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BeitragVerfasst: So, 05 Jan 2003 15:39 
Hallo,

ich bin 25 Jahre alt und leide seit ca. 2 Jahren an Erektionsstörungen bzw. Libido Verlust. Ich war mit meinem Problem auch schon bei mehreren Ärzten und an der Uni Klinik. Es wurde dabei ein erhöhter Prolaktin - Spiegel festgestellt.
Die Ursache für diesen erhöhten Spiegel konnte aber bis heute nicht ermittelt werden. Denn alle gemachten Untersuchungen (Computertomographie und verschiedene Hormontest (GHRH-LHRH-TRH-CRF-Test) wiesen nicht auf einen Hypophysentumor hin. Um den Prolaktin - Spiegel trotzdem in den Griff zu bekommen, bekam ich eine Medikament (Dostinex) verschrieben welches den Prolaktin - Spiegel senkte. Leider denke ich das sich in Hinsicht meiner Erektionsstörungen nicht viel getan hat. Es wurde zwar ein bisschen besser und auch meine Körperbehaarung wurde mehr, aber meiner Meinung nach ist das erstere eher auf einen Placebo – Effekt zurück zu führen. Das Medikament habe ich vor ca. 6 Wochen angesetzt da sich der Prolaktinspiegel normalisiert hatte und der Arzt gemeint hat ich sollte die Medikamente nicht mehr nehmen und ich das auch nicht mehr wollte, da die Einnahme mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden ist. Mein letzter gemessener Testosteron – Spiegel lag bei 5,75 ng/ml was wohl im Normbereich liegt, aber im unteren Teil.
Ich habe eine sehr verständnisvolle Freundin die damit überhaupt kein Problem hat und mich in den letzten 2 Jahren ermuntert hat weitere Untersuchungen zu machen. Ich muss dazu noch sagen das an manchen Tagen alles wunderbar funktioniert und an manchen Tagen nicht mal eine Selbstbefriedigung funktioniert. Morgendliche Erektionen sind auch eher selten.

Leider bin ich auch ein Mensch der sehr erfolgsorientiert handelt und denkt. Ich mache mir mit dieser Einstellung das Leben auch nicht einfacher. Ich habe mich auch physisch in den letzten 2 Jahren in eine Situation gebracht, die nicht gerade förderlich für mein Problem ist. Beispielswiese könnte ich mir im Moment eine One Night Stand gar nicht vorstellen, aus Angst zu versagen. Dazu kommt das man sich durch allzu starkes Nachdenken die Lust (Libido) kaputt macht.
Ich versuche zwar diese Ängste in den Griff zu bekommen, aber ich bewege mich im Moment in einem Teufelskreis aus dem man schwer wieder heraus kommt. Mittlerweile denke ich sogar, das der wesentliche Teil meines Problems nicht mehr der Körper ist, sondern meine Psyche.

Mich würde interessieren ob es Männer gibt die ähnliche Erfahrungen / Probleme habe und wie Sie diese gelöst haben ?

Im voraus schon mal vielen Dank für jede Antwort.


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