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BeitragVerfasst: Fr, 02 Jul 2010 10:33 
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Registriert: Fr, 02 Jul 2010 10:09
Beiträge: 1
Hallo,

ich (weibl.,41 J.) bin seid 4 J. mit meinen Partner zusammen. Wir führen eine Harmonische Beziehung wo eigentlich alles stimmt. Er bringt mir z.b. Blumen mit, küsst und umarmt mich ... gibt mir jeden Tag das Gefühl mich zu lieben was ich auch wirklich so sehe. Er gibt sich mühe die Beziehung aufrecht zu erhalten, dingen die streit bringen könnten geht er behutsam aus dem weg, möchte einfach nur frieden- sagen wir es mal so.

Das Problem das wir haben ist folgendes: Von anfang an zeigte er mir gegenüber nur 1-2x wirkliches körperliches interesse an mir, was auch gleich ganz am anfang vorkam. Wir redeten schon einige male darüber (also mehr ich) und es änderte sich nichts ! Ich brauche eigentlich hier nichts groß zu erklären. Wenn ich sage es gibt GARKEINE körperlichen Streicheleinheiten oder gar Sex dann habe ich denk ich genug gesagt :( . Ich sagte ihm schon oft das ich auch Empfindungen und Lüste habe und das mich seine kälte dem körperlichen desinteresse teils traurig, teils aber auch irgendwie wütend macht. Ich bin die ruhe in Person, sage was ich denke aber fauche ihn deshalb nicht an. Ich habe es langsam auch aufgegeben, aber ich liebe diesen Mann und versuche ihn zu verstehen, was mir allerdings nicht gelingen will. Er könnte mich doch trotzdem irgendwie anfassen und befriedigen. Er muß doch keinen Sex haben wenn er nicht will. Aber auch das existiert in seinen Gedanken nicht.....
Richtig traurig und sauer werde ich wenn ich ihn dabei erwische wie er fremde Frauen ansieht, egal wo. Da scheint sein Interesse wieder geweckt zu sein. Steht er nur auf angucken oder wie kann man das verstehen? Ich meine wenn ein Mann seine Partnerin überhaupt nicht mehr an den erogenen Zonen anfässt, keinerlei Lust verspürt und das Thema mit 0 Worten aus den Weg geht, was soll man als Frau denn davon halten? Er hat Errektionsstörungen (kann nur morgens) aber das heißt noch lange nicht das er mich deswegen nicht mehr berühren muß oder? Das Thema kraucht so oft in mir hoch, ich kann es einfach nicht verstehen. Mit der vor mir war es angeblich genauso so.... Ich bin sexuell ziemlich vertrocknet und möchte es ändern. Ich weiß nur nicht wie. Ein Arztbesuch sagte er zu, wurde bisher aber nie gemacht !


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BeitragVerfasst: So, 04 Jul 2010 04:03 
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Registriert: So, 04 Jul 2010 03:49
Beiträge: 4
Hallo Inga,
habe Deinen Artikel gelesen und kann Deinen Frust verdammt gut verstehen.
Bin seit über 22 Jahren mit meinem Mann verheiratet. Als wir uns vor über 25 Jahren kennengelernt haben, war ich 19 er 30. In all den Jahren habe auch ich sein sexuelles Interesse an mir zum größten Teil vermisst. Alle 2 - 3 Wochen kam es zum Vorschein, und wenn wir dann GV hatten war es wieder weg.
Gespräche, die ich mit ihm darüber führen wollte, hat er abgeblockt. Erst sagte er mir, er könne nicht darüber reden, später dann sogar, er wolle nicht darüber reden.
Vor ca. 4 1/2 Jahren, habe ich kein Schweigen mehr zugelassen!!!

Durch viele (Streit)Gespräche in den vergangenen 4 1/2 Jahren, kristalisierte sich für mich immer mehr raus, dass mein Mann vermutlich a-sexuell ist.

Eigentlich wollte ich immer eine harmonische und in jeder Beziehung erfüllte Ehe mit meinem Mann führen - auch heute noch. Doch vermutlich wird das nicht gehen. Suche selber immer noch nach Wegen aus der A-Sexualität für eine glückliche Ehe - bisher vergebens.

Hoffe, wir finden hier beide Hilfe - ich wünsch es uns :cry:

Lieben Gruß Anna


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BeitragVerfasst: Mo, 05 Jul 2010 22:25 
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Registriert: Mo, 05 Jul 2010 21:48
Beiträge: 7
Hallo Inga,

beim Lesen deiner Zeilen kam es mir vor, als würdest du meine jahrelange Situation beschreiben. Ich bin 54 Jahre alt und mein Mann 56 hat seit über 20 Jahren keine *Lust* mehr. Er ist lieb, fürsorglich und um mich bemüht, nur eben im sexuellen Bereich herrscht absolute Funkstille.

Ein intensives und spielerisches Sexualleben hatten wir eigentlich noch nie, als ich ihn kennenlernte hatte er immer noch eine Vorhautverengung, wie der Sex mit seinen vorhergehenden Freundinnen je genussvoll hat stattfinden können, bleibt mir ein Rätsel. Wahrscheinlich gab es das nie für ihn, und so praktizierte er Selbstbefriedigung von Anfang an. Mir war damals schon unterschwellig bewußt das sich da ein Problem im Laufe der Jahre ergeben könnte, aber ich war total verliebt und da ich nicht ganz unattraktiv und sexuell aufgeschlossen bin, dachte ich mir... das bekomme ich schon hin.

Weit gefehlt, das weiß ich jetzt... denn nach sehr intensiven, offenen und direkten Gesprächen, Tränen und Streit hat es bis jetzt keinerlei Besserung auf diesem Gebiet gegeben. Da ein normaler GV schon nach kurzer Ehezeit wegen mangelnder Standhaftigkeit nicht mehr möglich war ( .. seine Erklärung... er spürt mich nicht ) fanden wir für eine geraume Zeit eine andere Variante die so gesehen ganz okay war, nur wurde die dann im Laufe der Ehejahre auch immer weniger bis sie dann vollends einschlief.

Meine Androhung das ich mir eben *das* dann woanders holen werde, brachte keine Änderung. Körperlich ist mit meinem Mann alles okay, er war beim Arzt, hat das Thema ( auf meinen Druck hin) angesprochen, bekam daraufhin Cialis verordnet, mit dem Ergebnis, das die Schachtel seit 1 Jahr ungeöffnet vor sich hin dümpelt. Es ist wohl nachvollziehbar, das ich ihm die Pille nicht noch mit einem Glas Wasser im stockdunklen Schlafzimmer reiche um ihn dann mit einem Pornofilm auf den GV vorzubereiten, wohlgemerkt.. nachdem ich alle anderen möglichen Hindernisse (diese Aussagen von ihm bekam ich wenn ich mal wieder wollte) es war ihm entweder - zu warm- zu kalt- vor dem Essen - nach dem Essen- jetzt nicht- bereits aus dem Weg geräumt hatte... das kann es doch wohl auch nicht sein. Auch mein Vorschlag Cialis doch erstmal im Selbstversuch alleine zu testen brachte mir nur ein *warum* und verständnisloses Kopfschütteln seinerseits ein.

Sein gelebtes Sexualleben ist die Selbstbefriedigung mit gleichzeitigem Ansehen von Pornofilmen, er genügt sich selbst... und mit diesem Level sollte ich nun auch zufrieden sein und es ihm gleichtun? Leider reicht sein Verständnis für mich nicht soweit, es einfach zuzugeben, das er kein sexuelles Verlangen mehr nach mir hat. Ich kann seine Hand nicht ersetzen, ich bin eine komplette Frau... damit kommt er nicht klar.... warum... darauf habe ich von ihm noch nie eine Antwort bekommen.

Es ist so schade das er sich dieses absolute Glücksgefühl versagt, ich für meinen Teil habe mich nach 27 Ehejahren verführen lassen, ich bereue diesen Seitensprung nicht, für mich war er wichtig und richtig, denn mein Selbstwertgefühl war schon sehr rampuniert. Dieser Mann hat mir sehr nachhaltig gezeigt, das er w i l l ..und das es in meiner Ehe in diesem Fall nicht an mir gelegen hat, alleine dieses Wissen gibt mir soviel an Lebensfreude zurück, davon profitiert mein ganzes Umfeld.
Natürlich kann das keine Lösung für jede Frau in dieser Situation sein... nur keiner der Ehepartner sollte vom anderen etwas verlangen... oder auf etwas verzichten müssen zu was der andere nicht bereit ist zu geben oder zu tolerieren.

Ich bin diesem Forum sehr dankbar, mir gingen beim erstmaligen Lesen * Sexuelle Lust * die Augen auf, es gibt tatsächlich noch mehr Frauen die dieses unbefriedigende Sexualleben erleben.

Viele Grüße
Lovely


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BeitragVerfasst: Fr, 09 Jul 2010 09:46 
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Registriert: Fr, 09 Jul 2010 09:27
Beiträge: 1
hallo und vielen dank für die antworten.


mein mann schaut sich nichtmal pornos an. obwohl er meiner meinung nach nur interesse hat andere frauen anzusehen..... versteh einer die männer.

wir haben in diesem jahr ganze 2x GV gehabt. erst vorgestern sagte ich im bett zu ihm das ich gerne sex hätte (ich wußte das es bei ihm eh nicht klappen wird was auch egal ist). er fasste mich tatsächlich an, aber ich merkte und wußte vor allem das es ihn garnicht gefällt. bei ihm kam keine regung zustande, nichts. ihn törnt offenbar nichts an, es sei denn eine andere frau zieht sich aus oder hat nur wenig an .... egal ob in natura oder im tv ! es muß ein blick hin geworfen werden als würde man(n) was verpassen!! was mich natürlich nicht grad friedlich stimmt. die ganze situation ist so verfahren, gerade weil nichts passiert. der frust steigt von mal zu mal und das ist nicht gut für die beziehung, egal wielange man schon zusammen ist. es führt irgendwann unweigerlich zum streit weil die frau auch nicht ewig nur dieser einen frage hinterher rennen möchte wie ein hund den knochen. ich frage mich warum diese männer ihre frauen nicht einfach mit der hand spielzeuge etc. befriedigen können. wo ist da das problem??? wieviele frauen "halten jahrelang nur hin" obwohl sie garkeine lust dazu haben oder völlig desinteressiert sind? und männer schaffen das nicht? naja ich weiß nicht wie das weitergehen soll. ich weiß das mein mann früher nicht so war und auch keine probleme in sachen sex hatte. bei meiner vorgängerin wars angeblich am ende genauso. also kann er nicht a sexuell sein , davon gehe ich mal aus. ich bin jedenfalls der meinung das männer die entweder a sexuell sind oder ebend wissen das sie kein interesse am sex haben etc. es der frau schon am anfang sagen müßten. denn so lieb man seinen partner auch hat, es wird auf dauer nicht besser und man erspart der frau, und der ganzen beziehung, einen haufen FRUST !
in diesem sinne, alles gute für uns frauen ;)


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BeitragVerfasst: So, 11 Jul 2010 19:25 
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Registriert: Mi, 11 Apr 2007 12:53
Beiträge: 11
Mir ergeht es als Mann nicht anders so das ich auch langsam annehmen muss das meine Frau asexuel ist.
Habe hier schon mein Problem beschrieben.Ich bin 57
Jahre und 34 Jahre Verheiratet.Meine Frau hat schon seit einigen Jahren kein Interesse an Zärtlichkeiten und
an GV Es gibt immer nur Diskussionen und Streit,es ist schon Debremierend mir wurde schon so alles geraten von in den Puff gehen oder Seitensprung.Anderseits habe ich auch keine Lust mehr länger auf die schönen Dinge des Lebens zu verzichten.Reden kann man mit meiner Frau über das Themer nicht so das ich annehmen muss das ihr nichts fehlt.


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 Betreff des Beitrags: Kontaktsuche zwischen Verheirateten
BeitragVerfasst: So, 11 Jul 2010 21:32 
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Registriert: Mo, 05 Jul 2010 19:39
Beiträge: 2
Fakt ist doch, dass einerseits in zahlreichen Partnerschaften es nie oder inzwischen relativ lange nicht mehr zufriedenstellenden Sex gibt. Und leider auch keine Aussicht auf Besserung mehr besteht.

Andererseits wollen sehr viele sexuell durch Ehepartner eingeschränkte Menschen auch kein nur einmaliges Erlebnis oder dienstleistungsmässige Ersatzleistungen. Haben sich jahrzehntelang in Partnerschaften bewährt und möchten wegen fehlendem Sex nicht zuerst, von vornherein, alles aufgeben, alles riskieren. Doch ich sehe es nicht so, dass wir keine Chancen auf neue BESSERE Partnerschaften mehr haben.

Wir jahrzehntelang in Ehen bewährte, von den Partnern akzeptierte (so theoretisch aussichtsreiche), aber sexuell sehr eingeschränkte Menschen lassen uns nur anders als jüngere von alten Traditionen viel zu sehr abschrecken, WÄHREND der Ehe nach einer besseren Partnerschaft zu suchen.
Und trauen uns ebenso wie geschiedene, verwitwete oder als Single eine gute Partnerschaft Suchende leider nicht, andere Verheiratete anzusprechen, anzuschreiben, sich tiefgründig auszutauschen.

In den letzten Jahren, Monaten, Wochen, täglich nahm und nimmt die Zahl der Internetnutzer zu. Und so wohl auch die Zahl von solch wie wir Betroffenen. Doch leider habe ich noch kein Forum entdeckt, in dem Verheiratete, neue Partnerschaften suchende, sich austauschen und finden können. Hat jemand dazu einen Tipp? Wenn nicht, sollte wohl irgendwer (also wir selbst) den Anfang für ein zunächst auch nur noch so kleines Forum machen. (Ohne Versuche hätte es wohl keine Erfindungen gegeben und wir würden heute noch wie in der Steinzeit leben.)
Übrigens habe ich in der aktuellen Ausgabe PSYCOLOGIE HEUTE auf Seite 12 gelesen, dass Martin Thomasik nicht nur für das Ergebnis seiner Doktorarbeit von der Universität Jena ausgezeichnet wurde, sondern auch von der Körper-Studienstiftung: "Wer in einer miesen Lage aufgibt, ist besser dran, egal ob im Beruf oder in der Familie."

"Aufgeben" (neue Möglichkeiten suchen) muss nicht immer etwas negatives sein! Denn wir wollen doch, dass es auch unseren jetzigen Partnern in Zukunft gut geht. (Es muss keine rigorose überstürzte komplette Trennung "auf Teufel komm raus'" sein!) Doch wenn WIR selbst bessere Partnerschaften finden, haben wir auch neue Hilfsmöglichkeiten für unsere jetzigen Partner. Denn wir können neues Selbstwertgefühl und neue Lebensfreude finden, die auch anderen zugutekommt.


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BeitragVerfasst: Mo, 12 Jul 2010 22:38 
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Registriert: Mo, 05 Jul 2010 21:48
Beiträge: 7
Hallo an alle,

es wird einem bei mehrmaligem Lesen der Postings immer mehr bewußt das die sexuelle Unlust für die aktiven Partner ein echtes, schwerwiegendes Problem darstellt. Mir geht es nicht anders. Meine hohen moralischen Ansprüche an das Treueversprechen in meiner Ehe war für mich ein hohes Gut, ich wollte nie und nimmer meinem Mann untreu werden, habe jedes zur Seite springen in meinem Umfeld mehr als verurteilt... wider besseren Wissens, das es in meiner nach außen scheinenden tollen Ehe mehr als brodelt.

Es sollte und müsste für uns praktizierende Lösungen geben, nach einer besseren Partnerschaft Ausschau zu halten, nur.... was machen wir, wenn sich diese Möglichkeit dann wirklich bieten sollte? Alles aufgeben was man sich aufgebaut hat, das familiäre Umfeld unter Umständen verlassen ( Ortswechsel), den Freundeskreis auf Abstand versuchen zu halten, den Beruf sausen lassen.... und jetzt spreche ich nur für mich... jemanden finden, der eben die Macken und Launen genauso tolerieren kann, wie der jetziger Partner ( bitte nicht falsch verstehen, das beruht natürlich auf Gegenseitigkeit)... soll heißen... meistern wir das Alltagsleben?

Warum nur ist einem das körperliche Begehren auch nach Jahren so wichtig? Warum sehnt man sich nach der gemeinsamen sexuellen Erfüllung? Genau... weil sie eben zu einem zufriedenen Eheleben dazugehört.

Ist dies nun nur mit einem totalen Bruch zu erreichen, oder besteht nicht doch die Möglichkeit es *zweigleisig* zu versuchen. Ich hoffe das dies möglich ist, denn ich lebe es zur Zeit. Es ist einfach ein Versuch, ich hätte es nie gedacht, man kann wirklich zwei Leben leben.... dies geht nur mit viel Toleranz von allen Seiten, mein Mann .. so seine Aussage... möchte es garnicht wissen wenn ich *fremd* gehen sollte.. mein Gelieber toleriert den Umstand das ich hier aus vielen Gründen nicht alles aufgeben kann. Ist das nun die ideale Lösung... nein... es ist für mich ein Lebensabschnitt in dem ich mich befinde, wohin er mich letzendlich führt weiß niemand. Ich denke mal das mich das alles sehr viel weiter gebracht hat, ich habe viel über mich nachgedacht,erfahren und hinterfragt. Auch wenn ich ahne das ich wahrscheinlich nie das ideale Ziel erreichen werde ( neue Partnerschaft mit erfüllendem Sexualleben und einem harmonischen Alltag) so bleibt der lange, unsichere und bis zum Ende hin offene Weg.... diesen zu gehen ist für mich mehr als wert.

Dieses Forum bietet uns einen sehr freien Meinungsaustausch, man fühlt sich nicht mehr so alleine... dies mag wiederum ein neuer Abschnitt auf dem Weg nach vorne sein..viele Grüße
Lovely


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BeitragVerfasst: Di, 20 Jul 2010 17:36 
Ich möchte gerne was dazu sagen aus der Sicht eines Mannes, der an der Unlust seiner Frau leidet.

Ich liebe meine Frau, seit dem ich sie geheiratet habe. Habe nie in Erwägung gezogen, sie zu betrügen. Habe am Anfang unserer Ehe versucht ihr dass an Befriedigung zu geben, was ich dachte zu wissen. Aber ich bekam keine Rückmeldung.

Sie meinete immer:"War schon schön" oder "mach einfach mal". Ich möchte sie nicht schlecht machen - wirklich nicht - aber es hat uns geschadet.

Ansonsten führen wir eine harmonische Ehe - unternehmen oft was miteinander - ich übernehme Arbeiten im Haushalt und kümmere mich um sie. Aber irgenwie "fehlt" was. Sie meinte neulich, als ich den Vorschlag machte, lass uns am Sonntag doch einfach mal wieder kuscheln und sehen, wie weit wir kommen, dass sie nicht soweit wäre. Es wäre schon so lange her, dass wir es das letztemal getan hätten und sie könne jetzt nicht.

ich sehe hier sehr deutlich, dass Frauen und Männer irgendwie immer häufiger das Problem mit der Unlust des Ehepartners offenbaruen. Was können wir nur tun? Ist es hoffnungslos - sollen wir dann eben auf unsere Bedürfnisse verzichten oder uns zurückziehen m selbst dafür zu sorgen, was wir erleben wollen? Das kann es doch nicht sein. Denn Masturbation ist nicht das selbe wie mit seinem Partner gemeinsam sexuelle aktiv zu sein.

Wenn das hier also einer unserer "Unlust"-Partner ließt, dann sei euch gesagt: Es geht uns nicht darum, dass wir eineStimulation bekommen, die in einem Orgasmus endet. Es geht uns um EUCH - mit euch uns zu vereinigen, euch zu spüren, euch zu riechen, euch zu hören und gemeinsam mit euch "zu kommen". Das wollen wir - um das geht es uns. Bitte gebt uns eine Chance - Bitte!!! - Ihr bedeutet uns so viel


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BeitragVerfasst: Fr, 30 Jul 2010 20:22 
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Registriert: Mi, 11 Apr 2007 12:53
Beiträge: 11
Ich habe mich ja schon öfters zu diesem Problem geäußert weil es mich leider auch schon seid längerer Zeit betrifft und kann Hilflos
nur zu pflichten das er recht hat.Ich verstehe auch nicht wie ein Partner so reagieren kann,mit seiner totalen Blockade.Ich frage mich auch immer was geht in einem Menschen vor der sich total verweigert.Habe mich im Netz schlau gemacht das,das kein seltenes Problem ist mit der Lustlosigkeit.Habe mir auch schon den Mund im laufe der Jahre fusselig geredet.Wenn das nur mal nicht so schwierig wäre mit dem Fremd gehen oder Seitensprung ich hätte es längst schon gemacht.Einerseits kann das auch nicht die Lösung sein.Aber das leben geht an einem vorbei.Und für Sex bezahlen ist auch nicht das Prickelndes,weil es nicht echt ist und gespielt ist.
Würde gerne mal eine nette Frau kennen lernen


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BeitragVerfasst: So, 01 Aug 2010 11:59 
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Registriert: Do, 09 Okt 2008 11:57
Beiträge: 100
Ich habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht jedes Wort zu lesen. Habe aber gemerkt, dass alle lange Gespräche mit ihren unlustigen Partnern führen. Warum diskutiert ihr so oft und lange? Ich merke doch dass alles schon sehr oft gesagt wurde. Schreitet doch zur Tat!!!
Zitat von Hilflos:
Ansonsten führen wir eine harmonische Ehe - unternehmen oft was miteinander - ich übernehme Arbeiten im Haushalt und kümmere mich um sie. Aber irgenwie "fehlt" was. Sie meinte neulich, als ich den Vorschlag machte, lass uns am Sonntag doch einfach mal wieder kuscheln und sehen, wie weit wir kommen, dass sie nicht soweit wäre. Es wäre schon so lange her, dass wir es das letztemal getan hätten und sie könne jetzt nicht.
-----------
Hilflos ist der nette freundliche Mann, der alles für seine Frau tut. Erfolg? nein!
Seine Frau sagt, sie wäre nicht so weit. Wie weit will sie sein? Frag sie konkret wann sie so weit ist.
Es sei schon lange her. Morgen ist es noch ein Tag länger her. Wann wollt ihr anfangen?

Meine Frau hat mich heute Morgen nach dem Frühstück im Schlafanzug gebeten, draußen die Zeitung zu holen. Ich habe ihr gesagt: das geht nicht, die Hosen sind so ausgebeult.
Sie hat ihren Kaffee stehn gelassen und mich ins Schlafzimmer gezogen. Ich bin aber willig gefolgt.
Wo war das Problem? Es gab keins. Es war wunderbar. Wir haben während des Sex viel gescherzt und gelacht. Weil ich morgens länger durchhalte, war ihr Lustzentrum wie frisch geölt.
Ich wünsche allen einen erfolgreichen Sonntag.


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