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 Betreff des Beitrags: Nicht erklärbare Erektionsprobleme
BeitragVerfasst: Sa, 28 Nov 2015 19:08 
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Registriert: Sa, 28 Nov 2015 17:25
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Guten Tag liebes ISG-Team,

ich, 26 Jahre alt, 1,80 m groß, 75 kg, Student, nicht unsportlich,Nichtraucher und Gelegenheitstrinker (an Wochenenden, Gelegenheiten gibts momentan so jedes zweite), habe seit ungefähr einem Jahr Probleme mit meiner Erektion, vermute allerdings, dass sich diese bereits seit etlichen Jahren (ungefähr 5) entwickeln. Ich wurde im Alter von 6 oder 7 Jahren beschnitten.
Zu meinen Problemen:
Seit einem Jahr ist es nun so, dass sich meine Erektion häufig an einer Stelle am Penis verzögert ausbildet. Diese Stelle bleibt dann weiterhin deutlich undurchbluteter. Lege ich daraufhin eine kurze Pause ein und versuche es erneut, füllt sich auch diese Stelle sichtbarer mit Blut und mit der Zeit stellt sich eine relativ harte (80-90%) Erektion ein, welche allerdings sehr instabil ist. Meistens kommt es dann innerhalb von sehr kurzer Zeit (maximal 60 Sekunden) zum Orgasmus. Mir ist aufgefallen, dass an dieser Stelle und insgesamt im oberen Bereich auf dieser Penisseite die Adern deutlich größer sind als auf der anderen. Außerdem hat sich die Hautfarbe meines Penis und die Hautbeschaffenheit erheblich verändert. Die Haut ist generell deutlich dunkler (am ganzen Penis,deutliche Veränderung innerhalb der letzten Jahre), an manchen Stellen (besonders an der Stelle unter der Eichel, an welcher sich außerdem meine Beschneidungsnarbe befindet und an welcher mein Penis wohl auch ungefähr abknickt) ist sie dunkelbraun. Die Haut sieht auch faltig aus. Außerdem sind überall unter der Haut kleine weiße Knubbel zu sehen (Talgdrüsen?). Während die Hautveränderung möglicherweise noch auf die Beschneidung zurückgeführt werden kann (ich könnte vergleichbare Bilder aus entsprechenden Foren posten, in welchen über Beschneidung geschrieben wird oder auch eigene), ist die Ursache für das Abknicken des Penis völlig offen. Es war beispielsweise auch schon so, dass ich den Penis an dieser Stelle dann während einer Erektion vollständig umknicken konnte. Ich denke, dass Bilder hier deutlich aufschlussreicher wären. Mein Penis fühlt sich besonders im schlaffen Zustand häufig sehr hart und zusammengezogen an. Außerdem ist auch die Eichel ziemlich unsensibel, teilweise etwas taub und wird erst ziemlich kurz vorm Orgasmus wirklich hart. Ich möchte noch erwähnen, dass ich seit längerem weitere Symptome bei mir bemerke, die immer mal mehr mal weniger auftreten:

- Nachtschweiß und dadurch hervorgerufenes Aufwachen in der Nacht (mittlerweile hat dieses Symptom etwas abgenommen)
- ständige Müdigkeit, auch teilweise Vergesslichkeit
- Diagnose einer leichten bis mittelschweren Depression (allerdings in der Zeit, in der ich schon derartige Probleme mit dem Penis hatte und ich kann quasi garantieren: dieses körperliche Problem macht mich depressiv! schwierig ists allerdings, zu bewerten, inwiefern diese Symptomatik dann wieder auf meinen Körper wirkt)
- Hämorrhoiden und Ausfluss (auch dies wurde vor 1,5 Jahren deutlich schlimmer, besonders der häufige Ausfluss!)
- selbst bei Selbstbefriedigung keine feste Erektion (höchstens kurz vorm Orgasmus)
- keine Morgenerektion (ich behaupte, dass sowas bei mir schon seit ich 20 bin nicht mehr existiert, Penis ist nicht hart, maximal leicht vergrößert)
- morgens häufig das Gefühl, krank zu sein, gereizter Hals, irgendwie unerholt

Mit diesem Problem (besonders das Umknicken habe ich betont) habe ich bereits 3 Urologen besucht:
Der erste Urologenbesuch fand vor gut einem Jahr statt. Dieser Urologe stellte eine IPP fest, tastete den Penis kurz ab und schickte mich mit der Empfehlung nach Hause, dass ich mich bei fehlender Besserung wieder bei ihm melden soll. Man könne da wohl generell wenig machen. Diese Diagnose war natürlich traumatisch für mich. Durch mein Studium habe ich es irgendwie geschafft, sie für ein Jahr zu verdrängen. Da ich allerdings keine Besserung bzw. eine weitere Verschlechterung feststellen konnte, folgte im September diesen Jahres der nächste Besuch, nun allerdings bei einem anderen Urologen.
Beim zweiten Urologen stellte ich mich mit leichten Potenzproblemen und Lustlosigkeit vor (die Lustlosigkeit entsteht meiner Meinung nach teilweise aus der Angst, dass ich mittlerweile einfach an einer unheilbaren Krankheit leide). Die Potenzprobleme machten sich, wie oben beschrieben, durch diese undefinierten Füllprobleme (?) des Schwellkörpers bemerkbar. Auch alle weiteren Probleme bestehen weiterhin. Zusätzlich kam es mittlerweile sogar manchmal vor, dass sich ein ganzer Ring um den Penis nicht mit Blut füllt / füllte. Ich erwartete natürlich mechanische Probleme, welche ein erfahrener Urologe diagnostizieren würde. Allerdings: falsch gedacht. Abtasten (deutlich professioneller als Urologe 1) und eine zusätzliche Ultraschalluntersuchung wiesen auf keine erkennbaren Beschädigungen des Schwellkörpers hin. Der Arzt ließ daraufhin einige Hormonwerte untersuchen. Diese Untersuchung ergab einen erhöhten Prolaktinwert von ca 47 ng/mL, eine darauf folgende Untersuchung (1 Monat Pause, dazu Masturbationspause 2 Tage vor Arztbesuch) ergab einen Wert von 28 ng/mL. Der Grenzwert liegt beim Mann bei ca. 15 ng/mL. Eine Arzthelferin sagte mir am Telefon, dass ich nun wohl einfach warten soll, wobei in einem Brief mit meinen Laborwerten, welcher in den folgenden Wochen eintrudelte, eine Überweisung für eine Untersuchung auf ein Prolaktinom enthalten war. Diese Untersuchung wurde noch nicht durchgeführt, hier allerdings eine Frage meinerseits: ich leide unter relativ viel Stress (Alltagsstress durch Uni, Minderwertigkeitsgefühl und Depression durch hier beschriebene Probleme), dieser soll Auswirkungen auf den Prolaktinwert haben. Kann ein derartig leicht erhöhter Prolaktinwert schon für eine derartige Schwellkörperveränderung führen? Gibt es dort weitere Erfahrungen? Hätte diese Schwellkörperveränderung nicht bereits mit dem Ultraschall entdeckt werden müssen? Alle weiteren Hormonwerte (Testosteron, 4 weitere) waren normal, Testosteron sogar eher hoch als niedrig. Gibt es dort irgendwelche Erfahrungen? Für mich persönlich fühlt sich die Veränderung einfach sehr physisch an.
Da mich das ganze sehr belastet, habe ich schon vor dem Erhalten der zweiten Hormonwerte einen weiteren Urologen besucht (doppelt hält besser) und mich mit Verdacht auf IPP bei ihm vorgestellt (ich musste beim Erzählen weinen, ich schätze, dass die Untersuchung gewissenhaft durchgeführt wurde). Auch dieser konnte durch Abtasten und Ultraschalluntersuchung keine Veränderungen feststellen! Auch den erhöhten Prolaktinwert hielt er für diskussionsunwürdig ("stressbedingt, da wurden schon so viele auf ein Prolaktinom untersucht, man findet nahezu nie was" war die Aussage, wenn auch nicht wortwörtlich). Auch zeigte ich ihm Bilder von meinem merkwürdig versteiften Penis (allerdings nicht vollkommen abgeknickt, sondern lediglich im oberen Bereich kreisrum nicht mit Blut gefüllt). Kurz und knapp: ich erzählte ihm auch von meiner neuen Freundin (seit nem knappen Monat gibts diese). Daraufhin wurde mir eine Probepackung Potenzmittel (Spedra 100) mitgegeben, ich soll es mit einer halben Tablette anfangs versuchen, er glaube aber nicht, dass ich das Mittel auf Dauer brauchen würde. Insgesamt war er, schätze ich, der Meinung, dass ich einfach nervös bin. Allerdings hat sich meine Erektionsschwäche sogar in der vorherigen (zweiten) Beziehung (in welcher Sex relativ problemlos funktionierte, wobei Reiten z.B. bei mir noch nie wirklich möglich war, auch in Beziehung 1 nur vorsichtig, wenn wir uns mit dem Penis in der Vagina in die entsprechende Position gebracht haben) weiterentwickelt. Außerdem verschrieb er mir eine Überweisung für eine SKAT-Untersuchung und ein weiterer Begriff (Duplex-Sonografie?) stand drauf, diese wird im Dezember durchgeführt.

Mit meiner neuen Freundin versuche ich es natürlich. Es klappt allerdings kaum, wir waren nun bei einem von ca. 10 Versuchen "erfolgreich", grundsätzlich komme ich halt einfach immer zu früh, da meine Eichel eben erst ziemlich spät hart wird. Sie besteht außerdem darauf, dass wir ein Kondom benutzen, was ja grundsätzlich auch ein richtiger Gedanke ist. Allerdings habe ich (vllt. auch dank meiner Beschneidung?) noch extremere Probleme damit, meine Erektion zu halten, wenn ich das Kondom nutzen soll. Dies hat sicherlich psychologische Ursachen (ich muss mich auf den Prozess, dieses überzustülpen, konzentrieren, meistens ist mein Penis schon wenn ich es in der Hand habe nicht mehr steif und ich muss es mit relativ viel Gewalt über meinen Penis zwingen), allerdings ist meine Eichel dank der Beschneidung auch größer als mein Schaft (meine erste Freundin nannte meinen Penis auch mal pilzförmig, was die Form ganz gut trifft). Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das Kondom extrem auf die Eichel drückt, dies führt einerseits dazu, dass das Blut aus dem Penis fließt, andererseits dazu, dass ich irgendwie auch direkt danach komme (ohne, dass man den Penis weiter berührt, ich kann nicht mehr dagegen ankämpfen). Einmal funktionierte es mit dem Sex, allerdings muss ich dazu sagen, dass ich während des Vorspiels dreimal (!) mit voller Konzentration und Anstrengung gegen Orgasmen ankämpfen musste und auch teilweise bereits trockene hatte, sodass ich daraufhin vllt einfach den perfekten Zeitpunkt erwischt habe, an dem mein Penis nicht mehr übermäßig sensibel, aber irgendwie doch noch steif war. Grundsätzlich ist allerdings das Vorspiel auch nicht wirklich sehr kurz (ihr Exfreund muss es irgendwie drauf gehabt haben) und mit relativ viel Reibung (z.B. auch noch angezogen) verbunden, sodass mein Penis ohne Vorhaut dabei einfach sehr stimuliert wird. Auch ist es nun einige Male vorgekommen, dass mein Penis für einige Zeit nach dem (versuchten) Sex angeschwollen war, besonders unter der Eichel befand sich ein richtiger Ring, welcher sich quasi anfühlte wie Fett, es allerdings wohl kaum sein kann. Außerdem ist es so, dass mein Penis (und manchmal auch die Hoden) nun seit ungefähr 2 Wochen vielleicht gerade durch die harte Reizung beim Vorspiel ständig brennen. Das fühlt sich schon beinahe entzündet an. Ich weiß, dass ich ziemlich sicher mit meiner Freundin schlafen könnte (z.B. ohne Kondom, unter Umständen noch mit etwas Gleitgel) und vielleicht auch unter Verwendung der Potenzmittel-Probepackung. Allerdings bin ich 26 Jahre alt und insgesamt nicht unerfahren, lediglich mit dem Kondom konnte ich noch nie wirklich gut umgehen. Es handelt sich bei dieser Dame um meine dritte Freundin. Ich habe nun davor 1 Jahr lang mit keiner Frau geschlafen, insgesamt würde ich mich allerdings als nicht unerfahren beschreiben, sodass ich eigentlich auch nicht extrem nervös war (mittlerweile hat sich das Dank der Anzahl an Fehlschlägen natürlich geändert). Ich bin aus diesem und aus zuvor genannten Gründen der Meinung, dass mein(e) Problem(e) primär gesundheitlicher Natur sind und nun mittlerweile natürlich psychisch verstärkt werden. Die Dame, die ich da kennengelernt habe, ist meine bisher hübscheste und passendste Freundin, sie hat ihr Studium abgeschlossen und arbeitet, ist 24 und wir haben relativ viel gemeinsam. Sie hat allerdings und zum Glück aber wirklich Lust auf mich, momentan muss ich sie allerdings immer wieder enttäuschen. Sie geht sehr gut damit um, allerdings ist sie wirklich immer total erregt und dann auch irgendwo zurecht enttäuscht (letzteres merke ich halt). Das löst natürlich auch bei mir Traurigkeit aus. Ich fühle mich einfach unmännlich und irgendwie so, als ob mein Körper vielleicht doch eher dem eines alten Mannes entspricht (nichts gegen ältere Männer, aber irgendwann nimmt das mit der Libido ja aber wahrscheinlich auch irgendwie ab :) ).

Diese beiden Problemfelder (grundsätzliche Krankheit und Probleme beim Sex) sind natürlich miteinander verwoben, können allerdings vllt irgendwie getrennt betrachtet werden. Meine neue Freundin habe ich 1,5 Monate nach meinem zweiten Urologenbesuch kennengelernt und mein Erektionsproblem fiel mir natürlich schon länger bei Selbstbefriedigung auf, auf welche ich mittlerweile nahezu vollständig verzichte (da fehlt nun auch einfach die Lust, ständig schmerzt es aus unbekannten Gründen (die mögliche Überreizung durch Vorspiel), außerdem möchte ich am Wochenende möglichst viel Lust mitbringen (wir sehen uns nur dann)). Ich weiß aber einfach nicht genau, was ich machen soll. 2 Urologen erkennen zumindest keine Beschädigungen, also sollte ich mich freuen, oder? Tue ich aber ganz und gar nicht, denn ich sehe die Veränderungen doch bei jeder Erektion! Die SKAT-Untersuchung könnte natürlich Probleme bei der Durchblutung feststellen, allerdings erklären diese vielleicht nicht unbedingt die zusätzlich erkennbare Veränderung des Penis (dunklere haut, was für mich iwie auf Vernarbung hinweist)! Momentan überlege ich, ob ich mir einen Termin bei einem bekannten Arzt holen soll, der allerdings lediglich Privatpatienten untersucht (Dr. Porst, Hamburg). Ich müsste diese Untersuchung dann selbst zahlen, allerdings würde ich dann vielleicht eine zufriedenstellende Diagnose bekommen? Ich habe auch bereits irgendwo von einer Fibrose gelesen: könnte es sein, dass sich mein Schwellkörpergewebe irgendwie umwandelt? Das würde optische und funktionelle Änderungen erklären. Gibt es weitere Erkrankungen, die ich ausschließen lassen sollte? Kann das bestehende Problem irgendwie mit meiner Beschneidung zusammenhängen. Diese sollte eigentlich sparsam sein, wurde allerdings (versehentlich?) vollständig durchgeführt. Dies ist mir erst im Zuge dieser Probleme wirklich aufgefallen, ich war damals wohl einfach zu jung, um zu verstehen, was da mit mir gemacht wurde. Grundsätzlich kann eine Beschneidung wohl zu erheblichen Problemen führen. Könnten meine Probleme z.B. durch die Ausweitung meiner Beschneidungsnarbe an der Position, an der mein Penis umknickt, entstehen? Wenn ja, wie könnte ich dieser Sache auf den Grund gehen?

Ich habe hier etliche Fragen gestellt und hoffe, dass mir irgendwie geholfen werden kann. Ich habe einfach Angst, dass ich mich in naher Zukunft damit abfinden muss, dass ich mein Leben anders leben muss, als ich will. Die Potenzpillen könnte ich bei Zeiten mal ausprobieren, allerdings finde ich, dass ich mit 26 Jahren doch wohl irgendwie zu jung für diese bin. Ich bin sehr verzweifelt.

Edit 1: Meine Freundin hat noch nie gesehen, dass sich mein Penis derartig komisch mit Blut füllt, da sich dieses Problem eben nach gewisser Zeit (30 Sekunden) gibt und ich lediglich Probleme mit der weichen Eichel behalte. Zu dem Zeitpunkt bin ich dann eben noch angezogen.

Edit 2: weitere Arztbesuche wären im Raum Hamburg möglich.

Edit 3: vielleicht auch noch interessant: der Penis ist grundsätzlich leicht in die Richtung, in die er abknickt, gekrümmt, wenn er erigiert ist. Außerdem fühlt sich die Seite des Penis insgesamt angespannt an, wenn ich versuche, den Penis gerade zu drücken (natürlich vorsichtig).
Auch ist die Eichel quasi nicht gerade, wenn ich sie im schlaffen Zustand anhebe, zeigt sie im 45°- Winkel nach links. Ist da irgendwas verdreht?

Edit 4: Ich habe auch von Hämorrhoiden gesprochen. Mittlerweile fühlt sich der Bereich einfach permanent entzündet an und auch im anliegenden Gebiet fühlt sich mein Damm gereizt an.


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BeitragVerfasst: Mo, 30 Nov 2015 16:52 
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Eine weitere Ergänzung:

Mögliche Symptome
1. An der Stelle, an der dieser Plaque sitzt, kann sich der betreffende Schwellkörperteil bei der Erektion nicht mehr vollständig ausdehnen. Er ist also kürzer als die gesunde Seite. Damit kommt es zu einer Verkrümmung während der Erektion, die bis zu 90° betragen kann. Der Penis kann also salopp gesagt um die Ecke gehen. Das ist gar nicht so selten. Am Anfang der Erkrankung, wenn die Erektion noch sehr fest ist, kann der enorme Zug auf dem Gewebe zu erheblichen Schmerzen führen.
2. Der Plaque verdrängt, abhängig von der Größe, Blutgefäße, welche für einen reibungslosen Ablauf der Erektion notwendig sind. Es kommt zu gestörtem Klappenmechanismus und damit zu einem Nachlassen der Erektionsfestigkeit.
3. Zusätzlich kommt es durch die Veränderung nicht selten zu einem Druckgradienten während der Erektion, den der Körper nun zusätzlich überwinden muss. Es entsteht ein so genanntes hämodynamisches Problem, was nach einiger Zeit zu einem Neuauftreten oder zu einer Verstärkung der Erektionsprobleme führen kann.
4. Bei Plaques, die nicht nur lokal an einer Stelle sitzen, sondern einmal um den Penis herum gehen, kommt es zu Einschnürungen. Der Penis sieht an dieser Stelle sehr dünn aus und fühlt sich hart an, der Rest dehnt sich enorm aus. Zusätzlich kann ein Abknicken an dieser Stelle auftreten.
5. Wenn der Plaque groß ist und mehrere stärkere Verhärtungen zeigt, kann die Oberfläche des Penis wie eine Perlenkette aussehen. Oftmals fühlt sich dieser Zustand für den Patienten zusätzlich sehr unangenehm an.
6. Bei großen Plaques, die einen nicht unerheblichen Teil des Penis betreffen, kommt es zu teils erheblicher Verkürzung des Penis.
7. Je nach Lage des Plaques kann es zur Verminderung des Gefühls am Peniskopf kommen.

(http://www.europaeisches-institut-ugrs. ... elnen.html)

Die Punkte 2-7 treffen zu 1 nur ganz leicht. Die Krankheit würde ich dann schon etwas länger haben, da meine Erektion deutlich schwächer geworden ist..... Aber können 2 Urologen vollkommen falsch liegen?


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BeitragVerfasst: Di, 01 Dez 2015 14:45 
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Registriert: Di, 11 Jun 2002 02:00
Beiträge: 1150
Wohnort: Freiburg
Hallo Unwissender,

Vielen Dank für Ihre ausführliche Nachricht, die wir sehr aufmerksam gelesen haben. Im Team haben wir uns entschlossen Ihre Anfrage mit unserem zuständigen Urologen zu besprechen. Dies wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Wir bitten Sie daher noch um ein wenig Geduld für eine verbindliche Antwort
Sollte es für Sie aber sehr dringend sein, so dürfen Sie uns gerne zu unseren Telefonsprechzeiten, Montag und Mittwoch 16 - 18 uhr und Freitag 10-12 Uhr unter Tel.:0180 555 84 84 kontaktieren.
Mit freundlichen Grüßen

ISG-Team


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BeitragVerfasst: Mi, 23 Dez 2015 18:57 
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Registriert: Di, 11 Jun 2002 02:00
Beiträge: 1150
Wohnort: Freiburg
Hallo Unwissender,

nach eingehender Beratung wollen wir uns wieder bei Ihnen melden.
Besondere Umstände, kein Internet-Zugang für mehere Tage, haben unsere Antwort hinausgezögert.
Wie wir aus Ihrem Bericht entnehmen, haben sie schon einige Urologen mit Ihrer Problematik aufgesucht , sodass schon eine körperliche Diagnostik, wenn auch nicht zu Ihrer Zufriedenheit, durchgeführt wurde.Da die Vielfalt der Symptomatik voraussichtlich viel Zeit benötigt, um die Ursache zu finden, schlagen wir Ihnen vor, zusätzlich einen Sexualtherapeuten aufzusuchen.Sie können unter Facharztsuche auf unserer Homepage fündig werden.Die Ärzte sind nach Fachrichtung und Postleitzahl gelistet.
Ausserdem sind die Großkliniken, einschließlich Universitätskliniken in Hamburg, auch eine Option.
Wir hoffen sehr, ihnen bei der Suche nach geeigneten Therapie-bzw. Diagnostik-Einrichtungen geholfen zu haben.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg.
Mit freundlichen Grüßen
ISG-Team


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