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Wirksamkeit von Viagra oder ähnlichen Mitteln?
Verfasst: Fr, 06 Okt 2006 22:09
von Parsival
Ich muß nochmal auf das Thema der Wirksamkeit der ED Mittel kommen, es geht darum, ob man z.B. Viagra während der Woche (bzw eine Woche vor dem geplanten GV ) immer "stückweise" am Abend einnehmen sollte, um einen "Wirkstoffspiegel" im Blut aufzubauen? Ich nehme 100 mg Tabletten die ich teile zu 4 x 25 mg....scheinen aber nicht auszureichen....?
DANKE!!!
Verfasst: Fr, 06 Okt 2006 23:34
von Guenther
Hallo Parsival,
Viagra hat eine Halbwertszeit von ungefähr 4 Stunden, d.h. dass der Körper in 4 Stunden die Hälfte des Wirkstoffs abbaut. Da kannst du dir leicht ausrechnen, dass nach einem Tag praktisch nichts mehr von dem Wirkstoff im Körper ist. Konkret: ca 1 Stunde nach der Einnahme ist die Konzentration des Wirkstoffs im Blutplasma am größten, nach weiteren 4 Stunden (also 5 Stunden nach der Einnahme) beträgt sie nur noch die Hälfte, nach 9 Stunden 1/4, nach 13 Stunden 1/8, nach 17 Stunden 1/16, nach 21 Stunden 1/32, nach 25 Stunden 1/64. Du kannst also durch eine tägliche Einnahme von Viagra nicht den Wirkstoffspiegel im Körper anheben.
Das ist aber auch gar nicht notwendig. In der Regel startet man mit 50mg Viagra, die man etwa 1 Stunde vor dem geplanten GV einnehmen sollte. Wenn das nicht ausreicht, dann kann man (in Absprache mit dem Arzt!) die Dosis auf 100 mg erhöhen.
Wirksamkeit der Einnahme..
Verfasst: Sa, 07 Okt 2006 10:46
von Parsival
Herzlichen Dank! Ich mal nämlich mal so etwas gelesen daß man durch regelmäßige Einnahme über einen längeren Zeitraum die allgemeine Disposition für eine Erektion verbessern, bzw erhöhen könnte (Testversuch?)
Verfasst: Sa, 07 Okt 2006 23:03
von Guenther
Hallo Parsival,
jetzt hast du das Thema gewechselt. Bei den körperlichen Ursachen der ED stehen Herz-Kreislauf-Erkrankungen ganz oben. Einige Studien haben Hoffnungen geweckt, dass die regelmäßige Einnahme von PDE-5-Hemmern (Cialis, Levitra und Viagra) bestimmte Gefäßschädigungen (nämlich die endotheliale Dysfunktion) positiv beeinflussen.
Eine regelmäßige Einnahme von PDE-5-Hemmern kann daher wahrscheinlich die Erektion bei den Männern verbessern, deren Erektionsstörung durch eine Gefäßschädigung (mit-)verursacht ist.
Zu diesem Thema laufen einige Studien, so dass man hoffentlich bald konkrete Angaben machen kann, welche Patienten von einer längeren Dauermedikation mit PDE-5-Hemmern profitieren werden.
Einnahme von PDE 5 Hemmern
Verfasst: Sa, 07 Okt 2006 23:34
von Parsival
Mag sein daß DAS ein anderes Thema ist, aber dadurch kam ich ja zu meiner Frage des Wirkstoff-Spiegels...
Dann steht auchnoch die Frage nach der Wirkung von den "Yohimbin-Spiegel"
Tabletten an.....Ersatz? Wirksamkeit??
DAS ist die Frage....
Jedenfalls DANKE!!!
Verfasst: So, 08 Okt 2006 09:41
von Guenther
Hallo Parsival,
zu Yohimbin gibt es hier im Forum einen ausführlichen und informativen Thread "Yohimbin... wer hat das schon mal getestet". Außerdem kannst du dir auch die Internetseite
Behandlung der ED: Yohimbin anschauen.
Ich hoffe, dass die folgende Bemerkung überflüssig ist, dann nimm sie mir nicht übel. Der Austausch in diesem Forum kann den Arztbesuch nicht ersetzen. Die Entscheidung über die Anwendung von Medikamenten muss zusammen mit dem Arzt getroffen werden. Die Diskussionen hier können aber dabei helfen, einen Arztbesuch gut vorzubereiten.