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kavernös-venöse Okklusionsstörung
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Seite 1 von 1

Autor:  berliner [ Do, 13 Jan 2011 10:58 ]
Betreff des Beitrags:  kavernös-venöse Okklusionsstörung

Hallo,

habe die oben genannte Diagnose erhalten und suche einen Spezalisten, vorzugsweise in Berlin, der sich dieser Problematik annehmen kann.

Zur Verdeutlichung hier die genaue Diagnostik, welche ich nicht ganz verstehe. Hoffe auf einen Fachmann, der mir diese vielleicht genauer erklären kann.

Diagnose: kavernös-venöse Okklusionsstörung und ein frühzeitiger venöser Abstrom über Venen im Bereich der Peniswurzel

Cavernographie:
"Applikation von Kontrastmittel in das rechte Corpus cavernosum. Anschließend regelrechte Konstratierung der Corpora cervernosa beidseits. Noch vor vollständiger Kontrastierung der Corpora cavernosa demakieren sich bereits die Venen dorsalis penis und Venen des Plexus vesicalis et prostaticus und consecutiv der tiefen Beckenvenen. Kein Nachweis von Kontrastmittel im Corpus spongiosum."

Bitte erklärt mir jemand was dies im genauen bedeutet!?

Bin erst ende 20 und PDE-5 Medikamente helfen nur mäßig.
Allerdings habe ich recht gute Ergebnisse mit einer tgl. Einnahme von 20mg Tadalafil (Cialis) gehabt. Da aber mittlerweile Überdosierungssymtome auftreten, sehe ich hier keine Dauerlösung.

Gibt es Spezialisten die operative Möglichkeiten sehen?

Bitte um ernsthafte Hilfe.

Danke

Gruß aus Berlin

Autor:  ISG-Team [ Do, 17 Feb 2011 14:59 ]
Betreff des Beitrags:  Re: kavernös-venöe Okklusionsstörung

Hallo berliner,

die bei Ihnen diagnostizierte kavernös-venöse Okklusionsstörung ist eine seltene und schlecht erforschte Erkrankung der Penisschwellkörper (Corpora cavernosum). Leider ist diese Erkrankung auch schlecht medikamentös therapierbar.

Es handelt sich dabei um eine Unfähigkeit der Schwellkörper, das bei einer Erektion aufgestaute Blut in den venösen Kavernen zu halten.

Wie in Ihrem Arztbrief beschrieben, fließt das Blut frühzeitig über das venöse System zurück in den Körperkreislauf - bei einer regelrechten Erektion wird das Blut dort in den Schwellkörpern gehalten und baut somit einen Druck auf, der zu der Erektion führt. Durch die Okklusionsstörung (Störung des Verschlusses der Venen) ist dies nicht möglich, es kann keine (ausreichende) Erektion entstehen.
Eine andere, allerdings falsche, Bezeichnung für die Störung ist das sogenannte "venöse Leck". Dieser Begriff ist jedoch sachlich falsch, da es sich bei der Störung mitnichten um ein Leck handelt. Dies suggeriert ja, dass man dieses Leck stopfen könnte, was ja eben nicht möglich ist.

Wir werden Kontakt mit unseren ärztlichen Experten aufnehmen, um herauszufinden, welche Spezialisten Ihnen auf diesem Gebiet weiterhelfen können.

Sie finden unsere Antwort an dieser Stelle.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr ISG-Team

Autor:  mayer [ Di, 06 Sep 2016 22:47 ]
Betreff des Beitrags:  Re: kavernös-venöse Okklusionsstörung

Hallo Berliner,
ich habe leider mit 20 Jahren die gleiche Diagnose:(
Konnte man dir helfen und wenn ja wie ?
Mein Arzt meinte, dass Venensperroperationen wenig erfolgsversprechend wären und mir zu einem Schwellkörperimplantat geraten.
Ich wäre dir für eine Hilfe sehr dankbar.

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