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 Betreff des Beitrags: Wie kann ich meiner Freundin helfen?
BeitragVerfasst: Di, 11 Apr 2006 16:54 
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Registriert: Di, 11 Apr 2006 16:32
Beiträge: 2
Hallo!

Ich bin mit meiner Freundin seit mittlerweilen fast 8 Jahren zusammen, haben eine kleine Tochter mit fast 5 Jahren und verstehen uns so auch wunderbar.

Allerdings hat sie eine, ich möchte es nicht mehr Unlust sondern schon Abneigung gegen Sex nennen!
Ich habe auch schon sämtliche Literaturwerke durchgeblättert und das Internet leergelesen, aber richtig weitergeholfen wurde mir bisher nicht!
Sie meint immer, in ihrem Kopf sträubt sich da alles dagegen, wenn wir Sex haben, genießt sie diesen auch, und hat auch regelmäßig einen Orgasmus....sie hat mal gemeint, seit der Geburt der Kleinen isses irgendwie anders..
Eine zeitlang wurde es dann wieder besser, dummerweise habe ich mir in der Zeit das Bein gebrochen und bin fast 2 Wochen im Krankenhaus gelgen, als ich dann mal wieder fit war, war der Aufschwung wieder vergessen!

Ich glaube ihre Einstellung zum Sex ist an sich schon das Problem, denn sie sagt immer, sie bräuchte das nicht, und von ihr aus könnte man das abschaffen!

Ich weiss wirklich nicht mehr weiter, vor allem belastet es mich auch sehr, ich habe eine stressigen Job und möchte dann zu Hause nicht auch noch unbedingt ständig Stresssituationen ausgesetzt sein, das reicht mir in der Arbeit!

Für eine Antwort bedanke ich mich jetzt schon ganz herzlich!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di, 11 Apr 2006 18:27 
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Registriert: Di, 11 Jun 2002 02:00
Beiträge: 1166
Wohnort: Freiburg
Hallo Keno,
Sie schreiben, dass Ihre Freundin keine Lust auf Sex hat.
Da Sie schon sämtliche Literatur zu diesem Thema gelesen haben, gehen wir davon aus, dass Ihnen Literaturtipps nicht viel weiter helfen.
Problematisch ist wahrscheinlich, dass vor allem Sie unter dem Problem leiden; Ihre Partnerin könnte ja auch gut ohne Sex leben - schreiben Sie. War Ihre Partnerin wegen des Libidoverlustes schon bei Ihrem Gynäkologen? Falls die Ursache körperlicher Art sein sollte, wäre ein Gynäkologe u.U. der richtige Ansprechpartner.
Sie schreiben selbst, dass Sie vermuten, dass es an der Einstellung Ihrer Freundin gegenüber Sex liegen könnte. Deshalb wäre es evtl. sinnvoll einen Sexualtherapeuten aufzusuchen. Adressen finden Sie z.B. unter www.profamilia.de. Falls sich Ihre Freundin für eine Therapie entscheidet, wäre es effektiver, wenn Sie zu zweit an dieser Therapie teilnähmen. Psychischer Stress und Belastungen oder Veränderungen im Privatleben (z.B. durch die Geburt eines Kindes verändert sich meist der Alltag - auch einer Beziehung) können dazu führen, dass für sexuelle Aktivitäten keine Lust oder Zeit mehr vorhanden ist. Dies hat nicht unbedingt etwas mit den Parntern selbst zu tun, sondern mit der veränderten, neuen Situation, an die sich alle Beteiligten erst gewöhnen müssen (dieses "gewöhnen" kann auch u.U. Jahre dauern).
Manchmal fühlen sich Frauen nach einer Geburt nicht mehr so attraktiv oder haben Schmerzen beim Verkehr und verzichten von daher lieber auf Sex.
Versuchen mit Ihrer Partnerin zu sprechen und signalisieren Sie Ihr, wie viel Ihnen an einem intaktem Liebesleben mit ihr liegt. Sagen Sie Ihr, dass Sie Ihr gerne helfen würden und bereit sind, Sie zu unterstützen.

Wir stehen Ihnen gerne für weitere Fragen auch telefonisch unter 0180/ 555 84 84 (12 Cent/Minute) von Montag-Freitag von 15-20 Uhr zur Verfügung.

Mit besten Wünschen und freundlichen Grüßen,
Ihr ISG-Team


Zuletzt geändert von ISG-Team am Mi, 12 Apr 2006 15:03, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mi, 12 Apr 2006 10:24 
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Registriert: Di, 11 Apr 2006 16:32
Beiträge: 2
Vielen Dank für die Antwort!
Nun, bei ihrem Gynäkologen war sie schon mehrmals, weil sie teilweise auch schmerzen beim Sex hatte (am Scheideneingang).
Da bekam sie dann Zäpfchen, wobei ich nicht genau weiss, ob die das Problem lösten!
Desweiteren klagt sie über starken ausfluss, und fühlt sich dadurch auch sehr unwohl, weil sie sich meiner Meinung nach vor sich selbst ekelt!
Sie hat auch schon mit ihrem Gynäkologen über ihre Sex-Unlust gesprochen, der meinte, es könnte evtl. an der Pille liegen, konnte ihr aber unterm Strich nicht weiterhelfen!

Das ganze zieht sich ja schon seit Jahren...
Ich meine, ich bin 25 Jahre alt, meine Freundin 24, es kann doch nicht sein, dass uns jetzt schon der Alltag des "sexlosen Lebens" eingeholt hat....


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi, 12 Apr 2006 15:44 
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Registriert: Di, 11 Jun 2002 02:00
Beiträge: 1166
Wohnort: Freiburg
Lieber Keno,

in unserer ersten Nachricht haben wir Ihnen schon Pro Familia als mögliche Beratungsinstitution genannt.
Um medizinische Ursachen auszuschließen wäre eventuell auch eine Untersuchung des Hormonspiegels Ihrer Freundin ratsam.
Diese kann bei einem niedergelassenen Endokrinologen aber auch in der endokrinologischen Sprechstunde der Gynäkologie Ihrer nächstgelegenen Uni-Klinik vorgenommen werden.

Mit freundlichen Grüßen
ISG-Team


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