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 Betreff des Beitrags: Erektionsprobleme mit 28
BeitragVerfasst: Do, 04 Nov 2010 14:15 
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Registriert: Do, 04 Nov 2010 13:27
Beiträge: 1
Ich bin 28 Jahre alt.
Ich habe seit Mai Probleme mit der Potenz, ich glaube sogar schon etwas länger, naja ich hatte lange keinen Sex und habe die fehlende Erregung halt auf die fehlende Frau geschoben.

Dann kam eine neue Frau in mein Leben und es klappte nicht. Ich war sehr besorgt, bin zum Urologen. Dieser verschrieb mir Cialis (ohne Untersuchung) und meinte es sei Psychisch.

Mit Cialis klappte es schon irgendwie, aber es war nicht befriedigend....irgendwie künstlich.

Der zweite Versuch mit Cialis klappte schon nicht mehr.

Das Problem ist, dass ich die Erektion nicht lange genug aufrecht erhalten kann. Sie bleibt nicht schön hart, ist schnell wieder auf „halbmast“. Die Erektion wird auch nur durch Stimmulation richtig hart, also durch Küssen, Erregung,...alleine nicht.

Selbstbefriedigung klappte einigermaßen, nicht mehr so oft wie früher. Früher konnte ich an einem Tag 2-3 mal jetzt naja vielleicht so alle 2-3 Tage.

Auch die Morgenlatte fehlt gänzlich. Früher war die jeden Morgen da, jetzt ist es manchmal (selten) ein „Morgenlättchen“, eine halbe Erektion aber meistens nix.


Mitte Juni kam ein neues Problem, die Schwellkörper waren nach einer Selbstbefriedigung ziemlich hart. Nicht Erregt hart sondern hart, elastisch verhärtet, wie Hartgummi.

Ich bin zu einem anderen Urologen, dieser meinte kann schon mal vorkommen, ich soll mir keinen Stress machen.

Leider wurde das nicht besser. Ich bin in eine Ambulanz (nenne nun mal keine Namen).

Dort wurde dann erstmals wirklich eine Untersuchung gemacht. Dabei kam heraus, dass ich einen Testosteronwert im unteren 1/3 habe (15 rum). Was aber nicht weiter tragisch sei.

Es wurden auch deutlich erhöhte Blutfettwerte ermittelt, Cholesterin von 270.

Der Arzt nahm mich ernst, naja zumindest war es bis jetzt der beste Urologe.
Aber wirklich weiter helfen konnte er mir auch nicht.

Er meinte auch ehr psychisch (hauptsächlich wegen meinem Alter)



Der Arzt meinte es könnte auch eine Ateriosklirose sein, eine leichte Form. Dazu müsse er aber künstlich eine Erektion erzeugen und den Blutzufluss messen (naja irgendwie so halt).
Wäre das bei mir sinnvoll?

Weiterhin beunruhigt mich diese Verhärtung am Schwellkörper (ist nicht knotig, punktuell sondern beide Schwellkörper links und Rechts sind insgesamt verhärtet!).
Das ist nach einer Erektion sehr hart, wird dann besser aber wieder härter nach einer Erektion, wenn ich die Schwellkörper leicht massiere dann wird es besser, aber danach wieder schlechter.
Tat mal ganz leicht weh, ehr so ziehen also kein Schmerz, ehr unangenehm.

Ich fragte den Arzt ob das eine Fibrose sein könnte. Er meinte eine Fibrose entsteht eigentlich nur wenn man stundenlang (6-8h) ne Dauererektion hat. Auch meinte er eine Fibrose ist eine Vermehrung von Bindegewebe und das müsste eigentlich immer hart sein und nicht nach einer Erektion schlechter, bei längere Zeit keine Erektion besser, beim massieren besser, …. so was müsste immer glich da sein meinte er.
Würden Sie das auch so sehen? Bzw was könnte es sein, dass Die Schwellkörper links und Rechts oft verhärtet (nicht erigiert) sind, dass dies nach einer Erektion ziemlich stark ist, dann besser wird un nach der nächsten Erektion wieder hart ist?

Ateriosklirose:
Ich rauche (naja immer mal wieder) insgesamt vielleicht 5 Jahre lang 1/2 bis 1 Schachtel am Tag. Mit immer mal wieder Pause zwischen drin. (also von 17-19 geraucht, dann von 22-24 geraucht...)
Die Cholesterinwerte sind nicht gerade gut, Gewicht... ich habe einen BMI von 27 rum.
Auch heißt es dass oft 5 Jahre nach Erektionsproblemen ein Herzinfarkt kommt. Das macht mir auch irgendwie Angst...
Der Arzt meinte normal würde dann bei einer Ateriosklirose auch gar keine wirklich harte Erektion mehr möglich sein aber bei mir ist eine richtig Harte Erektion möglich, wenn ich sehr erregt bin, wenn naja es ist möglich. Nur halt nicht lang anhaltend.
Aber ich bin mir dieser Logik nicht so ganz sicher, dass wenn eine Harte Erektion möglich ist eigentlich keine Ateriosklirose vorliegen kann, was meinen Sie dazu?

Aber wie passt die fehlende Morgenlatte dazu? Das ist doch ein Zeichen dafür dass körperlich etwas nicht stimmen könnte? Oder nicht?

Außerdem ist dieser Test mit der Künstlichen Erektion sicher auch für meinen Schwellkörper (der ja nach jeder Erektion verhärtet ist) nicht so gut oder?
Wenn das echt eine Schwellkörperfibose wäre dann wäre der Test ja sehr ungesund für den Schwellkörper?



Also mittlerweile spielt die Psyche sicherlich eine Rolle! Die Frau hat am Anfang gesagt: „Wir kriegen das hin...“, ich hatte echt das Gefühl sie würde zu mir halten und dann plötzlich doch gesagt: „Sorry wird wohl nix mit uns“
In den Träumen verarbeitet man angeblich viel..... ich träume jede 2. Nacht davon Impotent zu sein, von der Frau, von ….

Psyche spielt sicherlich eine Rolle aber ich bezweifele dass die Psyche die Ursache des Ubels ist, ehr eine Folge des Problems.

Ich mache mir große, sehr große Sorgen wie es weiter geht. Ärzte sagen mir nix wirklich konkretes, die Aussage von den Ärzten ist:
„Schon komisch, diese Verhärtung am Schwellkörper. Die Erektionsprobleme könnte körperlich sein, ehr aber Psychisch, …. harte Erektion ist Möglich daher ehr Psychisch,...“

Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Eigentlich will ich nur noch Gewissheit was denn nun los ist, was nicht stimmt.... warum die Erektion nicht mehr so richtig klappt, warum die Schwellkörper so komisch hart sind, ….


Ich bin für jeden Ratschlag dankbar.


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 Betreff des Beitrags: Re: Erektionsprobleme mit 28
BeitragVerfasst: Fr, 05 Nov 2010 13:13 
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Registriert: Di, 11 Jun 2002 02:00
Beiträge: 1169
Wohnort: Freiburg
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre ausführliche Nachricht.Wir haben Ihre Probleme aufmerksam gelesen und möchten versuchen, eine Ihrem Anliegen entsprechende Antwort zu geben.
Bisher haben sie nach unserem Verständnis auf der Suche nach einer Antwort alles richtig gemacht. Die antworten der Urologen , die sie aufgesucht haben sind nachvollziehbar und plausibel.Es wäre jedoch gut, wenn Sie sich noch für den vorgeschlagenen Erektionstest entscheiden könnten.Denn es ist für den Urologen ein wichtiger Test für die Diagnose. Bei diesem Vorgang könnte er nämlich das von Ihnen geschilderte Schwellkörperverhalten bezüglich der wechselnden Härte untersuchen. Außerdem weisen Sie auf die hohen Cholesterinwerte und das erhöhte Körpergewicht hin. Die beschriebenen Werte können durchaus Erektionsstörungen hervorrufen.Eine Ernährungsberatung mit eventueller Ernährungsumstellung zur Senkung der Werte wäre sicher hilfreich.
Was Ihre psychische Situation betrifft, sollte durch einen weitern Arztbesuch eine Depression ausgeschlossen werden.
Wir wünschen Ihnen für das weitere vorgehen alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

ISG_Team


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 Betreff des Beitrags: Re: Erektionsprobleme mit 28
BeitragVerfasst: Fr, 05 Nov 2010 14:56 
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Registriert: Fr, 05 Nov 2010 14:41
Beiträge: 1
Einen Ratschlag kann ich nicht geben aber unsere symtome gleichen sich,deshalb musste ich etwas schreiben.
Alter,niedriger Hormonspiegel,fehlende morgenlatte,Cholesterin,rauchen alles wie bei dir 8)
Bei mir hat es schon mit 22 angefangen und hab jahrelang daran geglaubt es wird besser aber nö.

Ich war vor 6 monaten endlich mal beim urologen,er hat mir auch cialis gegeben um die pysche anzukurbeln aber damit hatte ich noch nie probleme,mir war es immer relativ egal ob sich die frauen gut gefühlt haben.Dazu noch Yohimbin spiegel (hat nicht gewirkt)
Eine Hormon therapie wollte er nicht machen,da meine kinderplanung noch nicht angefangen hat.
Am Anfang hatte ich die gleichen Probleme mit cialis,seit 3 monaten nehme ich regelmässig alle 2 tage 10mg davon.
Und es klappt inzwischen,auch mit kondom,was vorher eigentlich noch nie ging.
Ich weiss,es ist keine dauerlösung aber ehrlich gesagt ist das Leben ohne guten Sex einfach nicht lebenswert.


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