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Attraktiv: Tango-Tanzen macht sexy

Tango-Tanzen wirkt sich auf die sexuelle Anziehungskraft aus...

 

Tango-Tanzen wirkt sich einer Studie zufolge positiv auf die sexuelle Anziehungskraft aus. Der Oldenburger Musikwissenschaftler Gunter Kreutz habe bei der Untersuchung herausgefunden, dass das Stress-Hormon Cortisol beim Tango-Tanzen abnehme, der Körper beider Tanzpartner aber das Sexualhormon Testosteron ausschütte, sagte eine Sprecherin der Universität am Freitag in Oldenburg.

Der Studie zufolge reduziert sich das Stresshormon vor allem durch den Klang der Musik. Gleichzeitig hätten der enge Körperkontakt und die rhythmischen Bewegungen die Ausschüttung von Testosteron zur Folge. Dadurch würden positive hormonelle Reaktionen im Körper ausgelöst, teilte Kreutz erstmals in der Fachzeitschrift «Music and Medicine» mit.

Der Wissenschaftler hatte von 22 Tanzpaaren vor und nach dem Tanzen Speichelproben entnommen und die darin enthaltenen Hormonkonzentrationen gemessen. Zudem ließ Kreutz die Tänzer ihre Gefühlslage einschätzen. Um herauszubekommen, ob die positive Wirkung auf das Hormonsystem auf den Tanz, die Musik oder die hautnahen Berührungen zurückzuführen seien, beobachtete er die Tanzpaare fünf Wochen lang in verschiedenen Situationen - einmal mit und einmal ohne Tango-Klänge.

Für Kreutz ist es nach eigenen Angaben nicht das erste Mal, dass er sich mit der Wirkung von Musik auf den Menschen beschäftigt. Gemeinsam mit dem Oldenburger Psychologen Stephan Bongard habe er bereits im Rahmen seiner Promotionsarbeit an der Universität Bremen die stressabbauende Wirkung des Chorsingens untersucht. Dabei habe er herausgefunden, dass das aktive Singen und Tanzen sowohl gesundheitliche Verbesserungen als auch emotionale Veränderungen bei Menschen auslösen kann. «Tanzen und Musik stärkt unser Immunsystem», sagte Kreutz.

Damit bestätigt sich den Angaben zufolge die Erkenntnis von einigen Paartherapeuten, die Tango-Tanzen dazu einsetzen, eingeschlafene Beziehungen zu retten. Allerdings räumte Kreutz ein, dass es noch weiterer Studien bedürfe, um den tatsächlichen Nutzen der therapeutischen Wirkung näher bestimmen zu können. (quelle: www.netdoktor.de )


 

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