Liebe Aurin,
Erektionsstörungen steckt kein Mann leicht weg. In unseren Männerhirnen ist offensichtlich (aus vielen Gründen) einprogrammiert, dass Männlichkeit und Potenz zusammengehören. Das Verhalten deines Freundes ist daher nicht ungewöhnlich. Es ist auf jeden Fall schon sehr positiv, dass er zu einem Urologen gegangen ist. Vielleicht kannst du ihn darin bestätigen, dass du es gut findest, dass er wirklich was gegen das Problem unternommen hat.
Ich denke, dass jeder Mann mit Erektionsstörungen Angst davor hat, dass er den Ansprüchen seiner Partnerin nicht mehr gerecht wird. Das ist sicher eine andere Stelle, wo du einhaken kannst. Sag ihm mal, was du an ihm schätzt, warum du ihn liebst und was dir gerade auch beim Sex wichtig und weniger wichtig ist. Wenn das nicht in einem lockeren Gespräch möglich ist, könntest du ihm auch einen Brief schreiben.
Leider verlangen viele Urologen für Diagnose-Leistungen Geld. Das ist nicht in Ordnung! Schau dir dazu mal unsere Internet-Seiten (
www.impotenz-selbsthilfe.de) an. Unter dem Menüpunkt "Kostenübernahme" findest du zu diesem Thema ausführliche Informationen. Dein Freund sollte noch einmal zu einem anderen Arzt gehen. Eine gute Stelle sind in der Regel urologische Polikliniken, die eine Spezialsprechstunde für Erektionsstörungen anbieten. Dort sitzen die Experten! Da ich gerade eine Liste solcher urologischen Polikliniken zusammenstelle, bin ich dir bei der Suche gerne behilflich. Mail mir mal euren genauen Standort. Wie weit seit ihr z.B. von Köln entfernt?
Günther
Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion (Impotenz)