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BeitragVerfasst: Do, 22 Mär 2007 09:20 
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Hallo Ihr,

daß Thema, das der Mann nicht "will" hatten hier ja schon mehrere. Ich habe auch dankbar mitgelesen und bin froh, daß es mir nicht alleine so geht.
Meine situation: ich bin seit 8 jahren verheiratet. Eigentlich schon seit Beginn unserer Beziehung ist mein Mann derjenige der eher weniger Lust auf Sex hat. Das wär ja nicht so schlimm, wenn es sich im Laufe der Jahre nicht so entwickelt hätte, das nur noch ich anfangen muß. Von ihm aus kommt gar nichts. Ich kann das auch aussitzen, es passiert trotzdem nichts. Er sagt ja auch selber. Er bräuchte das nicht so oft. Dabei will ich ja gr nicht täglich oder so. Mir würde es reichen, wenn mein Mann 1 - 2 mal in der Woche Lust auf mich hätte. Abe er sagt, dann müsse ich halt anfangen. Wenn ich das tue, komt es auch öfter zum Sex. Aber es ist nicht das, was ich will. ich möchte ja grade als Frau mich schön und begehrenswert fühlen. Wenn ich anfange, fehlt mir das. Dazu kommt, daß mein mann mir auch keinen Zungenkuss gibt - es sei denn ich fang damit an. Und schon gar nicht meine Genitalien mit der Zunge berührt. Früher - zu Beginn unserer Beziehung hat er das alles getan.

Soweit so gut, so geht es ja vielen hier. Das für mich aber allerschlimmste ist, daß mein mann gar nicht einsieht etwas zu ändern. Er sagt, wenn es mir nicht reicht, soll ich es mir eben "selbst machen". Er wolle halt nicht öfter und fertig. Sollte ich fremdgehen - so hat er gleich gesagt - würde er sich sofort trennen. Sexualberatungsstelle lehnt er kategorisch ab. Er würde es sogar auf eine Trennung ankommen lassen, aber nicht zu einer Beratungsstelle gehen. So sagt er ganz klar. Weil IHM fehlt ja nichts (das sagt er natürlich nicht so, aber das ist die Botschaft die dabei rüber kommt).

Nun ist er aber ansonsten ein wirklich lieber Mann, das ich mich nun auch nicht trennen möchte. Es geht einzig um diesen Bereich. Wer weiß Rat ????? :cry: :cry:

Danke für Eure Antworten !!


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BeitragVerfasst: Do, 22 Mär 2007 09:54 
Hallo Majana,

Dein Mann scheint ein toller und ansonsten vielleicht auch offener Typ zu sein, mit dem Du abgesehen von dem Thema über alles reden kannst?

Für mich klingt das deutlich, als ob da mehr dahintersteckt als nur fehlende Lust. Irgendwas das ihn stört oder irgendwelche Ängste vielleicht. Versuch ihm zu entlocken, ob da noch andere Gründe vorliegen, warum er so kompromisslos ablehnt, sich mit dem Thema zu beschäftigen.

Gruß
Tigger


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BeitragVerfasst: Do, 22 Mär 2007 10:04 
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Hallo Tigger,

danke für Deine Antwort.

Das habe ich schon. Ich versuche oft urteilsfrei und ohne Vorwürfe über das Thema zu reden. Aber er möchte absolut nicht darüber reden. meint, man kann das Thema auch kaputt reden.
Man kann wirklich mit ihm über alles reden. Nur direkt über sich kann er nicht reden. Da macht er dicht. Nicht nur in dem Bereich. also er kann oder will nicht mit mir oder anderen über sich reden. Da ist er sehr verschlossen.

Also was ich damit sagen will: ich habe auch schon versucht rauszubekommen, ob es einen Grund hat, warum er das nicht thematisieren möchte. Aber wie bei allen themen, die direkt und tief an oder in ihn gehen, macht er dicht. Keine chance. Da ist er stur ohne Ende :-?

liebe Grüße

Sabine


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BeitragVerfasst: Do, 22 Mär 2007 11:48 
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Hi Sabine,

exakt dasselbe spielt sich auch in meiner Beziehung, allerdings unter umgekehrten Vorzeichen ab, da ich der Mann bin, der Sex will, meine Partnerin die Frau, die "die schönste Nebensache der Welt" aber nicht braucht.

Ich kann dir leider keinen Rat anbieten nur mein Mitgefühl. Aber auch ich habe nicht vor, mich wegen dieser Differenz von ihr zu trennen. Allerdings kommt es dazu, dass sich das Sexualleben der Partner zunehmend verselbständigt, d.h. der unbefriedigte Teil muss es sich unabhängig von seinem Partner selbst machen. Wichtig wäre nur, dass die Verselbständigung des Sexuallebens (was nicht Fremdgehen heissen muss) nicht zu einer Verselbständigung des Lebens und damit zu einer Entfremdung führt.

Richard


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BeitragVerfasst: Do, 22 Mär 2007 12:01 
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Registriert: Mi, 21 Mär 2007 23:53
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Danke Dir Richard,

für Deine netten Worte. Wie kommst Du denn damit klar ? Also was machst Du ? Aushalten?
Beim "ver-selbst-ständigen" fehlt einem ja das wichtige Gefühl des begehrt werdens. Ich weiß nicht, wie das beim Mann ist. Für mich als Frau ist das fast noch wichtiger als der Sex an sich. Das Gefühl, daß mein Mann mich einfach "lecker" findet :wink:
Dazu kommt noch der Umweltdruck. Alle Frauen in meiner Umgebung jammern immer, daß ihre Männer ständig "wollen". ich denke dann immer nur: seit doch froh! Wenn ich dann mal vorsichtig verlauten lasse, das es andersrum auch nicht besonders angenehm ist, werde ich immer angeguckt als wäre ich ein sexgeiles Monster :cry:

Ich denke zumindest in dem Punk, hat "Mann" es einfacher. Es passt besser ins Klischee. Was nicht heißt, daß es einfacher ist.......

wie lange geht das bei Euch schon so ???

liebe Grüße

Sabine


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BeitragVerfasst: Do, 22 Mär 2007 13:41 
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Registriert: Mo, 11 Sep 2006 15:54
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Hi Sabine,

Wir sind 5 Jahre zusammen, wobei wir über einen großen Teil der Zeit in verschiedenen Städten mit einer Distanz von etwa. 300 km gelebt haben. Wenn man sich alle zwei Wochen sieht, wird das Problem auch nicht schlagend. Die erste Zeit, d.h. vielleicht 2 Jahre hat meiner Meinung auch sexuell alles gepasst, weil wir uns einfach neu waren. Man probiert verschiedene Sachen aus und ist aufgeregt dabei: Sex an verschiedenen Orten, Oral, etc.

Gerade herausgesagt: Bei uns passiert es derzeit ca. 1 bis 2 mal im Monat, wobei initiativ - na klar - ich bin :-) Leider gibt es keine spannenden Abwechslungen mehr, wie oral, etc. In der Zwischenzeit, ich hätte es am liebsten 2-3 mal pro Woche, mache ich es mir selbst, d.h. mit Internet und Filmen und so. Das ist sicherlich nicht die Lösung, aber halt ein Bestandteil dieser Verselbständigung des Sexuallebens.

Eine Lösung zu finden scheitert leider oft daran, dass der Partner kein Problembewusstsein hat (Weil ihm nichts fehlt) und daher auch kein Problem lösen muss.

Tja, das ist das Dilemma, in dem wir uns befinden, einerseits können wir gemeinsam keine Lösung erarbeiten, andererseits darf die Verselbständigung nicht so weit gehen, dass man fremdgeht. Wie siehst du das?

Richard


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BeitragVerfasst: Do, 22 Mär 2007 14:21 
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Richard hat geschrieben:
Eine Lösung zu finden scheitert leider oft daran, dass der Partner kein Problembewusstsein hat (Weil ihm nichts fehlt) und daher auch kein Problem lösen muss.

Tja, das ist das Dilemma, in dem wir uns befinden, einerseits können wir gemeinsam keine Lösung erarbeiten, andererseits darf die Verselbständigung nicht so weit gehen, dass man fremdgeht.


Hallo Richard,

aber genaugenommen ist es vom Parnter nicht fair, die Augen vor den Wünschen seines Partners zu verschließen. ich denke, Sex hat auch mit "Macht" zu tun. Nicht im SM Sinne sondern in Form von"Ich kann mich Dir verweigern wenn ich will". Ich denke auch, daß einige Partner, die Sexualität nicht wollen, damit unterbewusst ihren Partner bestrafen. Wofür auch immer.....

Ich empfinde es so, daß der Partner fast schon eine Verpflichtung hat, mit zu suchen wo. das "problem" liegt. Doch wenn er es nicht tut....keine Ahnung....

Fremdgehen ist im Moment für mich auch - noch - keine Alternative. ich denke, ich bin da zu ehrlich zu und mein Mann würde es mir direkt ansehen. Ob ich irgendwann an den Punkt komme, an dem ich mir denke, jetzt ist es mir auch egal .... Ich weiß es nicht, gut möglich, vielleicht auch nie. Dauernde Frustration ist aber auch schlecht auszuhalten und Selbstbefriedigung gibt mir nicht das Gefühl schön und begehrenswert zu sein.
Ich befürchte, daß das Femdgehen der Anfang vom Ende ist. Liebe und Sexualtät gehören nun mal oft zueinander. Was tut man denn, wenn einem der Sex mit dem Anderen/der Anderen so viel Spaß macht, daß man das öfter möchte? Das man das spontan morgends möchte oder in seinen/ihren Armen aufwachen. Das wäre das Ende der alten Beziehung. Hier sehe ich eine große Gefahr.
übrigends: Wir schlafen so 2 - 3 mal im Monat miteinander. Und klar geht es auch von mir aus.

Wie man es dreht und wendet, schwer mit klar zu kommen......

liebe Grüße

Sabine


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BeitragVerfasst: Do, 22 Mär 2007 17:24 
Hallo Majana,

mit diesen Zeilen drückst Du geschickt den Grossteil der Problematik vieler Frauen und Männer in diesem Forum aus, besser kann mans kaum formulieren.

Ganz klar - sobald in einer Beziehung ungleiche sexuelle Bedürfnisse vorherrschen, ist Sex wirklich Macht pur. Der "sich verweigernde" Partner übt diese Macht über den anderen Partner aus, oftmals ohne das zu wollen oder sich dessen überhaupt bewusst zu sein.

Der "unterlegene" Partner aber spürt diese Macht deutlicher als sonstwas und fühlt sich ihr hilflos ausgeliefert.

Und das Ende vom Lied? Es gibt 2 Möglichkeiten:
1. abgesehen von der fehlenden Erfüllung fühlt sich der unterlegene Partner über Jahre hinweg ungeliebt, nicht ernst genommen, unattraktiv, vielleicht sogar in gewisser Weise abhängig oder hörig vom Partner. Irgendwann ist der Frust so gross, dass der grosse Knall kommt und die nächstbeste Gelegenheit ergriffen wird, woanders Zärtlichkeiten zu bekommen.

2. man kriegt es hin, dass die Bedürfnisse beider Partner nicht mehr so ganz gegensätzlich sind, so dass es für beide mehr oder weniger stimmt.
WIE man das hinkriegt ist natürlich die Preisfrage. Entweder man kommt zu einer Einstellung, mit der man dem Sex selber nicht mehr so grossen Stellenwert beimisst, oder man verlagert die "Macht". Sprich man dreht den Spiess um und bringt den Partner dazu, von sich aus das zu wollen was man eigentlich selber will. Klingt etwas manipulativ und egoistisch, aber wenn man weiss wie, funktionierts und tut keinem weh.

Falls ich jetzt damit ne Diskussion auslöse - von mir aus gerne...

Gruss
Tigger


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BeitragVerfasst: Do, 22 Mär 2007 18:04 
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Registriert: Mo, 21 Aug 2006 16:06
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Hallo Majana,
hallo Tigger,

zu Dir Majana,
ich kann es gut nachvollziehen. Ich bin eine von den Betroffenen, denen es genauso ergangen ist oder teilweise noch ergeht (mittlerweile hat es sich etwas gebessert, bei meinem Partner spielt eben auch der Kopf eine große Rolle). Man fühlt sich als Frau einfach unattraktiv, obwohl das sicherlich gar nicht daran liegen muß. Dein Mann hat dich doch so genommen, wie du bist und dich geliebt und liebt dich sicherlich immer noch. Nur es tut einem als Frau so unheimlich weh abgelehnt zu werden, weil man denkt, man würde nicht mehr auf den Partner wirken. Du kannst eigentlich nur versuchen, durch ganz behutsame Gespräche dich langsam anzunähern, um herauszufinden, was da noch hintersteckt. Vielleicht hat er ja auch ED und traut sich nicht, darüber zu sprechen. In den meisten Männerköpfen ist doch immer noch einzementiert, daß ein Mann immer zu können hat, am besten Tag und Nacht, an jedem Ort. Diese Männer setzen sich damit sehr unter Druck. Irgendwann lässt die Lust oder Fähigkeit aber auch bei Männern nach, sei es wegen des Alters, sei es wegen einem gestörten Hormonspiegel, Probleme im Beruf, Existenzängste wegen Arbeitslosigkeit usw. Da können viele Gründe vorliegen. Meiner hat auch ziemlich lange gebraucht, um mal so halbwegs mit mir darüber zu reden. Ich habe immer wieder versucht, daß er seinen Mund aufmacht, habe die Sätze so formuliert, daß er eigentlich nur noch zu nicken brauchte oder den Kopf schütteln brauchte. Ich habe ihm immer wieder zu verstehen gegeben, daß ich ihn weiterhin lieben werde, auch wenn er ED haben sollte. Und irgendwann zerbröckelte dann seine Mauer ein wenig und er fing an, darüber zu reden (der Weg dorthin dauert ungefähr 2 Jahre).
Den Spiess umzudrehen ist leicht gesagt. Wenn ein Mann aufgrund ED keine Lust hat, kannst du dich ruhig im roten Spitzennegligeé auf dem Bett räkeln, rundherum Teelichter, ein leckers Glas Wein, da wird sich nichts tun. Es bringt ihn nur in eine Situation, mit der er wahrscheinlich gar nicht umgehen kann, denn er steht dann wieder unter Druck. Jetzt soll er funktionieren und er weiß, daß nichts laufen wird, weil er nicht kann.
Man kann es natürlich versuchen, ihn so richtig rattenscharf zu machen, Ideen hätte ich genug, aber ob das was bringt, bevor nicht alles abgeklärt wurde, woran es liegen könnte ?
Versuchs mal, ich wünsche dir, Marjana, viel Erfolg.

Lieben Gruß
Abakus


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BeitragVerfasst: Do, 22 Mär 2007 18:15 
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Tigger hat geschrieben:
2. man kriegt es hin, dass die Bedürfnisse beider Partner nicht mehr so ganz gegensätzlich sind, so dass es für beide mehr oder weniger stimmt.
WIE man das hinkriegt ist natürlich die Preisfrage. Entweder man kommt zu einer Einstellung, mit der man dem Sex selber nicht mehr so grossen Stellenwert beimisst, oder man verlagert die "Macht". Sprich man dreht den Spiess um und bringt den Partner dazu, von sich aus das zu wollen was man eigentlich selber will. Klingt etwas manipulativ und egoistisch, aber wenn man weiss wie, funktionierts und tut keinem weh.




Hallo Tigger,

ich habe schon beides versucht. Mich abgelenkt ohne Ende, mir gutes getan. Mit Freundinnen weggegangen etc. Damit "es" mir nicht so wichtig ist. Aber im tiefsten herzen fehlte mir halt das Gefühl, daß er mich begehrt. Ich glaube, er ist froh darüber, wenn ich ihn "zufrieden" lasse. Das er das eher geniest. Aber sooo ewig halte ich das dann auch nicht aus und irgendwann werde ich dann halt doch zickig oder ungerecht - muß nicht mal was mit Sexualität zu tun haben. Man bzw. frau ist dann einfach viel unausgeglichener, wenn eine glückliche Sexualität fehlt.

Den Spieß rumdrehen hab ich auch schon versucht. Dazu brauche ich ja nur nicht anfangen, einfach über einen längeren Zeitraum. Nur klappt das zumindest bei meinem Mann nicht. Er merkt das dann nicht mal, das wir länger nicht miteinander geschlafen haben :cry:
Hast du das versucht - mit dem Spieß rumdrehen ?? Und wenn ja, magst Du erzählen wie, und ob es geklappt hat ????

liebe Grüße

Majana (Sabine)


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BeitragVerfasst: Do, 22 Mär 2007 18:29 
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Hallo Abakus,

danke für die Worte. Schön zu lesen, daß es anderen Frauen auch so geht/ging.
Nun muß ich mal ganz dumm fragen, was ist denn bitte ED ???

Falls es Errektionsstörungen sind, nein, das hat er nicht bzw bisher nicht gehabt. Es ist auch nicht so, daß er nur schwer ene Errektion bekommt oder nicht lange halten kann. WENN ich anfange und WENN er darauf eingeht, dann bekommt er meist schnell eine Errektion. Das kann es also nicht sein. Aber es ist ja auch möglich, daß ED was anderes ist ? Wär schön wenn Du mir da mal auf die Sprünge hilfst.

Wir haben das Spiel schon seit 8 Jahren. und seitdem versuche ich mit ihm zu reden. Das einzige was immer wieder von ihm dazu gesagt wird ist: "Das sei nun mal so bei ihm, daran könne er nicht machen. Wenn ich wolle, müsse ich halt anfangen. Das sei ja nicht schlimm und ich würde mir dabei ja auch nichts vergeben."
Wir hatten die probleme in Phasen der Arbeitslosigkeit und des Stresses, aber auch in Phasen, wo alles gut war. Unabhängig von Urlaub oder zu hause. ich denke, daran liegt es nicht.
Ich habe ihm schon mehrfach gesagt, daß ich ihn nicht verlassen würde, wenn er etwas "hätte". Ich denke, daß weiß er.
Was ich mir halt dringend wünsche ist von seiner Seite aus Ursachenforschung. Wenn es Hormonstörungen sind, dann könnte er doch mal zum Arzt gehen und einen Hormonspiegel machen lassen.
Oder gucken lassen wegen einer Schilddrüsenunterfunktion.
Aber er tut das nicht. Das ist für mich das Schlimme und auch die "Macht" die ich da sehe. Es geht ihm ja gut und er sieht gar nicht ein für MICH
über seinen Schatten zu springen und etwas zu tun. Was auch immer.

Er ist allgemein ein eher bequemer Mannn. Das weiß ich ja. Aber wenn den einen Partner etwas so sehr belastet, dann ist es doch schon fast meine Pflicht als anderer Partner da auch die Verantwortung mit zu übernehmen und mal zu schauen, was ich von meiner Seite aus tun kann !?!
Aber das tut er nicht.

Er schaut viel im internet, forscht nach den unmöglichsten Sachen, aber das, was uns wirklich belastet, blendet er aus. Könnte er nicht mal für mich/für uns versuchen herauszufinden, wo die ursache liegen könnte ? Nein, das tut er nicht. Da seh ich die Macht, ich fühl mich klein gehalten.... und manipuliert durch seine Verweigerung.

Im Herbst hatten wir deswegen auch schon eine böse Auseinandersetzung. Und das einzige was er dann sagt ist: Wenn es mir nicht reichen würde, müsste ich mich halt trennen.

Diese absolute Ignoranz und diese Sturheit, nichts gegen unser problem zu tun und das , obwohl wir ansonsten wirklich eine gute Ehe führen(findet er auch), das lässt mich absolut verzweifeln....... :cry:

liebe Grüße

Majana/Sabine


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BeitragVerfasst: Do, 22 Mär 2007 18:37 
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habe grade gefunden was "ED" ist. nein, ich denke das ist es nicht.......


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BeitragVerfasst: Fr, 23 Mär 2007 11:34 
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Hallo zusammen,

das was Tigger geschrieben hat, klingt nicht schlecht:
"Sprich man dreht den Spiess um und bringt den Partner dazu, von sich aus das zu wollen was man eigentlich selber will. Klingt etwas manipulativ und egoistisch, aber wenn man weiss wie, funktionierts und tut keinem weh."

Allein wie soll das gehen, den Spiess umdrehen? Selber auf Enthaltsamkeit zu setzen und warten bis vom Partner ein erster Schritt kommt. Dann kann ich warten bis ich scharz werde. Spitzenunterwäsche kommt für mich als Mann natürlich auch nicht in Betracht :-) Die Frage ist, wo ist beim anderen der "Lust-Schalter" bzw. der "Lust-Widerstand" und wie löse ich den aus bzw. wie überwinde ich diesen Widerstand? Wenn jemand dazu einen Tipp hat bin ich sehr dankbar.

Ich stimme mit Sabine darin überein, dass die mangelnde sexuelle Lust des Partners dazu führt, dass man sich selbst weniger attraktiv findet. Ich glaube, dieses Gefühl haben sowohl Männer als auch Frauen, die in der Beziehung sexuelle Begierde vermissen. Man stellt sich die Frage, ob man selbst die Schuld daran trägt, dass man auf den Partner nicht mehr so wirkt, wie am Anfang der Beziehung.

Richard


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BeitragVerfasst: Fr, 23 Mär 2007 12:39 
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Richard hat geschrieben:
Die Frage ist, wo ist beim anderen der "Lust-Schalter" bzw. der "Lust-Widerstand" und wie löse ich den aus bzw. wie überwinde ich diesen Widerstand? Wenn jemand dazu einen Tipp hat bin ich sehr dankbar.

ja genau, das ist die Königsfrage.... :wink:
irgendwann komt dr Andere bestimmt auch mal an, abr bis dahin kann viel zeit vergehen....

Außerdem sehe ich auch immer die Gefahr, daß aufgrund der Unzufriedenheit des nicht begehrten Partners. Sich die Stimung in der Eher/Familie allgemeine so verschlimmert, daß es kracht.

Ich meine, das kennen wir doch alle. nach gutem Sex sind wir ausgeglichen, fröhlich......wenn wir das vermissen, werden wir unzufrieden, Frauen vielleicht zickig, Männer eher brummelig. ich weiß es nicht. Auf jeden Fall wackelt dann das gesamte Fundament der Partnerschaft.
Ich frage mich, ob das die "zurückweisenden" Partner nicht spüren ? Oder einfach ignorieren? Was meint Ihr ??

liebe Grüße

Majana (Sabine)


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BeitragVerfasst: Fr, 23 Mär 2007 15:02 
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Hallo Sabine,

ich glaube die Partner spüren die Unausgeglichenheit. In meinem Fall merkt meine Partnerin das bestimmt. Aber auf Ihrer Seite hat die Lust-Blockade den Namen "Ich komme nicht zum Orgasmus, und jetzt interessiert es mich auch nicht". Was die Ursachen dafür, wissen die Götter (Meine Ideen reichen von Hormonstörung wegen Pille, mangelndem Sport bis mangelnder körperlicher Kompatibilität zwischen uns). Die Beantwortung der Frage muss aber vom Partner ausgehen, er muss es beantworten wollen, ich kann nur Hilfestellung geben, nicht selbst eine Initiative vorschreiben.

Aus diesem Tunnel ist es schwer herauszukommen, je mehr man einen Ausgang sucht, desto mehr verläuft man sich. Leider ist es damit so wie mit allen Dingen im Leben. Wenn ich berücksichtige, das meine Partner 25 Jahre ist und viele Frauen in diesem Forum davon schreiben, dass sie oft erst mit 30, 40 oder 50 ihren ersten Orgasmus hatten, kann das ja schön werden bis es schön wird :-)

Richard


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