Gesundheit
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Depression und Sex

 

Lust geht flöten

Bislang ist wenig bekannt, welche Auswirkungen die chemischen Veränderungen im Gehirn von Depressionspatienten haben. Es gibt beispielsweise keine Studien darüber, wie diese Störungen das Sexualleben beeinflussen. Klar ist jedoch, dass eine depressive Erkrankung alle körperlichen Systeme beeinträchtigt, sie durcheinander bringt und verlangsamt. Gut belegt ist, dass Depressionen Schlafstörungen zur Folge haben. Betroffen sind aber auch alle Aktivitäten, die Spontanität und Energie erfordern - und dazu gehört natürlich auch der Sex.

 

Depression und Partnerschaft

Wenn das Gehirn auf Sparflamme läuft, kann das die Lust stark dämpfen. Bei Männern können Erektionsprobleme auftreten, während Frauen Schwierigkeiten haben, zum Orgasmus zu kommen. Das "seelische Erkalten", wie es Depressive oft verspüren, schafft eine emotionale Distanz zu den meist ahnungslosen Partnern. Hier hilft nur, allen Mut zusammenzunehmen und offen über seine Niedergeschlagenheit zu sprechen.

Wenn sich die Depression bessert, verschwinden meist auch die sexuellen Probleme. Tatsächlich ist der wiedererwachende Spaß am Sex oft das erste Zeichen dafür, dass es auch mit der Stimmung bald bergauf gehen wird.

 

Lust und Medikamente

Ein wichtiger Punkt ist auch die Wirkung von Antidepressiva auf die Sexualität. Einige Medikamente können die sexuelle Aktivität hemmen und Orgasmusstörungen hervorrufen. In einem solchen Fall sollten Sie mit Ihrem Arzt über einen Wechsel des Medikaments sprechen.

Andere Menschen hingegen bleiben auch während ihrer depressiven Phasen sexuell aktiv. Für einige ist Sex sogar das einzige, was ihnen gut tut und ein wenig Wohlbefinden schenkt. (Quelle: www.netdoktor.de )


 

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