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 Betreff des Beitrags: anhaltende Erektionsstörungen
BeitragVerfasst: Mo, 21 Jan 2013 20:18 
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Registriert: Sa, 17 Mär 2012 11:06
Beiträge: 9
Hallo zusammen,

ich hatte hier ca. Im April letzten Jahres einen Beitrag verfasst, indem ich ausführlich meine Erektionsstörungen dargestellt habe. Nochmal kurz zusammengefasst hat es nach meiner letzten langjährigen Beziehung vor fast 3,5Jahren mit keiner neuen Partnerin auf anhieb im Bett geklappt. Ich bin 35 Jahre und mit meiner derzeitigen Partnerin bald 1 Jahr zusammen. Trotzdem hat es auch nach fast einem Jahr in der neuen Beziehung viele Male mit dem Sex nicht funktioniert, da entweder die Erektion nicht ausreicht um einzudringen oder die Erektion nicht lange genug andauert um den Sex zu beenden. Viele sagen jetzt vielleicht, dass ganz klar eine psychische Ursache vorliegt…Dies bestätigt eigentlich auch die Tatsache das mein Urologe im Frühjahr letzten Jahres nach einem Beratungsgespräch zur Diagnose kam, dass es eine Kopfsache ist. Zumal die nächtlichen Erektionen bei mir nach wie vor stattfinden. Da ich davon aber nicht überzeugt war und von einem körperlichen Problem ausging, habe ich mich letzte Woche dazu entschlossen die Arterien im Penis durch Ultraschall untersuchen zu lassen. Das Ergebnis ist für mich nicht befriedigend. Laut dem Doktor sind alle vier Arterien vorhanden und arbeiten auch, allerdings meinte er dass die Geräusche, also in diesem Fall die intensität der Durchblutung, etwas schwach war…lt. Doktor könnte das an ihm gelegen haben, weil er die jeweilige Arterie nicht Punkt genau getroffen hat, oder auch an mir wegen der Situation…Wobei die durch die Injektion in dem Penis ausgelöste Erektion während der Untersuchung, nicht voll vorhanden war. Und die max. Durchblutung ist doch erst bei voller Erektion gegeben!? Wie auch immer bin ich jetzt hier auch nicht schlauer, zumal der manchmal plötzliche Blutabfluss (siehe oben) nicht untersucht wurde. Da entschließt man sich zu einer solch unangenehmen Untersuchung die man aus eigener Taschen zahlen muss und erhält nur schwammige Aussagen….Den anfangs kompetenten Eindruck vom Urologen haben ich nicht mehr. Zumal sich der erste Urologe die Erektionsstörungen wegen der entzündeten Prostata erklärte, der zweite Urologe kam zur Diagnose, dass ein Nerv im unteren Rückenbereich eingeklemmt sei und schickte mich damals zum Orthopäden. Der dritte Urologe, wie schon gesagt, geht von einem psychischen Problem aus. Ein vierter Urologe würde wahrscheinlich wieder zu einer völlig anderen Diagnose kommen!?

Ich dachte ich lebe in Deutschland wo Fachkräfte am Werk sind!? Aber das Problem liegt wohl daran, dass die Ärzte sich nicht wirklich Zeit für einen nehmen…Auf jeden Fall ist es für mich ein sehr ernstes Thema, da ich den Istzustand nicht akzeptieren will. Mittlerweile leidet auch die Beziehung darunter. Es kommt nicht von Ihr aus, da Sie weiterhin Verständnis hat und zeigt. Es kommt von mir aus, da ich nicht länger „Mein Gesicht verlieren will“. So, dass ich die Beziehung schon beenden wollte.

Ca. Ende Oktober bis Anfang Januar hatte ich guten Sex mit meiner Freundin. Ich dachte schon, das Problem sei überwunden, bis es die letzten Male wieder nicht funktioniert hat. Ein Teufelskreis zum verrückt werden…Ich erwarte nicht nach einem Fingerschnipps eine Erektion zu bekommen, aber es ist nicht mehr wie früher. Sicherlich habe ich mich oft selber unter Druck gesetzt und da wie gesagt die nächtlichen Erektionen vorhanden sind, liegt es wohl nahe, dass es doch eine Kopfsache ist. Trotzdem würde ich gern vorher alle physischen Ursachen ausschließen können.

Ich will nicht zu ausführlich werden, deshalb zu meiner eigentlichen Frage: Hat einer Erfahrung mit einem Psychotherapeuten? Es stehe dem etwas skeptisch gegenüber…Diese Frage richtet sich natürlich auch an die Fachärzte in diesem Forum, in wieweit ein Psychotherapeut wirklich helfen kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: anhaltende Erektionsstörungen
BeitragVerfasst: Fr, 25 Jan 2013 11:01 
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Registriert: Di, 11 Jun 2002 02:00
Beiträge: 1150
Wohnort: Freiburg
Hallo birkshirsel,


vielen Dank für Ihren Beitrag. Sie schildern Ihre Probleme mit der Erektion und die unterschiedlichen Ergebnisse der Untersuchungen in Ihrer "urologischen Karriere".


Zunächst einmal ist die männliche Erektion natürlich ein sehr komplexer Vorgang. Es ist sehr schwierig, eine Erektionsstörung per se auf eine rein psychische oder rein körperliche Ursache zurückzuführen. Vielmehr kommt es, gerade bei länger andauernden Problemen, häufig zu einem stärkeren Verlust der Erektion durch psychische "Begleitursachen", wie z.B. die Versagensangst nach den ersten Problemen. Es ist in Ihrem Fall durchaus möglich, dass beide Faktoren eine Rolle spielen.

Die vielschichtigen Ursachen einer Erektionsproblematik machen es natürlich auch für den Urologen nicht einfach, eine solche Störung zu beheben. Gängige Therapeutika wie z.B. die SKAT-Injektion, wirken primär nur auf körperlicher Ebene; andererseits wird eine Psychotherapie natürlich kein venöses Leck beheben. Die genauere Eingrenzung der Ursache ist schwierig und oft ein von Frustrationen geprägter Prozess. Haben Sie daher vielleicht ein wenig Verständnis für die Urologen, bei denen Sie bereits in Behandlung waren. Natürlich ist es ärgerlich, wenn drei Urologen zu drei komplett verschiedenen Diagnosen kommen, ich kann Ihre Frustration sehr gut verstehen. Sie sollten jedoch im Hinterkopf behalten, dass die Diagnostik der erektilen Dysfunktion leider sehr häufig eine Ausschlussdiagnostik ist. Eine psychische (Begleit-)Ursache lässt sich in ihrem Ausmaß erst beurteilen, wenn die körperliche Diagnostik abgeschlossen ist.

Sie schildern, dass Sie die Ultraschall-Untersuchung aus eigener Tasche zahlen mussten. Dies ist merkwürdig, da eigentlich die sogenannte SKIT-Untersuchung komplett von den Kassen übernommen werden sollte. Ich verweise Sie hierzu auf die ausführlichen Informationen der Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion.

Es ist schade, dass sich Ihre Ärzte nicht wirklich Zeit für Sie genommen haben. Leider ist dies ein häufiges Problem in der Medizin. Evtl. würde Ihnen ein Gespräch mit einem Psychotherapeuten weiterhelfen; allerdings sind dort meist die Wartezeiten auf einen Termin sehr lang und die Kosten selbst zu tragen.

In Ihrem ergänzenden Eintrag erkundigen Sie sich nach der Diagnose "Venöses Leck". Die erektile Dysfunktion ist zumeist eher auf ein arterielles Problem zurückzuführen. Venöse Funktionsstörungen werden in der Ultraschalluntersuchung häufig fälschlicherweise diagnostiziert, da die Beurteilung der Venen hier nicht sicher möglich ist. Diagnostik der Wahl ist die sogenannte Kavernosometrie, die allerdings aufgrund des hohen technischen Aufwands heute nur noch sehr selten angewandt wird. Daher könnte evtl. eine solche Untersuchung Ihnen weiterhelfen (für weitere Informationen: Teloken PE, Park K, Parker M, Guhring P, Narus J, and Mulhall JP. The false diagnosis of venous leak: Prevalence and predictors. J Sex Med 2011;8:2344–2349). Allerdings ist die Häufigkeit der Erkrankung insgesamt als sehr gering einzuschätzen.

Im Falle eines venösen Lecks können leichte und kurze Erektionen auftreten, genau wie gar keine Erektion, je nach Schweregrad.


Ich hoffe ich konnte Ihnen ein wenig weiterhelfen

Mit besten Wünschen für ein baldiges Erfolgserlebnis
Ihr ISG-Team


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 Betreff des Beitrags: Re: anhaltende Erektionsstörungen
BeitragVerfasst: Sa, 26 Jan 2013 14:25 
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Registriert: Sa, 17 Mär 2012 11:06
Beiträge: 9
Hallo ISG-Team,

vielen Dank für die ausführliche Rückmeldung. Der Link „Informationen der Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion“ bezüglich meiner Andeutung, dass ich die sogenannte SKIT-Untersuchung selber zahlen musste, funktioniert leider nicht.
Ich werde die Praxis darauf ansprechen.

Wie ich schon in meinem Beitrag vom 21.01. geschildert habe, laufen die nächtlichen Erektionen bei mir normal. So konnte ich es auch die letzten Tage beobachten. Das würde ich sagen, da wenn ich mal nachts aufwache, ich eine gute und feste Erektion feststellen kann, die auch „normal“ andauert ohne plötzlichen Blutabfluss.

Ich hatte mir vor Monaten eine Buch gekauft: „Vigor Robic“ „Potenter durch gezieltes Fitnesstraining“.
Mit bestimmten Übungen kann man angeblich eine Durchblutungssteigerung mit verbesserter Sauerstoffversorgung des Penis sowie eine Blutabflussdrosselung und somit eine bessere Standfestigkeit erreichen. Ist Ihnen das Buch bekannt? Was halten Sie davon?

Auf jeden Fall steht in dem Buch der Satz „Der gesunde Mann hat während Schlafens, in ein- bis eineinhalbstündlichen Abständen Erektionen“.
Ich lege die Betonung hier auf „Der gesunde Mann“. Somit könnte man doch bei mir sämtliche körperliche Ursachen ausschließen!?!


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 Betreff des Beitrags: Re: anhaltende Erektionsstörungen
BeitragVerfasst: Mi, 30 Jan 2013 18:15 
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Registriert: Di, 11 Jun 2002 02:00
Beiträge: 1150
Wohnort: Freiburg
Hallo Birkshirsel,

Eine Antwort auf Ihre Frage vom 26.01.2013.

Sie beschreiben die nächtlichen Errektionen wie Sie sie selbst ,wenn Sie dabei wach werden,erleben. Demnach handelt es sich bei Ihnen um eine ganz normale,harte Erektion. Wenn wir sie richtig verstanden haben, stellen Sie einen Vergleich mit dem Buch von "Vigor Robic " an, der die nächtlichen Erektionen beim "gesunden Mann" genau so beschreibt und Sie sind dadurch wieder etwas zuversichtlicher geworden.

In der Tat ist es so, dass beim jüngeren Mann nächtliche Erektionen stattfinden bis hin zur Ejakulation. Der betroffene Mann kann Sie im Traum erleben oder daran aufwachen oder erst am nächsten Morgen das Geschehene wahrnehmen. Das ist ein ganz normaler Vorgang. Die Wissenschaft beschreibt die physiologischen Vorgänge so: Der Körper testet, ob noch alles funktioniert. Eine bessere Erklärung ist derzeit dafür nicht zu finden.

Die Empfehlungen in dem von Ihnen zitierten Buch sind sicher zutreffend. Das kleine Becken soll gut durchblutet werden, was auch durch mehrere Sportarten leichterer Art erreichbar ist. Bei Hochleistungssport kann es all zu leicht zu Verspannungen im Becken kommen.
Es ist wichtig, dass Sie mit Ihren Problemen einen Arzt Ihres Vertrauens finden.
Wir hoffen mit Ihnen, dass Sie wieder die Balance finden werden.

Mit freundlichen Grüßen

ISG-Team


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 Betreff des Beitrags: Re: anhaltende Erektionsstörungen
BeitragVerfasst: Do, 31 Jan 2013 20:08 
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Registriert: Sa, 17 Mär 2012 11:06
Beiträge: 9
Hallo ISG-Team,

vielen Dank für die weitere Rückmeldung.

Das Buch „Vigor Robic“ hatte ich mir vor kurzem das zweite Mal durchgelesen und da ist mir der zitierte Satz erst richtig aufgefallen. Natürlich stimmt mich das etwas positiv, dass körperlich doch alles in Ordnung ist. 1oo%ig überzeugt bin ich allerdings nicht, obwohl es ja anscheinend funktioniert und einreden kann man sich viel…

Vor allem frage ich mich was schlimmer ist, eine physische und psychische Ursache?

Das mit der Suche nach einem Urologen meines Vertrauens ist ja so eine Sache. Wie ich schon geschildert habe, sind drei Urologen zu drei verschiedenen Diagnosen gekommen. Ein vierter Urologe würde vielleicht zu einer weiteren Diagnose kommen…

Ich hatte mir die Tage die hier die hinterlegte PDF zum Thema Erektionsstörungen durchgelesen, indem u.a. im Kapitel „Wie könnte der Besuch beim Arzt ablaufen?“ geschildert wird wie ein Arzt vorgehen sollte bzw. könnte, um jegliche körperliche Ursache zu untersuchen. Welcher Arzt geht so vor? Ich wünschte ich wäre von Anfang an bei einem Arzt gewesen, der diese Vorgehensweise heranzieht. Dann wäre mittlerweile mit Sicherheit die Ursache gefunden. Aber wie der Folgesatz schon schildert „…wird in eher weniger Fällen die Regel sein.“, sieht die Realität in der Tat anders aus. Als junger Mann mit Erektionsstörungen wird man doch beim Urologen eher belächelt und man erhält sofort synthetische Potenzmittel verschrieben…

Können Sie einen Urologen im Raum Neuwied/Koblenz nennen, der auf Erektionsstörungen spezialisiert ist und nach der geschilderten Vorgehensweise herangeht? Ich wäre auch bereit einen Spezialisten Deutschlandweit aufzusuchen.


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 Betreff des Beitrags: Re: anhaltende Erektionsstörungen
BeitragVerfasst: Fr, 01 Feb 2013 12:22 
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Registriert: Di, 11 Jun 2002 02:00
Beiträge: 1150
Wohnort: Freiburg
Hallo,

vielen Dank für Ihre Anfrage zwecks Facharztadressen.

Aus rechtlichen Gründen ist es uns nicht erlaubt in diesem Forum Adressen zu nennen.
Es gibt die Möglichkeit, dass Sie bei uns im Arztforum nachsehen. Unter Neuwied sind zurzeit zwei Adressen angegeben, die beide aus unserer Sicht in Frage kommen. Einzelheiten, ausser den genannten, sind uns nicht bekannt Eine weitere Option wären Schwerpunktkliniken, d.h. Urologische Zentren in Ihrer Nähe, zum Beispiel in Koblenz.
Bei der Suche nach Adressen empfehlen wir Ihnen nach einem Sexualmediziner zu
schauen. die Angaben sind entweder mit der direkten Bezeichnung versehen oder haben
Kürzel, wie ED, Andrologie, Männerarzt etc..

Wir hoffen sehr , dass die eine oder andere Adresse für Sie passend sein wird.

Mit freundlichen Grüßen

ISG-Team


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 Betreff des Beitrags: Re: anhaltende Erektionsstörungen
BeitragVerfasst: Di, 16 Apr 2013 20:33 
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Registriert: Sa, 17 Mär 2012 11:06
Beiträge: 9
ISG-Team hat geschrieben:
Hallo birkshirsel,


vielen Dank für Ihren Beitrag. Sie schildern Ihre Probleme mit der Erektion und die unterschiedlichen Ergebnisse der Untersuchungen in Ihrer "urologischen Karriere".


Zunächst einmal ist die männliche Erektion natürlich ein sehr komplexer Vorgang. Es ist sehr schwierig, eine Erektionsstörung per se auf eine rein psychische oder rein körperliche Ursache zurückzuführen. Vielmehr kommt es, gerade bei länger andauernden Problemen, häufig zu einem stärkeren Verlust der Erektion durch psychische "Begleitursachen", wie z.B. die Versagensangst nach den ersten Problemen. Es ist in Ihrem Fall durchaus möglich, dass beide Faktoren eine Rolle spielen.

Die vielschichtigen Ursachen einer Erektionsproblematik machen es natürlich auch für den Urologen nicht einfach, eine solche Störung zu beheben. Gängige Therapeutika wie z.B. die SKAT-Injektion, wirken primär nur auf körperlicher Ebene; andererseits wird eine Psychotherapie natürlich kein venöses Leck beheben. Die genauere Eingrenzung der Ursache ist schwierig und oft ein von Frustrationen geprägter Prozess. Haben Sie daher vielleicht ein wenig Verständnis für die Urologen, bei denen Sie bereits in Behandlung waren. Natürlich ist es ärgerlich, wenn drei Urologen zu drei komplett verschiedenen Diagnosen kommen, ich kann Ihre Frustration sehr gut verstehen. Sie sollten jedoch im Hinterkopf behalten, dass die Diagnostik der erektilen Dysfunktion leider sehr häufig eine Ausschlussdiagnostik ist. Eine psychische (Begleit-)Ursache lässt sich in ihrem Ausmaß erst beurteilen, wenn die körperliche Diagnostik abgeschlossen ist.

Sie schildern, dass Sie die Ultraschall-Untersuchung aus eigener Tasche zahlen mussten. Dies ist merkwürdig, da eigentlich die sogenannte SKIT-Untersuchung komplett von den Kassen übernommen werden sollte. Ich verweise Sie hierzu auf die ausführlichen Informationen der Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion.

Es ist schade, dass sich Ihre Ärzte nicht wirklich Zeit für Sie genommen haben. Leider ist dies ein häufiges Problem in der Medizin. Evtl. würde Ihnen ein Gespräch mit einem Psychotherapeuten weiterhelfen; allerdings sind dort meist die Wartezeiten auf einen Termin sehr lang und die Kosten selbst zu tragen.

In Ihrem ergänzenden Eintrag erkundigen Sie sich nach der Diagnose "Venöses Leck". Die erektile Dysfunktion ist zumeist eher auf ein arterielles Problem zurückzuführen. Venöse Funktionsstörungen werden in der Ultraschalluntersuchung häufig fälschlicherweise diagnostiziert, da die Beurteilung der Venen hier nicht sicher möglich ist. Diagnostik der Wahl ist die sogenannte Kavernosometrie, die allerdings aufgrund des hohen technischen Aufwands heute nur noch sehr selten angewandt wird. Daher könnte evtl. eine solche Untersuchung Ihnen weiterhelfen (für weitere Informationen: Teloken PE, Park K, Parker M, Guhring P, Narus J, and Mulhall JP. The false diagnosis of venous leak: Prevalence and predictors. J Sex Med 2011;8:2344–2349). Allerdings ist die Häufigkeit der Erkrankung insgesamt als sehr gering einzuschätzen.

Im Falle eines venösen Lecks können leichte und kurze Erektionen auftreten, genau wie gar keine Erektion, je nach Schweregrad.


Ich hoffe ich konnte Ihnen ein wenig weiterhelfen

Mit besten Wünschen für ein baldiges Erfolgserlebnis
Ihr ISG-Team



Hallo ISG-Team,

bezüglich der SKAT-Untersuchung (Sie schreiben SKIT ; gibt es da einen Unterschied?) die ich aus eigener Tasche bezahlt habe, hatte ich meine Krankenkasse bezüglich Kostenerstattung angeschrieben. Nach heutiger telefonischer Rückmeldung wurde mir das bestätigt was mir damals die Praxis auch schon gesagt hat. Sprich, die Krankenkasse kommt für die Untersuchung nicht auf!
Also was stimmt??
Ich werde natürlich jetzt nicht einfach so aufgeben und werde meine Krankenkasse noch mal schriftlich kontaktieren und denen sämtliche Belege der Untersuchungen und Medikamente die während der Behandlungszeit angefallen sind einreichen, was ich der Sachbearbeiterin auch heute telefonisch mitgeteilt habe. Es ist ja nicht nur die SKAT-Untersuchung, sondern vorher wurde eine Blutabnahme vorgenommen zwecks Bestimmung des Testosteronwert, ein Beratungsgespräch habe ich geführt und das Medikament für die SKAT-Untersuchung (Caverject Spritze) wurde von mir getragen!


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