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BeitragVerfasst: Sa, 05 Mai 2007 16:36 
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Registriert: So, 15 Apr 2007 00:03
Beiträge: 1
Hallo,

nachdem ich Probleme mit der Erektion hatte, habe ich einen Urologen aufgesucht.

Dieser hat festgestellt, dass die Prostata entzündet war.
Verschrieben wurden mir immer wieder verschiedene Antibiotika, wie z.B. Tavanic.

Nach jeder Einnahme habe ich wieder eine Probe meines Spermas abgegeben und es waren noch Bakterien vorhanden.
Dann erfolgte wieder eine Einnahme verschiedener Antiobiotika u.s.w.

Mittlerweile bin ich seit 2 Jahren in Behandlung.

Nach einem Arztwechsel hat dieser mir nun leichtere Mittel verschrieben. Er ist der Meinung, dass kurze und starke Behandlungen weniger Sinn machen würden, als eine längere Bahendlung (ca. jeweils 3 Wochen) mit leichetren Mitteln und danach erneute Kontrolle und ggf. nochmal eine weitere Behandlung ...

Ich habe hierzu 2 Fragen:

1. Kann es sein, dass eine solche Behandlung sich über einen so langen Zeitraum hinzieht und immer noch nicht abgeschlossen ist?

2. Woher kommen solche Entzündungen der Prostata?
Wurde vielleicht vergessen, die Ursache zu suchen und zu behandeln, so dass die bisherige Behandlung sich noch ewig hinziehen kann weil Bakterien immer wieder von außen nachdringen?

Über Antworten würde ich mich freuen.

Viele Grüße
aus Frankfurt / Oder


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BeitragVerfasst: Mo, 07 Mai 2007 15:47 
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Registriert: Di, 11 Jun 2002 02:00
Beiträge: 1169
Wohnort: Freiburg
Hallo Frankfurter,
Wir empfehlen Ihnen den Gang zum Urologen, eventuell ist es sinnvoll, sich noch eine dritte Meinung enzuholen. Wichtig bei einer Prostatitis (Entzündung der Prostata) ist eine gute Diagnostik und Abklärung der Ursachen. Man unterscheidet bei der Prostatitis zwischen einer akuten bakteriellen Prostatitis und einer chronisch bakteriellen. Weiterhin gibt es noch eine Form der Entzündung, bei der keine Erreger nachgewiesen werden können. Da Sie nun schon seit 2 Jahren unter dem Problem leiden, ist von einer chronischen Form auszugehen. Typische Symptome wären hier: Störungen der Blasenentleerung, Schmerzen in der Dammregion, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Verlust der Erektionsfähigkeit und Libido. Eine sinnvolle Diagnostik enthält auf alle Fälle neben der Untersuchung der Spermien und des Blutes einen Ultraschall der Prostata, evtl. auch einen Tastbefund. Sollte die Entzündung trotz Medikamentengabe nicht verschwinden, kann auch eine Biopsie ins Auge gefasst werden, um weitere Erkrankungen auszuschließen. Bei einer chronischen Prostatitis kann mit einer Behandlung mittels Antibiotikum für 3-6 Monate gerechnet werden. In dieser Zeit sollten immer wieder Tests erfolgen, um zu sehen, ob der Körper auf das entsprechende Medikament anspringt. Eventuell muss die Medikation dann geändert werden. Nun sind 2 Jahre Beschwerden natürlich eine lange Zeit, vor allem, da Sie schon einiges an Behandlungsversuchen hinter sich haben. Lassen Sie sich nicht entmutigen, suchen Sie sich einen kompetenten Urologen, der Ihnen sein Behandlungsvorgehen genau schildert und Ihnen erklärt, wie lange es dauern wird, bis Sie mit dem Abklingen der Beschwerden rechnen können.
MIt freundlichen Grüßen
Ihr ISG-Team


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