Frauenkleidung verrät Eisprung

Was Frauen morgens aus dem Kleiderschrank ziehen, hängt selbstverständlich von ihrer Tageslaune ab. Dass die Kleiderwahl auch stark von ihrer Empfängnisbereitschaft beeinflusst wird, dürfte dem weiblichen Geschlecht wohl selbst nicht klar sein. Doch genau das behaupten nun US-Psychologen: Wenn es auf den Eisprung zugeht, legen Frauen besonderen Wert darauf, attraktiv und sexy zu wirken. „Sie ziehen zum Beispiel eher Röcke als Hosen an, zeigen mehr Haut und kleiden sich insgesamt modischer“, so Martie Haselton von der University of California in Los Angeles. Nach einer Studie mit 30 Teilnehmerinnen bewerteten die Forscherinnen die Testpersonen als besonders „bemüht um Attraktivität“, wenn diese sich in der fruchtbaren Phase ihres Monatszyklus befanden.

Männer gehen eher zum Arzt als Frauen

Männer sind scheinbar doch vernünftiger, als es ihnen nachgesagt wird. Eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Essener Krankenkasse ktpBKK ergab: Zwei von drei Männern gehen bei starken Schmerzen zum Arzt, statt sie mit Schmerzmitteln zu bekämpfen; bei Frauen tut das nur jede zweite. Die Lösung „Schmerzmittel vor Arzt“ wählten unter 1002 Befragten 44 Prozent, 54 Prozent gehen direkt zum Arzt. Auffallend: Befragte zwischen 30 und 49 Jahren, also die Jahrgänge, die mitten im Berufsleben stehen, greifen häufiger zum Schmerzmittel als alle anderen – Pflichtbewusstsein, aber auch Angst um den Arbeitsplatz dürften hier eine Rolle spielen. Quelle: ktpBKK

Männergesundheit von A–Z

Alkohol in Maßen muss nicht ungesund sein. In kleiner Menge kann er sogar Potenz fördernd wirken, weil er die Gefäße erweitert, wodurch mehr Blut in den Penis fließt. Rotwein soll Stoffe enthalten, die gegen Herzinfarkt schützen. Übermäßiges Trinken schädigt die Organe, lässt den Testosteronspiegel sinken und zerstört Nervenzellen – auch jene, die für eine Erektion wichtig sind. 

Frauen sind gesund für Männer! Wer zu zweit lebt, ernährt sich gesünder, raucht seltener und trinkt seltener große Mengen Alkohol. Außerdem gehen Männer in einer Paarbeziehung häufiger zum Arzt und haben im Notfall jemanden, der rechtzeitig Hilfe holt. Siehe auch Sexund Liebe! 

Liebe ist gesund! Wer glücklich ist, wird seltener krank. Schon deshalb weil Verliebte das Hormon Oxytocin produzieren. Es reduziert Angstgefühl, beruhigt, macht schmerzunempfindlicher, aktiviert das Immunsystem und erhöht die Spermienbeweglichkeit. 

Prostata, auch Vorsteherdrüse genant, sollte bei Männern ab 40 jährlich untersucht werden. Siehe auch Vorsorge! 

Rauchen verändert die Gefäße in den Arterien und hat Einfluss auf Spermienanzahl und -form. Wer aufs Qualmen verzichtet senkt sein Risiko einer Krebs- oder Herz-Kreislauferkrankung und leidet deutlich seltener unter Impotenz. 

Sex ist gesund! Durch sexuelle Aktivität erhöht sich die Zahl der weißen Blutkörperchen und der natürlichen Killerzellen auf das Doppelte, wodurch unser Immunsystem gestärkt wird. 

Sport kurbelt den Fettstoffwechsel an und hilft so bei der Reduktion des Gewichts und des Körperfettes. Muskeln, Sehnen und Bindegewebe werden gestärkt, Glieder- und Rückenschmerzen gemindert. Sport hellt die Stimmung auf und hilft bei Depressionen und Angstzuständen. Er stabilisiert den Testosteronspiegel und steigert die Libido. Zudem stärkt Sport das Immunsystem, wodurch unter anderem Prostata- und Darmkrebsrisiko sinken. 

Stress kann helfen, kurzfristig höhere Leistungen zu erbringen. Chronischer Stress kann zu Nervosität, Schlaf- und Hormonstörungen, Depressionen und Herz-Kreislauferkrankungen führen. Gelassen lebt es sich länger, glücklicher und gesünder. Sport und Entspannungstechniken helfen Stresshormone abzubauen und Impotenz vorzubeugen. 

Testosteron sorgt für die Ausbildung der männlichen Geschlechtsmerkmale, das Wachstum der Genitalien und das sexuelle Verlangen. Den erwachsenen Mann hält es gesund: Psyche, Knochen, Muskeln und Gefäße brauchen Testosteron. Bei Männern ab 40 nimmt dieser um etwa 1% im Jahr ab. Ob dies behandelt werden muss, sollte mit dem Arzt besprochen werden. 

Vorsorgeuntersuchungen helfen Krankheiten zu entdecken, wenn sie noch gut behandelbar sind. Empfehlenswert: Ab 35: alle zwei Jahre ein allgemeiner Check-up (körperl. Untersuchung, Urin- und Bluttest). Ab 40: jährliche Krebsvorsorgeuntersuchung an den Geschlechtsorganen. Die Kassen zahlen Prostatauntersuchungen nur bei Krebsverdacht. Anzuraten ist eine regelmäßige Kontrolle des PSAWertes (zeigt im Blut bestimmte Tumormarker an) und eine Ultraschalluntersuchung. Ab 45: jährliche Hautkrebsvorsorge und Tastuntersuchung des Enddarms, ab 50: Darmkrebsvorsorge mit Untersuchung auf Blut im Stuhl. Ab 55: Darmspiegelung. 

Zärtlichkeit ist gesund! Sie kann Schmerzen lindern, Heilungsprozesse beschleunigen, Ängste reduzieren, Stress abbauen, Verspannungen lösen, und das Immunsystem stärken. Selbst der Blutdruck sinkt.

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