Sie schildern, dass Sie bereits bei mehreren Urologen waren, die in Ultraschalluntersuchungen keine Ursachen für Ihr Leiden fanden. Nun vermuten Sie, dass Sie zu große Venen haben und dass daher das Blut nicht richtig gestaut werden kann.

Bei einer sog. Doppler-Sonographie kann der arterielle Blutfluss im Ultraschall dargestellt werden, im Rahmen einer sog. "dynamischen Infusionskavernosomie" untersucht man die Venen. Hierbei werden in einer Röntgendarstellung unter Zuhilfenahme von Kontrastmittel die entsprechenden Gefäße dargestellt. Wurde eine solche Untersuchung bereits bei Ihnen durchgeführt?

Sollte dies nicht der Fall sein, so empfehlen wir Ihnen, sich an einen spezialisierten Urologen gezielt zwecks einer Untersuchung des venösen Systems zu wenden. Adressen finden Sie z.B. auf unserer Homepage unter http://www.isg-info.de/facharztsuche.php
Erst wenn Sie gesichert wissen, dass Ihr Problem wirklich hier seine Ursache hat, sollten Sie genauere Behandlungsmethoden ins Auge fassen.


Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Therapie und eine baldige Genesung!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr ISG-Team


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 Betreff des Beitrags: Re: venöses Leck
BeitragVerfasst: Do, 29 Okt 2009 01:32 
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Registriert: Di, 27 Okt 2009 01:07
Beiträge: 4
vermutlich handelt es sich dann bei mir auch um ein venöse leck, habe mit einem Arzt aus düsseldorf darüber geschrieben und mein problem geschildert, er macht auch venöse sperroperationen, die Embolisation hat nach seiner erfahrung eine sehr schlechte Erfolgsrate, die Venen werden stattdessen von ihm durch eine offene operation unterbrochen...
kann mir jemand sagen welche methode besser ist, gibt es da erfahrungswerte?

mfg, franz


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 Betreff des Beitrags: Re: venöses Leck
BeitragVerfasst: Do, 29 Okt 2009 12:55 
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Registriert: Di, 11 Jun 2002 02:00
Beiträge: 1162
Wohnort: Freiburg
Hallo Franz,
die Operationsmethode die Sie beschreiben ist die sogenannte dorsale Penisvenenligatur, die von Ärzten an qualifizierten operativen Zentren schon seit Jahren nicht mehr durchgeführt wird, da der Erfolg der Operation nur wenige Monate anhält.
Heutzutage ist in der wissenschaftlichen Fachwelt nicht mehr der Begriff des venösen Lecks, sondern die Bezeichnung venöse Insuffizienz gebräuchlich. Diese Diagnoise wird allerdings nur gestellt, wenn der Mann weder auf PDE-5-Hemmer (Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil) anspricht, noch auf eine Schwellkörperautoinjektionstherapie (SKAT).
Prinzipiell gibt es zwei Methoden, der venösen Insuffizienz zu begegnen:
Die weniger invasive Methode besteht darin, gefäßerweiternde Substanzen mit einer sehr feinen Nadel direkt in den Schwellkörper zu injizieren (SKAT) und den Rückfluss des Blutes zusätzlich durch einen Gummiring an der Peniswurzel zu verhindern.
Da die Wirkung anderer operativer Methoden (wie in anderen Beiträgen beschrieben) leider nur von kurzer Dauer ist, wird heute an qualifizierten Zentren bei einer sehr stark ausgeprägten Insuffizienz die Implantation eines künstlichen Schwellkörpers empfohlen.
Ein Informationsblatt zu diesem Thema finden Sie auf dieser Webseite.
Wir raten Ihnen, sich vor einem Eingriff noch eine Zweitmeinung von einem Facharzt einzuholen und hoffen, dass wir Ihnen mit diesem Beitrag weiterhelfen konnten.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Isg-Team


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 Betreff des Beitrags: Re: venöses Leck
BeitragVerfasst: Fr, 30 Okt 2009 11:43 
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Registriert: Di, 27 Okt 2009 01:07
Beiträge: 4
Eine angeborene Erektionsstörung, also eine venös bedingte Erektile Dysfunktion liegt dann vor, wenn falsch platzierte Venen vorhanden sind, die den Schwellmechanismus des Penis umgeben. Diese Primäre Erektionsstörung lässt sich aber meist problemlos mit einem einfachen Eingriff beheben. Meist beruht jedoch eine venöse Erektionsstörung auf einer Degeneration der glatten Schwellkörpermuskulatur.
Da bei mir eine Erektionsstörung schon seit der Pubertät vorhanden ist und ich ja auch kurze richtige Erektionen bekomme, meist nur bei Einnahme von Viagra oder mechanischer stimmulation, gehe ich davon aus, dass es sich um eine venöse anomalität handelt, eine Penisprothese ist schnell eingesetzt und es werden die schwellkörper unwiderbringar zerstört, entfernd, ich kann so was verstehen, wenn sich die Schwellkörper angefangen haben sich in Bindegewebe zu ersetzen.
Ich weiß, dass ein angeborenes venöses leiden selten ist, aber bevor man sich die Schwellköper entfernen lässt, sollte man erst einmal andere Behandlungsmöglichkeiten in erwägung ziehen, denke ich.

mfg, Franz


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 Betreff des Beitrags: Re: ven√∂ses Leck
BeitragVerfasst: Mi, 16 Mai 2018 20:45 
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Registriert: Mi, 16 Mai 2018 20:30
Beiträge: 1
Hallo,
wer hat Erfahrungen sammeln können bezüglich der OP Technik "verkleben der Vene"?
Bei mir wurde diese Woche ein venöses Leck diagnostiziert und mein Arzt meinte ich soll über ein Penisimplantate nachdenken.
Allerdings wäre dies der letzte Schritt der zu gehen wäre und ich selbst kann mich mit dieser Situation noch nicht anfreunden.
VG


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 Betreff des Beitrags: Re: ven√∂ses Leck
BeitragVerfasst: Fr, 18 Mai 2018 10:44 
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Registriert: Di, 11 Jun 2002 02:00
Beiträge: 1162
Wohnort: Freiburg
Hallo freddy1306,

vielen Dank für Ihre Anfrage und herzlich willkommen in unserem Forum.

Ihre Bedenken sich für ein Schwellkörperimplantat zu entscheiden können wir gut verstehen, daher raten wir unbedingt zu einer Zweitmeinung.
Es ist auch die Empfehlung der Krankenkassen im Zweifelsfall eine Zweitmeinung von einem weiteren Facharzt für Urologie einzuholen.Ausserdem bietet sich dabei die Gelegenheit noch mehr an Informationen, die für Sie wichtig sind, zu erhalten.

Wir wünschen Ihnen alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen
ISG-Team


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