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 Betreff des Beitrags: Venöses Leck, Hypogonadismus?
BeitragVerfasst: Mi, 11 Nov 2009 17:23 
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Registriert: Mi, 11 Nov 2009 17:19
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Ich zähle 28 Lenze, bin 178cm groß und wiege 77kg bei einem Körperfettanteil von 15%. Ich bin sonst eher sportlich und etwas muskulös. Mein eigentliches Problem ist, dass mein Penis schnell erschlafft. Er wird zwar steif, das hält jedoch meistens nur solange an, wie eine aktive Stimulation erfolgt. Sobald diese aufhört, fließt das Blut sofort wieder raus und das wars dann (20 sek von einer vollen Erektion bis zum "Halbmast"). Sonst kann "er" zwischendurch auch hammerhart sein. Schnell erregt werde ich auch nur selten, meistens dauert es länger - und auch dann ist keine Vollerektion garantiert. Im Stehen lässt die Erektion noch viel früher nach. Morgenerektionen habe ich auch welche, doch auch diese dauern meistens nicht allzu lange...

Ich hatte bislang nur 4 sexuelle Partnerinnen (alles eher ernste Beziehungen) und bei denen hat sich keine allzu sehr beschwert, obwohl wohl keine von ihnen dies genießen konnte. Bei meiner aktuellen Partnerin ist das anders, und ich kann sie ja auch verstehen, denn wir waren noch nie so verliebt wie jetzt ineinander. Und ich will es ihr ja auch besorgen, doch der Körper spielt eben nicht mit. Sie hatte schon viele Partner vor mir (und ist auch älter als ich) und sagte, dass fast alle einen Ständer gekriegt hatten und diesen auch halten konnten. Sie nimmt die ganze Sache deswegen ziemlich persönlich und fragt sich, was mit mir los ist. Ich habe auch eine Peniskrümmung (nach oben und rechts), was an und für sich aber noch keine Frau gestört hat. Womöglich hängt das aber mit meinem Problem zusammen. Ich habe gehört, dass bei einer Krümmung ein venöses Leck vorliegen kann, was heißt, dass das Blut zu schnell wieder aus dem Penis abfließt. Die Krümmung ist aber angeboren. Ach ja, mit 13 hatte ich einen Leistenbruch, der operativ behoben wurde.

Um ehrlich zu sein, hat mich in der Vergangenheit jegliche sexuelle Erregung gestört, hatte wahrscheinlich auch diesbezüglich Schuldgefühle, deswegen habe ich dann immer gleich onaniert, um meine Geilheit "loszuwerden." Ich kann mich ganz gut erinnern, dass ich in meine Jugend so spitz war, dass ich an etwas anderes kaum denken konnte. Kann es sein, dass ich spontan nur sehr schwer erregt werde, weil ich mich bei jeder Erregung selbst befriedigt habe? Ich habe vor einigen Wochen Techniken ausprobiert, die bei einem vorzeitigen Samenerguss helfen sollen, indem man den PC-Muskel trainiert und bei der Selbstbefriedigung vor dem Orgasmus aufhört (oder diesen hinauszögert) - oder aber einen Orgasmus ohne Erguss herbeiführt, was ich eher noch nicht beherrsche. Jedoch denke ich jetzt, dass es vielleicht besser wäre, überhaupt nicht mehr Hand anzulegen. Was meint ihr?

Ich werde in der Scheide auch sehr erregt, deswegen ist ein vorzeitiger Samenerguss immer unmittelbar bevorstehend - entweder das oder ein Durchhänger. Ich kann mich zwar erinnern, dass ich mich bei einer meiner Partnerinnen nach einigen Monaten GV daran "etwas" gewöhnt habe, aber nach eingen Jahren Selbstbefriedigung ist die Überempfindlichkeit wohl wieder da. Ich hatte vor der jetzigen Partnerin mehr als 3 Jahre lang keinen GV.

Ich habe auch schon Cialis und Viagra ausprobiert (eigentlich Tadalis und Kamagra). Der Durchhänger kam da auch immer früher oder später, vielleicht etwas später. Ich nehme seit 3 Wochen auch Arginin+Citrullin mit Traubenkernöl, dazu auch Maca und seit 1 Woche auch Tribulus und Elfenblume (horny goat weed). Naja, bei meinem eigentlichen Problem hat das auch nicht wirklich geholfen. Auch das Beckenboden training von Orgawell mach ich seit einigen Wochen.

Noch eine Sache, auf die ich heute aufmerksam geworden bin: vor dem morgendlichem Wasserlassen konnte ich auch ohne sexuelle Gedanken minutenlang eine Erektion halten. Nach dem Urinieren erschlaffte das Glied binnen Sekunden, sobald keine manuelle Stimulation erfolgte.

Womit könnte das zusammenhängen? Wie ist es mit Hypergonadismus? Etwas Bauchfett habe ich wirklich, sonst aber fast nirgends.

Ich werde jetzt einen Urologen aufsuchen. Worauf soll ich ihn aufmerksam machen und welche Tests kämen für mich in Frage?

Vielen Dank im Voraus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Venöses Leck, Hypogonadismus?
BeitragVerfasst: Fr, 27 Nov 2009 13:04 
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Registriert: Di, 11 Jun 2002 02:00
Beiträge: 1162
Wohnort: Freiburg
Hallo JBMP
Sie schildern sehr ausführlich ein recht komplexes Problem, das verschiedene Herangehensweisen erlaubt, vielleicht sogar erfordert. Der geplante Besuch beim Urologen steht natürlich an erster Stelle, es sollte geschaut werden, was nun medizinisch tatsächlich vorliegt. Sie sollten Ihre Leistenbruch-Operation unbedingt erwähnen. Je nach Ergebnis könnte es auch sinnbringend sein, einen Psychotherapeuten hinzuzuziehen. Außerdem wäre es gut, wenn Sie über alle Schritte mit Ihrer Partnerin sprechen, da diese Probleme Sie beide angehen und Ihre Beziehung beeinflussen. Das begonnene Beckenbodentraining sollten Sie unbedingt vorsetzen, manchmal kann man gerade bei Männern erst nach einem viertel Jahr die ersten Veränderungen beobachten.
Alles Gute auf Ihrem weiteren Weg
Ihr ISG Team


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