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 Betreff des Beitrags: Penis geknickt, seitdem Probleme
BeitragVerfasst: Do, 27 Nov 2008 23:01 
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Registriert: Do, 27 Nov 2008 22:59
Beiträge: 3
Hi,

ich habe Nachts bei einem schnellen Umdrehen den Penis angeknickt. Hört sich zwar lustig an, ich habe aber seitdem das passiert ist ziemliche Probleme. Die nächtlichen und morgendlichen Erektionen waren weg. Erektionen mit "manueller" Unterstützungen haben aber weiterhin geklappt. Das ganze ist Ende Juli passiert, ich hatte dann mein Penis eine Woche geschont und mit einer Wundheilsalbe eingecremt. Zu dem Zeitpunkt hat der linke Schwellkörper oben, seitig und unten Schmerzen verursacht. Die Schmerzen waren nach knapp einer Woche weg und die Erektionen waren Nachts und morgen auch wieder da.
Ich habe in der Woche danach meinen Penis wieder ganz normal belastet, die Schmerzen sind wieder aufgetreten und die Erektionen waren nachts und morgens wieder verschwunden. Seit Mitte August habe ich immer wieder Schmerzen. Das alles betrifft den linken Schwellkörper. Wenn ich eine Erektion bekomme ist mein Penis krumm (nach links geneigt), wird aber bei einer vollen Erektion wieder ganz grade. Das war vorher definitiv nicht so. In den ersten Wochen nachdem die Probleme wieder aufgetreten sind hat sich es sich bei einer vollen Erektion so angefühlt als ob sich im Penis, an der besagten Stelle, was spannt bzw. wieder einreisst. Die Schmerzen seitlich und unterhalb des Schwellkörpers sind mittlerweile verschwunden, nur oben ist es immer noch nicht besser geworden. Die Stelle schmerzt auch wenn ich drauf drücke. Bei vollen Erektionen spüre ich immer noch so ein "spannen" um den linken Schwellkörper, genau dort wo der Knick war. Ich war selbstverständlich auch schon beim Urologen, der hat ein Ultraschall am Penis und an Leber, Niere usw. sowie ein Blutbild gemacht. Es gab bei diesen Untersuchungen überhaupt keine Auffälligkeiten und auch die Blutwerte sind sehr gut gewesen. Zu den nächtlichen Erektionen muss ich noch sagen, dass sie die eine Nacht mal da sind, in der anderen Nacht mal wieder nicht, es schwankt also extrem. Ich kann das aber auch nicht genau sagen, weil ich nicht immer Wach bin. Am Morgen ist aber keine Erektion vorhanden. Ein weiteres Problem ist, dass ich keine Lust auf Sex habe (mein Testosteronwert liegt bei 10,5). Mein Problem ist jetzt, dass ich nicht weiss was ich machen soll. Offensichtlich ist ja kein Problem so eine Erektion zu bekommen, nur nachts und morgens irgendwie nicht. Die ganze Sache wird auch immer mehr zu einer psychischen Belastung, ich muss demnächst auch mit meiner Diplomarbeit anfangen und da brauch ich auf jeden Fall einen freien Kopf.

Vielleicht hat irgendjemand einen Rat für mich. Vielen Dank im voraus.

mfg

Etienne


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 Betreff des Beitrags: Penis geknickt, seitdem Probleme
BeitragVerfasst: Do, 27 Nov 2008 23:42 
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Registriert: Do, 27 Nov 2008 22:59
Beiträge: 3
Ich muss noch etwas hinzufügen. In einem anderen Forum meinte ein Arzt zu mir, ich könnte ein venöses Leck haben.
Ich bin jetzt wieder total verunsichert, auf die Idee wäre ich garnicht gekommen, ein neuer Tiefpunkt. Wie gesagt habe ich nachts relativ harte Erektionen, auch wenn sie mal da sind und mal wieder nicht und bei "manueller" unterstützung kann ich locker eine harte Erektion 20 min halten. Das ganze setzt mir psychisch extrem zu. Ich habe jetzt zum zweiten Mal in drei Monaten rote Flecken (Röschenflechte) auf dem Oberkörper und ich träume fast jede Nacht von meinen Erektionsproblemen, die eigentlich nur nachts und morgens auftreten. Ich kann die ganze Situation überhaupt nicht mehr einschätzen, da mein Urologe auch noch meinte es wäre alles in Ordnung und wenn es was schlimmes wäre würden die nächtlichen Erektionen nicht so schwanken sondern ganz weg sein. Der ganze Witz an der Sache ist noch, wenn ich an etwas eregendes denke, bekomme ich relativ schnell eine Erektion(geht morgens und nachts am besten). Was dazu noch auffällig ist, ich hatte bevor das ganze passiert ist nachts und morgens extreme Lust auf Sex, das ist schlagartig verschwunden. Kann es sein, dass meine Libido so stark gelitten hat, das Erektionen generell nicht so lange halten weil ich überhaupt keine Lust habe ? Ich will nicht gleich mit dem schlimmsten, einem venösen Leck, rechen. Bei den beschriebenen Schmerzen bin ich mir aber sicher, dass ich mir diese nicht einbilde.


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 Betreff des Beitrags: Re: Penis geknickt, seitdem Probleme
BeitragVerfasst: Fr, 28 Nov 2008 17:44 
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Registriert: Di, 11 Jun 2002 02:00
Beiträge: 1160
Wohnort: Freiburg
Hallo Etienne,

recht herzlichen Dank für Ihren Beitrag.

Sie schildern Ihre Störung so, dass man ein Zusammenspielen von körperlichen und psychischen Faktoren vermuten kann. In Folge eines Knicks kann es zu Frakturen oder Verletzungen kommen. Frakturen allerdings sind in der Regel mit Hämatomen vergesellschaftet. Außerdem können Sie im Ultraschall gut festgestellt werden. Gleiches gilt für ein venöses Leck. Wir empfehlen Ihnen daher unbedingt, einen weiteren Ultraschall bei einem anderen Urologen durchführen zu lassen, eine zweite Meinung einzuholen.

Allerdings stehen Sie auch, wie Sie schildern. unter einem starken psychischen Druck. Versagensängste und Panik vor einer möglichen "Impotenz" spielen sicherlich ebenfalls eine große Rolle bei der Entstehung Ihrer Krankheit. Die psychische Belastung steigt sukzessive an, evtl. auch in dem Maß wie die körperlichen Faktoren zurückgehen. Auch dieser Einfluss ist nicht zu unterschätzen.

Sie sollten daher auf jeden Fall einen zweiten Ultraschall durchführen zu lassen, um die Ursache abzuklären. Spezialisierte Urologen finden Sie auf unserer Website unter "Facharztsuche" im Servicebereich. Anschließend sollten Sie mit der Therapie beginnen. Kleine Erfolge werden Ihnen bereits Mut machen, dadurch können Sie sich nach und nach steigern und so wieder zu einem erfüllten Sexualleben gelangen.

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, so können Sie sich auch gerne einmal telefonisch beraten lassen; Tel. 0180 - 555 84 84 (14 ct./min aus dem deutschen Festnetz).

Mit freundlichen Grüßen
Ihr ISG-Team


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 Betreff des Beitrags: Re: Penis geknickt, seitdem Probleme
BeitragVerfasst: Fr, 28 Nov 2008 22:26 
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Registriert: Do, 27 Nov 2008 22:59
Beiträge: 3
Erstmal vielen Dank für die schnelle Antwort. Mein Urologe meinte noch, bei ersthaften Krankheitsheiten sind die Symptome ständig da und verschwinden nicht aufeinmal und tauchen wieder auf. Nachdem mein Urologe mir gesagt hat, es wäre alles ok hatte ich richtig gute nächtliche Erektionen. Ich glaube das die psychische Komponente hier doch eine größere Rolle spielt.

mfg

Etienne


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