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BeitragVerfasst: So, 06 Jan 2019 13:20 
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Registriert: So, 06 Jan 2019 12:33
Beiträge: 1
Ich bin knapp 60 Jahre alt, erlitt bei einem Sportunfall im Frühjahr 2015 einen Lendenwirbelbruch, und musste zweimal operiert werden. Nach einer mehrmonatigen Reha- und Regenerationsphase habe ich mich gut erholt, und kann wieder allen meinen gewohnten sportlichen Aktivitäten nachgehen.
In den ersten Wochen nach dem Unfall hatte ich kein sexuelles Verlangen, vermutlich wegen starker, opioidhaltiger Schmerzmittel, welche ich einnehmen musste.
Ich bin verheiratet, aber meine Frau hatte seit Jahren keine Lust mehr auf Sex.
Als ich dann wieder mit Onanieren begann, war meine Erektion nicht mehr so hart wie früher, aber ich kam zum Orgasmus, mit Ejakulation.
Leider hatte ich dem Problem dann lange wenig beachtung geschenkt, da ich mich ja befriedigen konnte (was ich meist täglich tue), auch schien es mir eine zeitlang, dass meine Erektion wieder etwas härter sei, und dachte, dass das also schon wieder werden würde. Zudem hilft mir dieser „Trick“: Ich ziehe meinen Hodensack von hinten zwischen die Beine, und klemme diese dann zusammen. Das bewirkt, dass sich mein Penis steifer anfühlt, und die Eichel akzentuierter ist. So kann ich mir zu sehr schönen Orgasmen verhelfen.
Ich hatte mir zwei Mal eine Feinmassage bei einer Fachfrau gegönnt: Das erste mal ein gutes halbes Jahr nach dem Unfall, und ich durfte einen tollen Orgasmus erleben.
Dann nochmals ca. ein Jahr später, aber dieses Mal bearbeitete die gute Frau meinen Penis ca. eine halbe Stunde lang nach allen Regeln der Kunst, ohne dass er richtig steif wurde, und sie konnte mich nicht zum Abspritzen bringen. Was eine frustrierende Erfahrung war.
Zum Orgasmus kam ich dann aber zu Hause, so wie oben beschrieben.
Seit einiger Zeit bin ich mir nun nicht mehr so sicher, ob das wieder kommt mit den harten Erektionen.
Und nun zeichnet sich ab, dass die Lust meiner Frau doch wieder erwachen könnte. Und plötzlich erschrecke ich und frage mich, wie es um meinen Penis steht, und ob das gehen könnte:
Ich habe grad mal zwei Tage lang auf das Onanieren verzichtet. Und nun versucht, meinen Penis steif zu reiben, sodass Verkehr möglich wäre, aber er wird nur grad so etwa halbsteif: Genug, um wie beschrieben zu onanieren, aber zu wenig hart, um in eine Frau eindringen zu können.
Meine Fragen:
Ist es möglich, dass sich als Folge einer Lendenwirbel-Fraktur Erektionsprobleme einstellen?
Oder muss das zeitliche Zusammenfallen von Unfall und Erektionsproblemen eher Zufall sein?
Und vor allem: Was könnte ich tun, muss ich nun auf Tabletten setzen (Viagra&Co.), oder gäbe es Alternativen?
Danke für eure Aufmerksamkeit und Gruss,
Kurt


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BeitragVerfasst: Mi, 16 Jan 2019 13:24 
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Registriert: Di, 11 Jun 2002 02:00
Beiträge: 1177
Wohnort: Freiburg
Hallo,

Vielen Dank für Ihre Anfrage und herzlich willkommen in unserem Forum.

Ihren Bericht haben wir sehr aufmerksam gelesen und möchten Ihnen gerne unsere Meinung, bzw. Ratschläge mitteilen.

Ihrem Schreiben entnehmen wir was Ihnen aktuell wichtig ist. Es betrifft einmal die Ursache für die Erektionsstörung und da ist die Frage, ob sie von der Lendenwirbelfraktur
verursacht ist. Zum anderen zeigt Ihre Frau nach jahrelanger Abstinenz wieder Lust an der Sexualität und Ihre Befürchtung ist, dass Ihr Penis nicht hart genug für eine Penetration sein wird.
Aus unserer Sicht ist es nicht ausgeschlossen, dass die Lendenwirbelfraktur Ursache für die erektile Funktionsstörung sein könnte.Auskunft darüber könnte aber der OP-Bericht geben.
Da Sie jedoch Ihre Erektionsstörung behandeln lassen wollen, raten wir Ihnen einen Facharzt für Urologie, spezialisiert auf Erektionsstörungen ,"ED",zu konsultieren.
Eine andere Möglichkeit wäre, eine Universitätsklinik mit urologischer Abteilung
aufzusuchen. Dort bestehen eher die erweiterten apparativen Angebote für die erforderliche Diagnostik.
Eine gezielte Therapie setzt nach unserer Meinung eine exakte Diagnostik voraus.

Wir danken für Ihr Vertrauen und hoffen Ihnen weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

ISG-Team


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