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 Betreff des Beitrags: sexuelle unlust bei männern
BeitragVerfasst: Fr, 02 Mär 2007 13:10 
hallo!
ich hab mal eine frage zum thema sexuelle unlust bei männern.
ich (30) bin seit einigen jahren in einer homosexuellen beziehung.das thema sex war bei uns schon immer schwierig,doch seit wir zusammen wohnen (3 jahre),ist es sehr problematisch geworden.
mein freund (anfang 40) hat probleme mit dem rücken und deshalb oft keine lust,was ich verstehe.
auf der anderen seite neigt er dazu,sich körperlich total zu verausgaben.ich weiss,dass er früher sexuell sehr freizügig war,und er befriedigt sich oft selbst.die frage,ob er nur keine lust auf MICH hat,verneinte er.
die initiative zum sex geht meistens von mir aus und zieht oft sehr schroffe abfuhren nach sich.mir wurde schon oft sexsucht vorgeworfen,dabei geniesse ich einfach nur seine körperliche nähe und natürlich habe ich sexuelle bedürfnisse,aber 2-3mal in der woche einen versuch zu starten,halte ich nicht für "süchtig".
auf körperliche annäherung reagiert er oft sehr agressiv.so nach dem motto "das schon wieder".
ich versuche schon,ihm entgegen zu kommen.ich nehme mich extrem zurück,massiere ihn und schmeiss den haushalt.
auf meinen eher verzweifelten vorschlag,eine offene beziehung zu probieren,meinte er sofort,dann möchte er auch gebrauch davon machen.das hat mich sehr irritiert.er hat doch keine lust.
sex kann man nicht erzwingen,aber alle ein bis zwei wochen finde ich zu wenig.ich glaube,er hält sich nicht für sehr attraktiv.
benny


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Sa, 03 Mär 2007 18:25 
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Registriert: Mo, 19 Dez 2005 10:24
Beiträge: 246
Hallo Benny,

das beruhigt mich jetzt aber, dass es diese Unlust auch unter Männern gibt. Ich dachte das ist ein hetero Problem. Ich so als Frau die sich nur GV zwischen Mann und Frau vorstellen kann mache mir da oft Gedanken drüber, wie das ist zwischen zwei Männern. Habe nur sehr wenig bis keinen Kontakt zu homosexuellen Paaren.

Es ist wohl nur ganz selten so, dass beide die gleiche Lust haben. Einer will meist öfter und der andere eben nicht so oft. Das ist bei fast allen Paaren so. Der der "triebiger" ist leidet in der Regel mehr darunter, weil er nicht genug Befriedigung findet ihm scheint etwas zu fehlen. Komischerweise ist der weniger "triebige" Partner meist zufrieden mit dem was er hat und an Zuwendung bekommt.

Ich frage mich oft, warum leiden wir die wir mehr und öfter wollen so darunter? Man kann auch wirklich nicht sagen, dass die Männer die sind die immer generell öfter wollen. Bei Euch ja sowieso nicht - ist ja keine Frau im Spiel.

Die menschliche Lust hängt mit so vielen äußeren und inneren Einflüssen zusammen und läuft total unbewußt im Menschen ab. Sie läßt sich nach meinen Erfahrungen mit einem "unlustigen" Mann nur wenig von äußeren Einflüssen steueren und schon gar nicht durch bloses wollen. Irgendwie scheint die Natur hier eine ganz ungleichmäßige Verteilung vorgenommen zu haben.

Was ich aber festgestellt habe, dass was man im Überfluß bekommt gar nicht so interessant ist wie das von dem man nicht genug haben kann. Egal jetzt was, ob Sex, Liebe, Zuwendung oder Zeit. Kommt etwas zu kurz wird es sofort sehr schmerzlich als "fehlend" bemerkt und man lechzt geradezu danach. Je mehr man nun das "fehlende" einfordert desto lästiger wird man dem Partner, weil er mehr geben soll wie er eigentlich will. Es ist wichtig hier ein Gleichgewicht herzustellen um glücklicher zu sein. .....und nicht zu viel negativen Druck auf den Partner auszuüben, da er sonst total dicht macht. Mit Vorwürfen und übler Laune bei Abweisungen erreicht man meist das genaue Gegenteil. Ich habe bemerkt, dass ich viel mehr bekomme, wenn ich gut drauf bin und mich nicht von seiner abweisenden Haltung abschrecken lasse und nicht ständig hoffe, dass er auf mich zugeht (da könnte ich warten bis ich schwarz werde). Besser ist ich lebe mein Leben und schaue, dass es mir gut geht. Habe außer dem Leben mit ihm auch ein eigenes Leben in dem ich glücklich bin. Zufrieden mit dem was ich tue und was ich bin.

Zum Thema Rückenprobleme, die hat mein Mann auch und die führen dazu, dass er teilweise sehr wenig Gefühl hat und den Orgasmus kaum spürt. Das könnte eine mögliche Ursache für seine Unlust sein bzw. er hat Erektionsprobleme und will nicht, dass du diese bemerkst.

herzliche Grüße
Sahne


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