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BeitragVerfasst: Mi, 11 Sep 2002 01:08 
Hallo liebes ISG Team,
meiner Meinung nach habe ich einen verminderten Testorenspiegel. Ich bin seit 4 jahren verheiratet, 29 Jahre alt, und wir haben höchstens 10 bis 15 mal Sex im Jahr, weil ich einfach keine Lust habe. War schon bei Urologen, Endokrinologen, und keiner scheint bescheid zu wissen! Hier ein paar Werte: Testosteron bei mir: 4,04 Normbereich scheinbar von 4 bis 10 , Freier Androgener Index bei mir 42, Normbereich scheinbar von 25 bis 170, SHBG bei mir: 31, Normbereich von 10 bis 45nmol/l, und dann habe ich beim Endokrinologen einen LH-RH Test machen lassen, bei dem die LH und FSH Werte um einiges über den Basalwert steigen sollten, wenn alles OK ist, aber bei mir sind diese Werte eher abgefallen. Ist der LH-RH Test überhaupt aussagekräftig, und wenn ja, was sagt er aus, bzw. wo liegen die Werte, ab denen sie nicht normal sind? Würde mich wirklich über eine schnelle Antwort freuen, hoffentlich könnt ihr mir helfen.
Schönen Abend noch,
mfg


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BeitragVerfasst: Do, 19 Sep 2002 12:56 
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Registriert: Di, 11 Jun 2002 02:00
Beiträge: 1151
Wohnort: Freiburg
Hallo User!

Von unseren Experten wird der GnRH-Test (so lautet der eigentliche Name) in zwei Situationen empfohlen. Zum einen, wenn bei einem männlichen Jugendlichen die Pubertät stark verspätet oder gar nicht eintritt, oder wenn ein, nachdem die Pubertät stattgefunden hat, sogenannter sekundärer Hypogonadismus auftritt, das heißt zum Beispiel, die Schambehaarung ausfällt oder die Erektionsfähigkeit stark nachlässt. Bei einem Libidomangel bringt diese Untersuchung keine wegweisenden Befunde, so dass der Abfall von FSH und LH bei Ihnen zwar nicht ganz der Norm entspricht, aber in keinem Zusammenhang mit Ihren Libidostörungen steht. Auffällig bei Ihnen sind eher die zwar noch normalen aber sehr niedrigen Testosteronwerte. Eine solche Konstellation findet man häufig bei einem Libidomangel, der psychische Ursachen hat. Sexuelle Lust ist etwas, das sehr empfindlich auf äußere Umstände reagieren kann. Deswegen können Dinge wie ein stark beanspruchender Job, Probleme in der Partnerschaft oder auch das Betreiben von Leistungssport zu einer Verminderung der Libido führen, was häufig mit niedrigen Testosteronwerten einhergeht. Wenn Sie glauben, dass die Ursache Ihrer Probleme in einer solchen Belastung zu finden ist, die Sie alleine nicht bewältigen können, empfehlen wir Ihnen, einen Psycho- oder Sexualtherapeuten aufzusuchen, der mit Ihnen Strategien entwickeln kann, diese Belastungen zu vermindern. Sollte dies nicht der Fall sein, könnte der Urologe mit Ihnen versuchsweise eine Testosteron-Therapie für sechs bis acht Wochen durchführen. Wenn sich Ihre Libido währenddessen verbessert, könnten Sie ein solche Therapie dauerhaft anwenden.


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