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BeitragVerfasst: So, 15 Apr 2007 10:07 
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Registriert: Do, 22 Feb 2007 07:34
Beiträge: 3
Hallo zusammen,
nachdem ich hier viel im Forum gelesen habe, kann ich mich mit dem Einen und Anderen identifizieren. Bei mir ist es auch der Fall das meine Partnerin(34 Jahre) keine Lust auf Sex hat, bzw. auch nicht viel Wert auf körperlichen Kontakt legt.
Am Anfang unserer Beziehung(seit vier Jahren) ging extrem die Post ab und ich dachte, ich hätte den idealen Partner gefunden in Bezug auf Sex der genau so viel Spaß daran hat wie ich. Nach der Geburt unserer Tochter wurde viel anders, was ja auch die erste zeit eigentlich normal ist.Sie sagte immer das wird schon wieder, hat sich aber eher verschlimmert als gebessert, als ob seit der Geburt die Lust völlig verloren gegangen ist.Es hat sich so über die Zeit hingeschleppt mit maximal einmal Sex in zwei Wochen, wobei das noch oft einseitiger Sex war, nach dem Motto du weißt wo alles ist, deck mich dann hinterher zu.
Was unserem Sexleben nicht wirklich gut getan hat.
Sie meinte sie müßte es machen, um mir einen Gefallen zu tun, damit ich nicht mehr so maulig bin, wobei ihre mittlerweile fast Abneigung zum Sex größer wurde. Nachdem sich das leider über einige Monate hinzog und "richtiger Sex" immer seltener wurde, kam es zum Knall wo sie sagte sie kann und will es nicht mehr, fühlt sich benutzt und sie bräuchte es sowieso höchstens einmal im halben Jahr und das wäre auch völlig unwichtig.Und ich sollte es mir doch woanders holen.
Das war jetzt vor etwa fünf Monaten. Natürlich habe ich auch Fehler gemacht, aber in den Momenten habe ich "die Chance" genutzt, was ich hinterher auch immer zutiefst bereut habe.
Gut das ist auch eigentlich nicht das Thema, wir sind dann zusammen zu PROFAMILIA zur Sexualtherpie auf meinen Wunsch hin.
Die Therapeutin hat dann eigentlich auch meinen kleinen Vorwurf ihr gegenüber bestätigt, das sie es ja nicht hätte machen müssen, denn ich habe sie nie gezwungen höchstens vielleicht ein wenig gebettelt und vor allem warum wir nicht schon früher gekommen wären.Womit sie ja auch recht hat, aber es hieß immer das wird schon wieder.
Gut, nun zum eigentlichen Thema.
Nach jetzt fast fünf Monaten Therapie, und Streichelübungen( Sex strikt verboten), stellt sich das Gefühl bei mir ein, das es ihr so gut gefällt das nix passiert und sie strikt auf Einhaltung der Regeln achtet.
Ich habe langsam das Gefühl (leider), das sie an ihrem Verhalten auch gar nichts ändern möchte, wie sie mir aber immer wieder versichert das es ihr leid täte und sie hofft das es wieder anders wird,was ich ihr aber langsam fast nicht mehr glaube.
Komisch ist nur das wir in der Zeit zweimal Sex hatten trotz Verbot, der von ihr ausging.Der war großartig, aber es stellt sich jetzt mir so dar, sie nimmt sich das was sie braucht wenn sie will, ansonsten erinnert sie an die Regeln wenn ich das verlangen habe.
Auch alle anderen Zärtlichkeiten gehen immer von mir aus, wie in den Arm nehmen, morgens kuscheln. Sie hat mir auch schon seit Ewigkeiten keinen leidenschaftlichen Zungenkuß mehr gegeben, nur beim Sex mal wenn sie wollte.
Es ist sehr zermürbend und die Therapeutin macht mir auch nicht wirklich Mut, wenn sie sagt das kann noch Monate dauern.
Oder bringt diese Therapie gar nichts, wie ich hier im Forum auch schon gelesen habe?
Wir führen sonst eine sehr harmonische Beziehung und ich liebe sie über alles, sie mich auch, wie sie zwar nie von allein sagt.
Eine Trennung käme für mich auch nicht in Betracht.
Aber es ist eine schwierige Situation, und mit ihr darüber in ruhe reden kann ich nur im beisein der Therapeutin, die auch vermutet das da irgendwo mehr hinter steckt.
Über einen Rat oder über Erfahrungen wäre ich dankbar.
viele Grüße
Hörni


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BeitragVerfasst: Mi, 18 Apr 2007 07:58 
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Registriert: Do, 17 Okt 2002 02:00
Beiträge: 145
Wohnort: München
Hallo Hörni,
Hörni hat geschrieben:
Nach jetzt fast fünf Monaten Therapie, und Streichelübungen( Sex strikt verboten), stellt sich das Gefühl bei mir ein, das es ihr so gut gefällt das nix passiert und sie strikt auf Einhaltung der Regeln achtet.

Bei einer Sexualtherapie nähert man sich schrittweise von Streichelübungen, die den Genitalbereich und die Brüste ausklammern, an den Geschlechtsverkehr. Wenn es auf einer Stufe keine Probleme mehr gibt, dann geht man zur nächsten Stufe über. Da bin ich etwas überrascht, dass ihr nach 5 Monaten anscheinend noch ganz am Anfang steht. Oder habe ich das falsch verstanden? Ist jetzt beim Streicheln schon mehr erlaubt, als am Anfang? Was ist denn die Begründung der Therapeutin dafür, dass es noch nicht weiter geht?

_________________
Günther
Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion (Impotenz)


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BeitragVerfasst: Mi, 18 Apr 2007 08:07 
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Registriert: Mi, 21 Mär 2007 23:53
Beiträge: 24
Wohnort: Niedersachsen
Hallo Hörni,

ich brauchte ein paar Tage um zu antworten. Mich hat nämlich Dein Eintrag ein wenig ärgerlich gemacht. Aber nicht wegen Dir. Sondern wegen Deiner Partnerin.
Wie kann ein partner/eine Partnerin nur so ignorant sein den Wünschen des anderen gegenüber. Es ist ja okay, daß sie nicht imer mit Dir schläft, wenn du es willst, aber wenn Du ein liebevoller partner bist, bricht ihr doch kein zacken aus der krone, wenn sie vielleicht hin und wieder mal mit Dir schläft und sich erst beim Sex die Lust einstellt. Das ist dann ja meist so. Zumal sie ja jetzt anscheinend sich holt was sie braucht, und Du kannst sehen wie Du klar kommst. sorry, das ist mir unbegreiflich. Das dann die Therapeutin selber auch noch so handelt -ist mir nicht klar. Sag mal, wenn ihr miteinander schlaft, kommt Deine Partnerin zum orgasmus ? Weil das wäre das einzige - also Frustration - was ich mir vorstellen könnte, warum sie sich so verweigert !

liebe Grüße

Maja


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BeitragVerfasst: Mi, 18 Apr 2007 09:03 
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Registriert: Mo, 19 Dez 2005 10:24
Beiträge: 246
Hallo alle zusammen,

ich möchte noch was zum darüber reden loswerden. Das haben wir auch viel und oft gemacht.

Inzwischen bin ich so weit, dass ich zwar schon noch über bestimmte sexuellen Dinge mit ihm spreche, aber zerreden kann man das auch.
Am Besten ist ich sage ihm ganz klar, dass ich Lust habe und Sex will - ganz direkt! ......so drum herumreden und warten und warten und warten...... hilft auf Dauer nicht. Sich deshalb rumstreiten bringt auch nix.

Die Zurückweisungen die kann ich schon gar nicht mehr zählen. Ich hab gemerkt, dass er die Signale die ich an ihn aussende gar nicht wahrnimmt. Deshalb muß ich ganz konkret rüberbringen, dass ich ihn will und dann reagiert er auch. Direkt sagen: "Ich habe Lust und ich will mit dir schlafen!"

Verlassen würde ich ihn deshalb nie. Es gibt viele Männer und auch Frauen die hormonell bedingt sehr wenig Lust haben oder aus anderen Gründen nicht auf sexuelle Reize reagieren.

Ich will mit ihm Sex haben, also muß ich schauen, wie ich ihn dazu kriege. Von ihm zu erwarten, dass er auch noch von sich aus den Anfang macht und den Amor spielt, obwohl er mit dieser Unlust geschlagen ist, das kann ich nicht auch noch erwarten.... oder? Aber, ich kann erwarten, dass er mitmacht und meist kommt dann auch die Lust und er findet es dann doch schön.

Gut, es kostet schon ab und zu gewaltig Überwindung und artet richtig in Arbeit aus. Passives warten bringt aber eher wenig. Er hat gemerkt, wenn ich ihn richtig massiv anmache, dann kommt er eher in die Gänge. Manchmal braucht es länger - manchmal klappt es gleich, aber immerhin klappt es überhaupt.

LG
Sahne


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BeitragVerfasst: Mi, 18 Apr 2007 10:18 
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Registriert: Mo, 19 Dez 2005 10:24
Beiträge: 246
Etwas zum Thema "Lustschalter"

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Zitat aus dem Heft "Liebe hält gesund"

Die Macht er Düfte.......

nur wer gut duftet, wirkt anziehend auf andere Menschen. Das wissen wir seit dem Film "Das Parfüm". Im wahren Leben haben wir allerdings nur sehr begrenzte Möglichkeiten, unseren induviduellen Duft zu verändern. Auch wer sich häufig duscht, ein Deo benutzt und ein betörendes Parfüm auflegt, kann seinen eigenen Körpergeruch nicht übertünchen. Doch gerade dieser induividuelle Geruch ist es, der letztlich darüber entscheidet, ob eine andere Person uns anziehend und sexuell attraktiv findet. Besonders wichtig sind in diesem Zusammenhang die so genannten Pheromone, auch Sexualbotenstoffe genannt. Im Gegensatz zu anderen Grüchen werden sie meist unbewusst wahrgenommen, lösen aber dennoch umgehend eine emotionale Reaktion aus. Im Extremfall sind sie dafür verantwortlich, dass wir jemanden "nicht riechen können" oder uns vom Fleck weg in ihn verlieben. Studien zu diesem Thema haben gezeigt, dass wir sogar dazu in der Lage sind, allein mit Hilfe unseres Geruchssinnes einen optimalen genetischen Partner zu finden.

Empfinden wir den Geruch eines anderen als abstoßend, kann das ein Hinweis darauf sein, dass seine Gene den eigenen zu ähnlich sind - und die gemeinsame Fortpflanzung von der Natur deshalb nicht erwünscht ist.

Deshalb gilt: Allzuviel Parfüm sollte man nicht auflegen, wenn man sich auf die Partnersuche begibt. Sonst läuft man Gefahr, den eigenen, womöglich viel aussagekräfigeren Duft zu überdecken.
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Über das o.g. habe ich mich mit meinem Mann unterhalten. Er sagte mir darauf, dass da mit ihm etwas nicht stimmen könnte, da er nicht in dem Maße auf Düfte reagieren würde. So etwas hätte er noch nie erlebt, dass er eine Frau anziehend gefunden hätte, weil sie gut gerochen habe.

Ich habe ihn daraufhin gefragt, ob ich für ihn gut rieche und was für Düfte er denn möge. Er gab mir darauf eine diplomatische Antwort "Du riechst gut!". Sein Lieblingsduft sei der Duft von Diesel und der Geruch einer laufenden Motorsäge hätte auch was für sich. Warum hab ich eigentlich so teures Parfüm im Schrank, wenn der Liter Diesel an der Tankstelle nur 1,16 Euro kostet.

Ich fragte ihn an verschiedenen Tagen, wie ich für ihn rieche. Mal frisch geduscht, mal ungewaschen, mal während der Tage, mal in der Eisprungzeit - er fand immer, mein Geruch sei ok. Aber er sagte auch dazu, dass er gewisse Gerüche nicht mögen würde. Z.B. bestimmte Parfümsorten und manche Menschen würden unangenehm riechen. Bestimmte Dürfte nimmt er also doch wahr.

Auf jeden Fall scheint er recht zu haben, er reagiert nicht oder nur bedingt auf Düfte, auch auf optische Reize springt er nicht in dem Maße an wie andere Männer. Deshalb fällt es auch so schwer in auf Touren zu bringen.

Es würde mich hier mal die Meinung anderer lustloser Partner interessieren, ob das bei ihnen auch so ist. Dass der Partner nicht "erotisch" riecht bzw. nicht auffällig riecht oder sogar unangenehm. Ich hatte mal einen Partner dessen Geruch mochte ich nicht immer, weshalb ich ihn vielleicht nie so mochte wie meinen jetzigen Mann der für mich immer unbeschreiblich gut riecht.

LG
Sahne


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BeitragVerfasst: Mi, 18 Apr 2007 16:45 
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Beiträge: 24
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Hallöchen Sahne,

die Frage ist doch auch, reden wir hier vom bewussten Wahrnehmen oder vom unterbewusstem ? Die unterbewusste Wahrnehmung ist oft die auf die es ankomt aber nicht ins Tagesbewusstsein zu bekommen....
somit könnte er Dir gar nicht sagen, wann du lustvoll duftest, weil es ihm nicht bewusst ist !1

liebe Grüße

Maja


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BeitragVerfasst: Mi, 18 Apr 2007 18:09 
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Registriert: Mo, 19 Dez 2005 10:24
Beiträge: 246
Hallo Maja,

entweder hab ich noch nie lustvoll gedufetet oder er riechts nichts. Denn sonst hätte er ja Lust auf mich oder?? Da er nur sehr selten Lust auf mich hat und noch weniger auf andere Frauen denke ich, dass er recht hat und er reagiert nicht in dem Maß auf Pheromone wie andere Männer.

Er reagiert ja auch sonst eher nicht wie ein typischer Mann.

Also doch mal mit Diesel einreiben. :wink: ....und vielleicht ein paar Schraubzwingen anbringen, dass ich mehr nach Werkstatt aussehe und rieche. Vielleicht ne Kette aus Muttern und ne alte dreckige Latzhose. :-?

Nein, es ist ihm nicht bewußt, ob ich anziehend rieche. Es wirkt ja nichts anziehend auf ihn :( , deshalb meine ich auch er nimmt es nicht wahr, egal ob unbewußt oder bewußt.

LG
Sahne


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BeitragVerfasst: Mi, 18 Apr 2007 18:13 
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Registriert: Mi, 21 Mär 2007 23:53
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Wohnort: Niedersachsen
Warscheinlich......seufz.....jaja, die lieben Männer....

Tja mehr weiß ich leider zu dem Thema gut riechen auch nich :cry:

Vielleicht die Anderen ???


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BeitragVerfasst: Fr, 20 Apr 2007 13:07 
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Registriert: Di, 31 Jan 2006 18:10
Beiträge: 40
hallo sahne :D

diesel... auch nicht schlecht.

bei meinem freund ist es so, dass er mich bewusst riecht/riechen kann.
er sagt es mir öfter, dass ich gut rieche.
parfüm mag er nicht besonders, wenn dann nur ganz wenig, dass auch noch "mein geruch" da ist.

wir haben da schon öfters drüber gesprochen und sind uns einig, wie wichtig es ist, dass man sich gut riechen kann. wie das sprichwort schon sagt.

mich macht sein geruch an, das kann ich ganz klar sagen. je nach stimmung finde ich ihn sexy oder auch beruhigend. es ist einfach schön in seinen armen zu liegen und ihn zu riechen.

dass der duft eines menschen auch sehr erregend sein kann, ich glaub das weiss mein freund auch gar nicht 8)
denn da stimme ich mit dir überein, dann wäre er sicherlich mal von sich aus zu mir gekommen.

die erfahrung, die du schilderst mit dem aktiven und deutlichen anfangen, kenne ich auch. kam durch zufall so bei uns. ich habe versucht ihn ein bisschen anzumachen, aber er bemerkte es überhaupt nicht. (männer...)
irgendwann war es mir dann zu blöd und ich hab überlegt was ich mache.
mir fielen nur zwei möglichkeiten ein. entweder ich fange an mich vor ihm selbst zu streicheln (wozu ich zu feige bin 8) ) oder ich sag ihm direkt und klar, dass ich mit schlafen möchte.
kein problem, er war dem nicht abgeneigt. aber meine versuche vorher hatte er als solche gar nicht wahrgenommen.

das ist erst einmal vorgekommen. von daher kann ich nicht sagen, ob es nur "zufall" war, dass ich keine zurückweisung bekommen habe.

lieben gruss
katinka


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BeitragVerfasst: Fr, 20 Apr 2007 14:51 
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Registriert: Mo, 19 Dez 2005 10:24
Beiträge: 246
Hallo Katinka,

schön von dir zu hören.

Ja, dann weißt du jetzt wie du es machen mußt :P . Wenn du's ihm sagst und er macht mit ist doch gut.

Ok, ist manchmal lästig, aber besser wie gar kein Sex. Anfangs etwas ungewohnt so als Frau die ehelichen Pflichten einzufordern, aber was solls.

ich wünsche Dir ein schönes WE
herzliche Grüße
Sahne


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 Betreff des Beitrags: Ficksiert?
BeitragVerfasst: Sa, 05 Mai 2007 15:25 
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Registriert: Do, 03 Mai 2007 12:08
Beiträge: 6
Liebe Sahne, liebe anderen,
irgendwie kommts mir so vor, dass ihr so fixiert seid auf den Sex mit eurem Partner oder eurer Partnerin. Also, ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich manche Verkrampfung bei uns löst, wenn wir die sexuellen Bedürfnisse nicht immer nur mit dem anderen zu befriedigen meinen. Ich meine da nicht mit anderen Frauen oder Männern (wobei das generell ja auch sein dürfte), sondern die Lust an und für sich, also: Selbstbefriedigung! Das lässt sich auch schön ins Partnerschaftliche einbeziehen, wenn ich oder meine Frau keine Lust auf Sex miteinander haben, aber doch Lust auf Sex. Und auch ganz allein ist es doch was Schönes - man darf sich unterscheiden, verschiedene Bedürfnisse haben, das ist doch ganz normal, vor allem, wenn man schon länger zusammen ist. Sonst entsteht Druck, und der passt ja zum Sex schon gar nicht.
Liebevolle Grüße
Mijoe


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di, 08 Mai 2007 07:28 
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Registriert: Mo, 19 Dez 2005 10:24
Beiträge: 246
Hallo Mijoe,

vielen Dank für deine Antwort. Es geht aber bei uns darum, dass vom Partner gar kein Sex praktiziert wird, egal in welcher Form.

Nicht Selbstbefriedigung, keine Lust, keinerlei sexuelle Regung.

Wenn jetzt egal, ob Frau oder Mann ein Partner doch ab und zu mal gerne körperliche Nähe spüren möchte und auch Sex - der Partner aber gar nie Anstalten in diese Richtung macht... und das über Jahre, dann würde ich nicht sagen, dass wir nur auf Sex fixiert sind. Wir wären auch schon mit viel weniger zufrieden.

Der Partner/in bemerkt die kleinen Winke mit dem Zaunpfahl gar nicht. Deshalb um überhaupt mal bemerkt zu werden ist es z.B. bei uns gut, er weiß ich will und kann sich darauf einstellen.

Ich habe hier im Forum schon sehr viel gelesen und mir ist inzwischen klar, dass es einfach Menschen (Frauen wie Männer) gibt, die keinen ausgeprägten Geschlechtstrieb haben und kein Bedürfnis nach Nähe.

Hat Mann wie Frau so einen Partner, gibt's nicht allzuviele Möglichkeiten.

- ganz auf Sex und Nähe verzichten
- sich um ihn/sie bemühen und das Beste daraus machen
- sich trennen und jemand suchen der mehr Lust hat
- oder fremdgehen... die für meine Begriffe schlechteste aller Lösungen

Hoffentlich verstehst du, was ich meine.

herzliche Grüße
Sahne


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 Betreff des Beitrags: Verfahren
BeitragVerfasst: Di, 08 Mai 2007 08:39 
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Registriert: Do, 03 Mai 2007 12:08
Beiträge: 6
Liebe Sahne,
ja, kann schon sein, wenns mal so verfahren ist, dass dann gar nichts mehr geht. Ich habe vor allem eine "dritte Variante" (zwischen nichts und vögeln) gemeint, nämlich Sex mit sich selbst haben und dabei z.B. im Arm vom Partner zu liegen. Da braucht der Partner selbst gar keine Regung zeigen, nur die Nähe geben. Er muss auch nichts bringen oder leisten, einfach in Liebe dabei sein. Ich glaube, das entlastet manchen Mann (v.a. wenn Druck das Thema ist).
Lieben Gruß Mijoe


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di, 08 Mai 2007 10:19 
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Registriert: Mi, 21 Mär 2007 23:53
Beiträge: 24
Wohnort: Niedersachsen
Hallo Ihr Beiden,

ich denke ganz ähnlich wieSahne. Es gibt oft nicht viele Möglichkeiten.
Ich kenne es von meinem Mann so, daß er verspricht etwas zu ändern. Sich dann auch für einige zeit bemüht und dann reißt es wieder ein. Er "vergißt" einfach Sex. Wie Sahne schon sagt, er braucht das einfach nicht.... :( Mijoe, ie von dir beschriebene Möglichkeit ist sicher gut, daberdazu würde mir der Mut fehlen. Ich persönlich könnte mich nicht fallen lassen im Arm meines Partners, wenn er dabei liegt und gar keine Anbitionen hat. Ich käme mir vor wie ein "sexgeiles Monster". Das ist ohnehin das Gefühl, das oft bei mir aufkommt, ich bin "anders" weil ich Sex will........ ehrlich gesagt ein Sch... Gefühl :cry:

Einen schönen Tag Euch

Maja


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di, 08 Mai 2007 16:15 
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Registriert: Di, 31 Jan 2006 18:10
Beiträge: 40
hallo ihr!

mijoe, im prinzip hast du recht. hört sich alles gut an. ist nur leider nicht umzusetzen, wenn diese situation zwischen zwei menschen schon lange besteht. denn dann kommen schnell die gefühle auf, die majana beschreibt. als ich deinen beitrag gelesen habe, hab ich mir ganz ernsthaft überlegt, ob das mit der selbstbefriedigung in den armen meines schatzes so für mich machbar wäre. nachgedacht hab ich darüber schon oft.
abgesehen davon, dass man für die selbstbefriedigung vorm partner eh ein bisschen mut benötigt 8) braucht es noch drei mal so viel mut, es in unserer situation zu machen. denn die abweisungen der vergangenheit, die bleiben im kopf. das tut weh. und stell dir vor, was es für ein gefühl ist, wenn du anfängst, dich zu streicheln und dein partner schaut gelangweilt tv, steht auf oder sagt "was soll das denn jetzt?".
muss ja nicht so eine reaktion hervorrufen 8) , aber die möglichkeit besteht. und auf diese momente kann ich ehrlich gesagt verzichten. auch wenn ich WEISS, es liegt nicht an mir persönlich, so tut es trotzdem weh...

bei uns ist es auch so wie bei marjana. wenn wir drüber geredet haben, dann läuft es eine zeit lang gut. nur sehr schnell schläft es dann wieder ein und tatsächlich ist es so, als ob mein freund den sex einfach "vergisst".
ich habe auch bedenken, dass es für ihn einfach pflicht ist, mit mir zu schlafen, wenn wir wieder mal das thema auf dem tisch hatten.
es ist merkwürdig. nach seinen aussagen hat er auch wirklich spass beim liebemachen. es gefällt ihm. es ist für ihn nicht langweilig, er wünscht sich (so sagt er jedenfalls) nix anderes. und trotzdem kann er darauf komplett verzichten. ich verstehe das nicht. wenn ich etwas gerne habe, dann nehme ich es gerne an.

lieben gruss,
katinka


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