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 Betreff des Beitrags: Erfahrungen Umgang sexuelle Unlust
BeitragVerfasst: Mi, 07 Okt 2009 18:00 
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Registriert: Mi, 07 Okt 2009 17:49
Beiträge: 2
Hallo zusammen,

lese schon seit Wochen immer wieder im Forum und habe gemerkt das Eure Berichte mir richtig Angst gemacht haben.
Im Augenblick ist bei uns sexuell tote Hose.
Er ist liebvoll mit mir keine Frage, aber es fehlt eben der Sex.
Es gab seit Wochen Tränen über Tränen, Streit, Verzweiflung, totaler Zusammenbruch.
Natürlich haben diese Ausbrüche alles nur noch schlimmer gemacht. Die Situation ist festgefahren in dieser Hinsicht.
Ich traue mich nicht mehr an ihn heran aus Angst vor Abweisung, er möchte nicht.
Meine Angst von ihm sexuell nie wieder berührt zu werden ist rießig gross.
Mich würde interessieren, wie ihr anderen Frauen oder auch Männer damit umgegangen seit, hat es sich irgendwann einmal gelegt.
Er findet es nicht weiter schlimm auch wenn er sagt es wäre auch nicht schlimm wenn es 1 Jahr nicht passiert, Horror.
Wie schafft man es aus so einer festgefahrenen Situation wieder raus.
Ich Liebe ihn wirklich über alles, es kann doch nicht die Lösung sein sich zu trennen, nur weil der Sex fehlt.
Klar weiß ich das ich durch meine Ausbrüche es schlimm gemacht habe, nur wie bekommt man wieder die Kurve.
Denke darüber nach mich bei profamilia beraten zu lassen. Habe ihn auch darauf angesprochen aber er sieht keine Notwendigkeit.

Ich würde es nur schön finden im Forum auch einmal einen Beitrag zu lesen, wo sich alles nach der Zeit in Luft aufgelöst hat.

Danke schon im voraus für die Antworten


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BeitragVerfasst: Mi, 07 Okt 2009 18:42 
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Registriert: Do, 16 Apr 2009 18:39
Beiträge: 42
ja ich kann verstehen wie es dir geht !
naja es wird sich mal ändern aber wann das kann ich dir auch nicht sagen,mir geht es mit meinem mann genauso und er sagt es müßte auch mal von mir aus gehen !!!!!!!!!!!!!!!!!!
hallo wenn ich weiß das ich ihn nicht sehr locke was soll ich tun?
bin auch nur noch am verzweifeln :cry:


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BeitragVerfasst: Mi, 07 Okt 2009 18:53 
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Registriert: Mi, 07 Okt 2009 17:49
Beiträge: 2
Es ist die Hölle.
Am liebsten würde man wegrennen um den anderen nicht zu sehen und damit es nicht so schlimm ist.
Meiner sagt immer ich würde es als Idikator sehen das unsere Beziehung in Ordnung ist, toll.
Ich denke Sex und Liebe sind miteinander verschmolzen, wenn man liebt möchte man den anderen doch auch berühren.
Es geht doch nicht immer um den Akt, sondern um das Gefühl vom anderen gestreichelt und geküsst zu werden.
Mir macht die Situation grosse Angst.
Muss immer an den Spruch denken "Angst essen Seele auf" So ist es bei mir im Augenblick.


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BeitragVerfasst: Mo, 01 Nov 2010 16:03 
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Registriert: Mo, 01 Nov 2010 15:27
Beiträge: 11
Hallo zusammen,
ich bin neu hier, und hab mich hier breits gut durchgelesen.
Ja ich bin auch in Eurer Situation.
Ich 29 Jahre, mein Mann 44 Jahre, seit fast 11 Jahren zusammen, 8 Jahre verheiratet und 2 Kinder. Wir haben seit 8 Jahren das Problem.
Es gibt bei mir Tage da bin ich gut gelaunt und sage mir:" He, kein Thema wenn er nicht will soll er mit seinem Ding doch vertrocknen, ich bin selber für mein Glück verantwortlich und mache es mir selber , oder bettel halt so lange bis er mir den "Gefallen" tut." Dann gibt es eben auch die anderen Tage wo ich tief traurig bin und mir denke das die Liebe zu mir ja nicht so groß sein kann...
Was verlange ich denn schon??? Er soll kein Vegetarier werden, oder seinen Grundkarakter für mich ändern, ich will doch nur "Sex" einmal die Woche.
( Wobei es bei mir nicht nur SEX ist wie für Ihn) Für mich ist Sex die schönste Nebensache der Welt. Niemals ist man seinem geliebten Partner nähe als beim GV. Für mich ist es fallen lassen, kraft tanken, Kopf frei machen, und er nimmt es mir einfach. Mein Altag ist sehr stressig und ich brauche diese kleine Freude. Ich habe mich für Ihn doch auch geändert in Kleinigkeiten. ( Hatte vor seiner Zeit Täglich Sex und wenn es ging mehrfach am Tag) Habe ich doch auch für Ihn reduzieren können.
Naja ich ziehe mir den Schuh schon lange nicht mehr an, das es an mir liegen soll ( was ich früher auch gemacht habe). Er wird sich auch nicht ändern. Aber hey, wir lieben uns und ansonsten sind wir sehr glücklich miteinander ( umarmen uns und geben uns bei jeder Gelegeheit einen Kuss, haben die gleiche Lebenseinstellung und verfolgen die gleichen Ziehle im Leben) Warum sollte ich das auf´s Spiel setzen?? So einen tollen Lebenspartner wie Ihn finde ich niemals wieder. Es sind 90% die bei uns einfach stimmen und die gebe ich nie wieder her. Vielleicht solltet Ihr euch eben auch die Frage stellen wie es zwischen Euch und Euren Partnern aussieht. Stimmt ansonsten alles, sollte der " Sex" niemals ein Trennungsgrund sein. Ja es tut weh so abgelehnt zu werden, und ich weiß nicht ob man dieses Gefühl jemals los wird. Aber wenn man eben diese 90% für sich selber in den Vordergrund stellt, is das Leben viel schöner als wenn der Sex stimmt und ansonsten kaum was.

Liebe Grüße


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 Betreff des Beitrags: ...aus Sicht eines Mannes...
BeitragVerfasst: Di, 02 Nov 2010 20:51 
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Registriert: Di, 02 Nov 2010 20:40
Beiträge: 1
Hallo zusammen...

Wenn ich das hier so lese, dann kommt mir das alles so bekannt vor!

Ich bin 44, seit 17 Jahren verheiratet und habe 2 Jungs, 8+12J.

Nur dachte ich bisher immer das betrifft nur Männer, denn die sind doch die "schwanzgesteuerten" Wesen die immer nur "das eine" wollen....

Meine Frau wurde nach der Geburt des 2. Kindes magersüchtig (Aneroxia nervosa) und magerte auf 40 kg ab, - bei 172cm Körpergröße. Ich liebte und liebe sie aber immer noch sehr und begehre auch ihren Körper.. Nun ist sie wieder normalgewichtig, hat eine tolle 36er Figur und die Magersucht ist Zwängen gewichen die Ihr Leben bestimmen in dem ich nicht mehr vorkomme.

Zum Thema, - Sex spielt sich fast gar nicht mehr ab! Wenn überhaupt, dann legt sie sich für mich hin und ich merke dass ich möglichst schnell fertigwerden soll. Die Prioritäten sind da einfach anders...

Sie braucht keinen Sex und vor allem hat sie auch gar nicht die Zeit sich mit mir gemütlich hinzukuscheln. Das Leben könnte wenn es ihr nach geht komplett ohne Sex sein...

Ich gehe auch als Mann kaputt daran, - ich liebe sie und will sie auch nicht verlieren, daher widerstrebt es mir fremdzugehen oder mich gar zu trennen... Aber ist es zuviel erwartet 1 oder 2 mal in der Woche sich dem Partner voll und ganz zu widmen?

Das sind mal meine Gedanken als Mann dazu....

Grüsse
Alex


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BeitragVerfasst: Mi, 03 Nov 2010 10:44 
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Registriert: Mo, 01 Nov 2010 15:27
Beiträge: 11
Wiedermal Hallo *winke*

So ganz nebenbei haben wir vor Jahren rausgefunden ( da ich mit meinem Mann wirklich gut reden kann) * stolz bin* :D, das er schon immer das Problem hatte das eine Frau im Bett auf dauer "langweilig" wird. Also Körperlich gesehen. Bei ihm hat eine Beziehung höchstens 3 Monate gedauert. Auch seine erste Ehe hat nur 3 Jahre gehalten. Bei ihm ist es echt so ( ohne das er es böse meint) das es eben auf dauer immer der gleiche Körper,das gleiche Gesicht, der gleiche Geruch und und und ist, was ihn dauerhaft einfach nicht mehr reitzt. Menschlich gesehen liebt er mich über alles und würde auch nie Fremdgehen oder sowas. Vielleicht kommt das bei Männern ja öfter vor. Kann ja sein das es bei dem ein oder anderen hier im Forum genauso ist. Bei vielen hab ich gelesen, das alles andere ja stimmt.
Leider habe ich auch hierfür keine Lösung. Haare färben, abnehmen oder zunehmen, sich anders schminken oder der gleichen hilft alles nix, ich bleibe leider immer die selbe. Das ist auch gut so :D

Alex:
Warum hat deine Frau keine Zeit mit dir zu kuscheln??
Hast du mal mit ihr gesprochen ob es sexuell denn gar nix mehr gibt was sie gerne mag? Sex ist doch nicht nur Sex im Sinne von drauf-rein-raus-Höhepunkt, da gibt es doch noch so viel außenrum. Deine Frau will bestimmt auf die ein oder andere Art begehrt werden und irgendwelche zuwendung. Ich kann mir nicht vorstellen wenn man jemanden liebt nicht gerne " irgendeine" Körperliche zuwendung zu bekommen.
Freue mich auf Antwort.

Liebe Grüße


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BeitragVerfasst: So, 21 Nov 2010 12:09 
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Registriert: Sa, 21 Mär 2009 02:27
Beiträge: 43
lilaweibchen hat geschrieben:
Hallo zusammen,
ich bin neu hier, und hab mich hier breits gut durchgelesen.
Ja ich bin auch in Eurer Situation.
Ich 29 Jahre, mein Mann 44 Jahre, seit fast 11 Jahren zusammen, 8 Jahre verheiratet und 2 Kinder. Wir haben seit 8 Jahren das Problem.
Es gibt bei mir Tage da bin ich gut gelaunt und sage mir:" He, kein Thema wenn er nicht will soll er mit seinem Ding doch vertrocknen, ich bin selber für mein Glück verantwortlich und mache es mir selber , oder bettel halt so lange bis er mir den "Gefallen" tut." Dann gibt es eben auch die anderen Tage wo ich tief traurig bin und mir denke das die Liebe zu mir ja nicht so groß sein kann...
Was verlange ich denn schon??? Er soll kein Vegetarier werden, oder seinen Grundkarakter für mich ändern, ich will doch nur "Sex" einmal die Woche.
( Wobei es bei mir nicht nur SEX ist wie für Ihn) Für mich ist Sex die schönste Nebensache der Welt. Niemals ist man seinem geliebten Partner nähe als beim GV. Für mich ist es fallen lassen, kraft tanken, Kopf frei machen, und er nimmt es mir einfach. Mein Altag ist sehr stressig und ich brauche diese kleine Freude. Ich habe mich für Ihn doch auch geändert in Kleinigkeiten. ( Hatte vor seiner Zeit Täglich Sex und wenn es ging mehrfach am Tag) Habe ich doch auch für Ihn reduzieren können.
Naja ich ziehe mir den Schuh schon lange nicht mehr an, das es an mir liegen soll ( was ich früher auch gemacht habe). Er wird sich auch nicht ändern. Aber hey, wir lieben uns und ansonsten sind wir sehr glücklich miteinander ( umarmen uns und geben uns bei jeder Gelegeheit einen Kuss, haben die gleiche Lebenseinstellung und verfolgen die gleichen Ziehle im Leben) Warum sollte ich das auf´s Spiel setzen?? So einen tollen Lebenspartner wie Ihn finde ich niemals wieder. Es sind 90% die bei uns einfach stimmen und die gebe ich nie wieder her. Vielleicht solltet Ihr euch eben auch die Frage stellen wie es zwischen Euch und Euren Partnern aussieht. Stimmt ansonsten alles, sollte der " Sex" niemals ein Trennungsgrund sein. Ja es tut weh so abgelehnt zu werden, und ich weiß nicht ob man dieses Gefühl jemals los wird. Aber wenn man eben diese 90% für sich selber in den Vordergrund stellt, is das Leben viel schöner als wenn der Sex stimmt und ansonsten kaum was.

Liebe Grüße




Wenn ich deinen Text lese, finde ich mich in dir absolut wieder, nur dass wir keine Kinder haben :-).

Wir sind auch 12 Jahre zusammen, anfangs heißer, wilder Sex, mit allem drum und dran. Umso enger die Bindung wurde, je weniger Sex gab es und nun gibt es gar keinen Sex mehr. Mein Mann sagte mal, er ist im Hafen angekommen, er ist zu Hause. Freude auf der einen Seite, Trübsal auf der anderen, weil mir was fehlt. Anfangs wesentlich stärker aber auch dieses ist in der Zeit schon merklich abgeklungen.

Wie bei dir stimmt auch bei uns alles andere und ist einfach Perfekt. Er liebt mich abgöttisch, liest mir die Wünsche von den Augen ab etc.. Ich hatte noch nie einen liebevolleren und aufmerksameren Mann.

Wie bei dir kommt auch bei mir eine Trennung deswegen überhaupt nicht in Frage. Es gibt auch bei mir die Zeiten, wo es mich kaum bis gar nicht stört und dann kommen auch wieder Momente, wo ich kurz vorm dem Verzweifeln bin und ich einfach nichts tun kann. Alles was es schon an Ratschlägen gab half nix und „erzwungener“ Sex macht einfach keinen Spaß, da lass ich es denn lieber sein oder mach es mir selber, wenn mir mal danach ist :-).

Einen schönen Sonntag :-)
Zickchen


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 Betreff des Beitrags: Re: ...aus Sicht eines Mannes...
BeitragVerfasst: So, 02 Jan 2011 20:39 
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Registriert: So, 02 Jan 2011 19:11
Beiträge: 2
Wohnort: München
aalleexx hat geschrieben:
...Ich liebte und liebe sie aber immer noch sehr und begehre auch ihren Körper.. Nun ist sie wieder normalgewichtig, hat eine tolle 36er Figur und die Magersucht ist Zwängen gewichen die Ihr Leben bestimmen in dem ich nicht mehr vorkomme....Aber ist es zuviel erwartet 1 oder 2 mal in der Woche sich dem Partner voll und ganz zu widmen?


Hallo Alex,
das hat nichts mit "Mann" oder "Frau" zu tun. Deine Frau ist in einer psychischen Verfassung, die in die Hände eines Spezialisten gehört. Anorexie und Zwangserkrankungen sind keine guten Voraussetzungen für eine erfüllte Sexualität in der Partnerschaft. Ihre Gedanken drehen sich mit großer Wahrscheinlichkeit um ganz andere Dinge.
Ich kann Euch nur raten, die Vorerkrankungen entsprechend zu behandeln und dann, wenn sich eine Besserung einstellt, das Thema Sexualität mit externer Hilfe wieder aufzugreifen.

_________________
Liebe Grüße
Tobias Ruland


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