
Düsseldorf (mp). Die derzeitige Finanz- und Wirtschaftkrise macht Männer mehr zu schaffen als Frauen. Das hat eine Umfrage der britischen Wohltätigkeitsorganisation Mind unter 2 000 Erwachsenen ergeben. Demnach geben 37 Prozent der Männer an, dass sie besorgt sind und sich niedergeschlagen fühlen, wenn es um Sicherheit des Arbeitsplatzes, Arbeit und Geld geht. Von den Frauen stimmten dem nur rund 18 Prozent zu. Auch trösten sich Männer doppelt so häufig wie Frauen über diese negativen Gefühle mit Alkohol hinweg.
Auch im Umgang mit dem Gefühl der Niedergeschlagenheit und der Sorge haben Männer mehr Probleme als Frauen. Nur 29 Prozent der Männer redeten mit Freunden über ihre Probleme, bei den Frauen waren es 53 Prozent. Fünf Prozent der Männer gaben an, bereits an Selbstmord gedacht zu haben. Bei den weiblichen Befragten waren es nur zwei Prozent.
Die Wohltätigkeitsorganisation Mind appellierte aufgrund der Umfrageergebnisse, Arbeitgeber sollten ihre gestressten Mitarbeiter mehr unterstützen. Schätzungsweise 2,7 Millionen Männer in England hätten Probleme mit der psychischen Gesundheit, die durch die Rezension noch verstärkt würden. Trotz des besseren Umgangs mit den Problemen bei den Frauen, dürfte die Wirkung auch bei ihnen nicht unterschätzt werden. (Quelle:www.edizin.de)







