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 Betreff des Beitrags: Irgendwas stimmt nicht
BeitragVerfasst: Di, 23 Okt 2007 13:51 
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Registriert: Mo, 22 Okt 2007 14:59
Beiträge: 1
( Ich habe meinen Text gerade nochmal gelesen - er ist im Ganzen etwas konfus, aber ich hoffe dennoch verständlich ).


Ich bin 25 Jahre alt und habe seit nunmer 10 Jahren relativ regelmäßig Geschlechtsverkehr.

Genauso lange rauche ich etwa eine Schachtel Zigaretten am Tag, mache wenig Sport und habe erblich bedingten Bluthochdruck ( aber nicht allzu ernst, Cholesterin nur ganz minimal erhöht, aber Leberwerte und alles andere super ). Auch dem Alkohol gegenüber bin ich viel zu oft nicht abgeneigt gewesen - 10 Jahre...

Während dieser Zeit habe ich neben Geschlechtsverkehr auch regelmäßig masturbiert, so daß ich zu behaupten wage durchschnittlich quasi täglich einen Samenerguß gehabt zu haben.

Seit etwa 2 Jahren habe ich Probleme.

Zu dieser Zeit erfuhr ich, dass mich meine damalige Partnerin betrogen hatte. Ich wollte und habe es ihr vergeben und versucht damit zu leben. Beim Geschlechtsverkehr konnte ich mich zunächst nicht richtig davon frei machen und hatte entsprechende Bilder und Gedanken im Kopf. Diese resultierten in Erschlaffung oder Unlust.

Ich habe mit ihr darüber offen gesprochen. Nach etwa 6 Monaten hatte ich das Ganze aber soweit unter Kontrolle und nur noch selten solche Gedanken und Momente. Gegen Ende unserer Beziehung traten diese Probleme was die Steifheit betrifft wieder öfter auf, allerdings hatte ich niemals negative Gedanken dabei und habe in einem solchen Fall ein wenig Hand angelegt um dem Problem Herr zu werden.

Vor etwa einem halben Jahr haben wir uns getrennt.

Mit meiner neuen Freundin hatte ich im ersten Monat keine Probleme, was ich auf meine "Geilheit" nach ein paar Monaten sexueller Abstinenz zurückführe.
Hinzu kommt, dass sich mein Durchhaltevermögen bis zum Erguß extrem verkürzt hat ( Ich fürchte ich bin inzwischen bei den berühmten 2 Minuten angelangt...). Ich bin mir darüber im Klaren, dass ich mich was das angeht sicherlich unter Druck setze, aber viel schlimmer empfinde ich die massiven Probleme die ich inzwischen mit meiner Erektion habe.

Eigentlich habe ich mehrmals täglich eine, das fängt bei der gelegentlichen typischen Morgenerektion an und tritt spontan auf wenn mich eben die Lust auf meine Freundin überkommt, da ich sie extrem aufreizend und attraktiv finde.

Allerdings kann ich die Erektion nicht halten. Beim Vorspiel ist das schon manchmal ein Problem, aber sobald ich in sie eindringen möchte oder eingedrungen bin merke ich, dass mein Penis erschlafft oder eben nicht seine gewohnte Härte aufweist.

Angefangen hat dies schleichend, soweit ich mich erinnern kann, weil ich in Probleme mit ihrem Exfreund involviert wurde. Beim Geschlechtsverkehr musste ich auf einmal spontan an ihn denken, was mich natürlich extrem abgeturnt hat. Hinzu kam die Angst zu früh zu kommen, oder einfach gar nicht zu können. Mittlerweile kann ich nur noch selten den Kopf frei kriegen, und auch wenn ich nicht an irgendwelche Exfreunde denken muss, habe ich einfach Angst meine Erektion könnte einbrechen.

Es ist ein Teufelskreis, selbst wenn ich den Kopf frei habe, ertappe ich mich, wie ich mir einrede etwas würde nicht stimmen, bis das dann auch der Fall ist.
Auch mit dieser Freundin habe ich offen darüber geredet und kriege wärmsten Rückenwind und muss mich eingentlich nicht schlecht fühlen. Allerdings will ich mir und vor allen Dingen meiner Freundin Befriedigung verschaffen und ich denke dass sie darunter leidet, auch wenn sie es sei nicht der Fall.
Für einen Außenstehenden hört sich das sicher nach einem psychischen Problem an, ist es teilweise vielleicht auch. Dagegen spricht aber, dass ich mit meiner Freundin, wie gesagt, offen darüber spreche und sie mich nicht unter Druck setzt.

Außerdem gibt es Tage, an welchen ich zwar auch an allesmögliche, schlimme denke ( Versagensängste, Leistungsdruck etc. ) und trotzdem eine klasse Erektion habe und erfüllten Sex mit ihr genieße. Eine ganz ambivalente Sache also. Spricht das vielleicht komplett gegen ein physisches Problem?

Weswegen ich hier etwas schreibe liegt daran, dass ich nun sogar beim Masturbieren Erektionsprobleme hatte. Ob diese zuerst da waren oder meine Sorgen ob diese auftreten bzw. da sind kann ich nicht wirklich sagen.

Ich habe nun schon einiges im Internet über "erektile Dysfunktion" und ähnliches gelesen, und nach diversen Selbsttests liegt das Risiko für ein Auftreten solcher Probleme bei meiner Person bei unter <7% weniger geht wohl nicht.

Habe ich Abnutzungserscheinungen? Werde ich älter? Ich bin erst 3 Monate mit meiner neuen Freundin zusammen, soll ich abwarten ob sich das einspielt? Sollte ich einen Urologen aufsuchen? Ich will meine Freundin glücklich machen und unter keinen Umständen verlieren, ich weiß nicht, wie ich mit diesen mir eigenltich völlig neuen Problemen und Fragestellungen umgehen soll, fühle mich teilweise machtlos und wie ein Versager.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di, 23 Okt 2007 18:02 
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Registriert: Di, 11 Jun 2002 02:00
Beiträge: 1160
Wohnort: Freiburg
Lieber Billycasino,
Sie haben Ihr Problem selbst schon ausführlich analysiert und herausgefunden, welche psychischen Gründe für die Erektionsstörungen und den vorzeitigen Samenerguss sprechen.
Sie wissen bereits, was Sie belastet, das ist schon einmal ein großer Vorteil!
Spricht die Tatsache, dass Sie über die Schwierigkeiten offen mit Ihrer Freundin sprechen können, wirklich gegen psychische Gründe?
Um abzuklären, ob auch körperliche Ursachen eine Rolle spielen, wäre es sinnvoll, einen Urologen aufzusuchen.
Wenn keine Ihrer geschilderten körperlichen Erkrankungen dagegen sprechen, kann er Ihnen auch übergangsweise Medikamente gegen die Erektionsstörungen verschreiben, um den "Teufelskreis" der Versagensangst zu durchbrechen und wieder Selbstvertrauen zu gewinnen.
Dazu müssen Sie dem Arzt aber unbedingt Ihre körperlichen Erkrankungen (Bluthochdruck etc.) nennen, und auch die Medikamente, die Sie evtl. dagegen einnehmen. Am besten Sie bringen dazu die Medikamentenpackungen mit.
Bei Profamilia (eine Anlaufstelle gibt es in jeder größeren Stadt) könnten Sie mit einem Sexualtherapeuten sprechen, der neben seinem Fachwissen auch den nötigen Abstand zu Ihrem Problem hat und nicht wie Ihre Freundin involviert ist.
Auch ein Gespräch zusammen mit Ihrer Freundin wäre dort möglich.
Abnutzungserscheinungen, Ihr Alter etc. sind wohl kein Grund für Ihre Probleme.
Geben Sie sich etwas Geduld, aber es ist empfehlenswert, die Sache nun aktiv anzugehen und den Urologen und den Therapeuten bald aufzusuchen.
Wenn Sie noch weitere Fragen haben, können Sie gerne an unserer ISG-Infoline Tel. 0180 555 8484 (12 ct./min) mit einem unserer Mitarbeiter sprechen.

Freundliche Grüße,

Ihr ISG-Team


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