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BeitragVerfasst: So, 16 Mär 2008 15:35 
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Registriert: Mi, 09 Aug 2006 10:43
Beiträge: 14
Wohnort: düsseldorf
ich habe nun folgendes Problem. ich kann nichts empfinden. mir ist alles egal. kann kaum noch weinen oder mich erfreuen. auch im bett ists nichts anders. mich erregt nichts, auch beim sex spüre ich bei den meinsten stellungen gar nichts. zum orgasmus hab ich es beim sex noch nie geschaft. einzig, was etwas fringt ist selbstbefriedigung, da kann ich einen orgasmus bekommen, aber das dauert auch. zu meiner vorgeschichte: ich hatte mit 19 magersucht, verletze mich immer noch selber. ich nehme aber keine medikamente mehr gegen depressionen ein, meine auch, keine depressionen mehr zu haben, weil es mir bis auf dieses problem gut geht. die pille, die ich habe, ist eine mikropille, die eigneltich keine wirkung auf die lust hat. ich leide sehr darunter. kann das eine form von depression sein und wenn ja, was kann ich tun? ich möchte zum psychiater gehen und das da mal ansprechen, aber ich habe angst pillen zu bekommen, die die unlust noch größer machen. mir gehts richtig schlecht. nichts zu fühlen in jeder hinsicht macht mich wahnsinnig. oft möchte ich mich dann verletzen, um überhaupt etwas zu spüren. i gibts es medikamente, die helfen oder bücher?ch bitte um hilfe!


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BeitragVerfasst: So, 16 Mär 2008 19:51 
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Registriert: Mo, 31 Dez 2007 01:09
Beiträge: 65
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Hallo,

ich glaube Du brauchst dringend ärztliche Hilfe. Deine Idee einen Psychiater aufzusuchen, ist schon ganz gut. Angst vor den Medikamenten brauchst du nicht zu haben, denn Du mußt sie ja nicht nehmen, wenn du nicht willst.

Alles Gute für Dich

Goldhamster


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BeitragVerfasst: So, 23 Mär 2008 01:36 
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Registriert: Mi, 09 Aug 2006 10:43
Beiträge: 14
Wohnort: düsseldorf
termin beim psychiater ist gemacht, allerdings erst ende april. vorher gabs nirgends einen freien termin.
meine situation hat sich verschlechtert. mir ist alles so egal. ich kann es nicht mehr ertragen, wenn mein freund mich auch nur berührt oder küssen will, weil ich nichts empfinde. mir tut das sehr weh (wenigstens etwas was ich noch fühlen kann), weil er mich sehr liebt und er das nicht verdient hat. ich gehe kaputt. trennen möchte ich mich nicht, weil ich noch ein kleines bisschen hofnung habe, dass es besser wird, aber so wie es mir im moment geht, kann ich es nicht mehr ertragen und ich möchte mich eigneltich immer nur verletzen. da fühle ich wenigstens etwas. trennen möchte ich mich auch nicht, weil ich angst habe einen fehler zu machen, der nicht mehr rückgängig zu machen ist. ich kann nicht mehr!


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BeitragVerfasst: Fr, 28 Mär 2008 19:01 
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Registriert: Mo, 25 Jun 2007 13:12
Beiträge: 48
Hallo Lesley Ann!

Schön, dass Du hier geschrieben hast.

Zur Beruhigung: Du machst keinen Fehler, den man nicht mehr gutmachen könnte. Nichts muss endgültig sein.

Sprich mit Deinem Freund über Dein Problem und auch darüber, dass Du ewas ändern möchtest. Er wird verstehen, dass Du in einer schwierigen Lage bist und er wird Dich nicht unter Druck setzen. Vereinbart, erstmal nicht miteinander zu schlafen.

Sag ihm, dass es nicht an ihm liegt und dass Du eigenlich gerne Zärtlichkeiten mit ihm austauschen würdest, aber es im Moment nicht geht und Du bereits aktiv daran arbeitest. Das mit dem Termin beim Psychiater war eine sehr gute Idee!

Weiß er von Deiner Magersucht? Vielleicht solltest Du ihm das auch sagen. Das erleichtert ungemein, Du musst Du die Bürde nicht mehr ganz allein tragen. Ich gehe mal davon aus, dass Du noch nicht ganz über die ES hinweg bist, wenn Du schreibst, dass Du nichts mehr empfindest, zu nichts mehr Lust hast und Dich verletzen willst.

Wenn es Dich erleichtert, schreib doch hier nochmal, wie es Dir geht. Das nimmt den Druck von Dir und Du wirst Dir auch über Dich und Deine Situation klarer.

Ich verstehe, dass es schlimm ist,nichts zu spüren, aber die Lösung ist nicht, sich darauf zu konzentrieren, was Du nicht spürst, sondern Dir etwas zu suchen, bei dem Du etwas spürst. Geh in die Natur, power Dich aus, nimm ein Bad, hör Musik, geh zur Massage oder ins Schwimmbad in den Wellnessbereich.

Mach etwas, bei dem es Dir gut geht, Du Deinen Körper bzw. die Reaktion Deines Körpers auf die Aktivität spürst und Du positive Gefühle entwickelst. Wenn Du Dich dazu aufraffen kannst, wirst Du sehen, dass Du nicht ganz ohne Gefühle bist.

Wenn Du hier wieder schreibst, verspreche ich Dir, dass die nächste Antwort nicht so lange dauern wird! Aber bitte versuch, Dich mit etwas positivem abzulenken!

Ganz liebe Grüße und viel Kraft!

Kathi


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BeitragVerfasst: Di, 01 Apr 2008 06:42 
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Registriert: Mi, 09 Aug 2006 10:43
Beiträge: 14
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mein freund weiß von der mgersucht und auch von allen anderen. ich bin da sehr offen, weil ich finde, er hat ein recht darauf das zu wissen. die magersucht ist so gesehen aber kein thema mehr. ich achte zwar auf das was ich esse, an manchen tagen sehr extrem und manchmal gar nicht, aber ich denke, das ist normal. sicherlich esse ich immer noch zu wenig und mein essverhlaten ist alles andere als normal, aber als wirkliches problem würde ich das nicht mehr ansehen.

über das problem, was ich habe, weiß er auch bescheid, es tut ihm zwar weh, versteht es aber und besträkt mich in dem, was ich machen möchte, gibt mir tippt, meint, ich solle einfach locker werden, das genießen, was da ist, nicht zu viel verlangen. aber aufn sex mag er nicht verzichten. manchmal will ich das auch, trotz nicht vorhandener gefühle oder erregung,einfach weil ich die nähe dann sehr schön finde, aber manchmal gehts mir danach nicht so gut, weil ich einfach gerne normal fühlen würde. mein freund meint, ich bin mit meinen gedanken immer woanders und wenn ich abschlaten könnte, dann würden sich meine probleme von selbst auflösen, aber wie abchalten. er meint auch, wenn ich nicht so einen inneren, wenn wohl auch unbewussten druck hätte, hätte ich das prolem wohl auch nicht. naja, aber was im unterbewusstsein ist, kann man schlecht lenken.

ich arbeit derzeit sehr viel und als ausgleich mache ich sport und lese viel. das tut mir gut, aber das thema ist natürlich trotzdem in meinen kopf.

ich danke dir für deine antwort.

LG


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BeitragVerfasst: Di, 01 Apr 2008 13:07 
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Registriert: Mo, 25 Jun 2007 13:12
Beiträge: 48
Hallo LesleyAnn!

LesleyAnn hat geschrieben:
aber aufn sex mag er nicht verzichten. manchmal will ich das auch, trotz nicht vorhandener gefühle oder erregung,einfach weil ich die nähe dann sehr schön finde, aber manchmal gehts mir danach nicht so gut, weil ich einfach gerne normal fühlen würde.


Aber das Du es auch machmal willst, ist doch schon mal ein gutes Zeichen. Es heißt, dass Du seine Nähe schätzt und für ihn, dass Du ihn auch schätzt. Das ist doch schon mal etwas, auf das man aufbauen kann.

Von hier aus kannst Du ja weitergehen, auch mit Hilfe eines Therapeuten. Dann lernst Du auch, wieder Zugang zu Deinen Gefühlen zu bekommen und auch wieder Erregung oder Lust zu spüren.

Dein Freund scheint ja doch recht verständnisvoll zu sein und Dich zu unterstützen. Nimm das an, auch wenn er manchmal Bedürfnisse hat, die Du jetzt nicht so hast. Das kann man (wieder) lernen. Dein Termin beim Psychiater zeigt ja, dass Du es willst.

Es freut mich für Dich, dass Du Möglichkeiten gefunden hast, Dir etwas Gutes zu tun und Dich abzulenken. Mach weiter so und versuch, die negativen Gedanken nicht überhand nehmen zu lassen.

Liebe Grüße
Kathi


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BeitragVerfasst: Mi, 02 Apr 2008 06:34 
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Beiträge: 14
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ich denke nicht, dass eine therapier helfen würde. ich habe 1,5 jahre therapie gemacht und es hat nicht geholfen. außerdem muss man jahre warten, bis man überhaupt einen platz bekommt und wenn ich ehrlich sein soll, halte ich das keine jahre mehr aus. wenn der psychiater nicht helfen kann, weiß ich auch nicht weiter. das ist das einzige was mich ein bisschen stützt. wenn der nicht helfen kann, dreh ich wohl durch.


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BeitragVerfasst: Mi, 02 Apr 2008 16:12 
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Registriert: Mo, 25 Jun 2007 13:12
Beiträge: 48
Okay, verstehe, wenn Du in der Therapie nicht den Sinn siehst.

Du versuchst ja sowieso erst den Psychiater. Wenn der aber nicht die gewünschte Hilfe verspricht, würde ich eine Therapie nicht unbedingt ausschließen, v.a. weil ja auch das Verhalten geändert bzw. neu erlernt werden soll. Ich bin kein Fachmann und kann nicht sagen, ob das nur eine Therapie bewirken kann..

Auf jeden Fall wäre es schön, wenn Du berichten würdest, wie es bei dem ersten Termin beim Psychiater war und wie Dein Eindruck ist.

Bis dahin musst Du unbedingt durchhalten. Das schaffst Du. Schreib Dir einfach hier oder in einem Tagebuch oder wo auch immer es Dir angenehm ist, das, was Dich beschäftigt, von der Seele. Das hilft schon mal enorm weiter!

Liebe Grüße
Kathi


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BeitragVerfasst: Di, 29 Apr 2008 17:59 
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Registriert: Mi, 09 Aug 2006 10:43
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Wohnort: düsseldorf
so, der termin beim psyvhiater war und hat rein gar nichts gebracht. ich hatte auch das gefühl, dass man mich nicht ernst genommen hat, als ich sagte, mir sei alles egal und dass das grade in der beziehung belastet und dass ich sexuell auch nichts fühle.
ich habe medikemante bekommen, die stimmungsaufhebend sind, dabei bin ich so ja nicht down. außerdem haben die so eorme nebenwirkungen, dass ich die nicht nehmen werde. man kann jemand, der magersucht hatte, doch nichts verschreiben, was hochgradig dick macht... außerdem lässt dabei die lust noch mehr nach.. und das habe ich doch auch erwähnt... nehme sie nicht, und werde auch nicht wieder hin gehen. warum kann mir denn niemand helfen. hier von theam hat sich auch noch neimand zu geäußert, tolles forum...


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BeitragVerfasst: Di, 29 Apr 2008 18:40 
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Registriert: Mo, 28 Apr 2008 23:04
Beiträge: 25
Liebe LesleyAnn,

doch, du spürst etwas: Verzweiflung / Angst, dass etwas mit dir nicht stimmen könnte.... Und du hast auch (noch) genug Initiative, dir helfen zu lassen und dir Rat zu holen (z. B. hier ... beim Psychiater).

Ich kenne Depressionen und kann dir nur antworten: Ja, es können bei dir durchaus Depressionen sein. Ich hatte übrigens damals das Glück an eine äußerst fähige Therapeutin zu geraten, die mir SEHR geholfen hat.

Hab keine allzu große Angst vor Medikamenten. Wie dir jemand anders hier schon gesagt hat: Du MUSST keine nehmen, wenn Du es nicht möchtest! Mir haben sie damals eine zeitlang aber sehr geholfen, meine Depressionen zu bewältigen (zusätzlich zur Therapie).

Wieso machst du dir solche Sorgen um Sex? DU MUSST NICHT FUNKTIONIEREN WIE EINE MASCHINE. Es gibt wichtigeres: dein psychisches Gleichgewicht, dein Wohlbefinden. Alles andere stellt sich dann garantiert von selbst wieder ein.

Und ein Partner, der dich wirklich aufrichtig liebt, der wird das verstehen und akzeptieren (sofern du offen mit ihm darüber sprichst). Tut er das nicht, ist er deiner nicht wert.

Alles Liebe und Gute für dich!
Lasska


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BeitragVerfasst: Di, 29 Apr 2008 18:44 
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Registriert: Mo, 28 Apr 2008 23:04
Beiträge: 25
Liebe LesleyAnn,

bitte lass dich von einem Besuch bei EINEM Psychiater nicht gleich abschrecken - mit denen hatte ich auch so meine liebe Not (musste hin um meine Therapie genehmigt zu bekommen und bin 2x an ein derartiges A.....loch gekommen, dass ich heute noch aggressiv werde, wenn ich nur daran denke).

Es kostet vielleicht Mühe und Zeit, jemanden zu finden, mit dem du gut zurecht kommst. Ein Tipp: Versuche es eher bei einem Psychotherapeuten bzw. einer Psychotherapeutin statt bei einem Psychiater.

Gib nicht auf. Es hängt nicht 50 Jahre auf eine Seite.

LG
Lasska


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BeitragVerfasst: So, 20 Feb 2011 23:17 
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Registriert: Mo, 26 Apr 2010 13:40
Beiträge: 5
Hallo,

du schreibst, dass du eine Mikropille nimmst, die deiner Meinung nach keine Auswirkungen auf die Lust haben kann. Ich kann dir nur sagen, dass ich ebenfalls einige Jahre eine Mikropille genommen habe und die sehr wohl massive Auswirkungen auf mein Liebesleben hatte. Ich litt an Anorgasmie. Der Erregungsaufbau klappte einfach nicht mehr bis zum Höhepunkt. Zudem hatte ich überhaupt keine Libido mehr. Als ich die Pille wegließ, kam es zunächst zu einer Errektionsstörung der Klitoris. Sie wurde bei Stimulation nicht mehr richtig hart und war nicht so sensibel wie sonst. Nach neun Monaten war dann plötzlich von einem Zyklus auf den anderen alles wieder völlig normal. Meine Klitoris wurde wieder zu einem harten Knuppel und war so super-sensibel wie früher. Ein Orgasmus ganz leicht zu erzielen. Auch meine Libido war wie früher zum Eisprung und in der Mitte der zweiten Zyklushälfte plötzlich wieder extrem hoch.

Warum sollte der weibliche Körper (bzw. die Klitoris als "kleiner Penis") auch anders reagieren? Das Sexualhormone etwas mit Sexualität zu tun haben, kann ja eigentlich nicht verwundern? Die unnatürliche Manipulation der Sexualhormone führt dann eben auch zu sexueller Dysfunktion. Eigentlich nur die logische Konsequenz. Ist bei Männern ja nicht anders. Beispiele hierfür sind z.B. krebskranke Männer die hormonale Therapien erhalten. Leiden dann meistens ebenfalls unter Erektionsstörungen. Soweit ich mich erinnere, war das auch eines der schlagenden Argumente gegen die Einführung der "Pille für den Mann". Die Zulassungsstudien zeigten, dass viele Männer darauf mit Erektionsstörungen reagierten.

Also, in Anbetracht deiner Problematik würde ich mal auf die Pille verzichten und einige Monate abwarten, was sich tut.


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