Wohlfühlen

 

Lachen ist gesund

 

Es klingt wie ein verspäteter Aprilscherz, aber es gibt sie wirklich: die Lachforscher. Auch der Humor wird seit langer Zeit wissenschaftlich erforscht, und was die sogenannten Gelotologen dabei herausfinden, bestätigt vor allem eines: Lachen ist in jeder Hinsicht gesund. Allerdings beweisen gerade die erwachsenen Menschen häufig zu wenig Humor. Sie lachen durchschnittlich nur 15-mal am Tag – mehr wäre besser. Lachen regt unter anderem nämlich die Aktivität des Herzens an und wirkt dabei wie eine kleine Konditionsübung. Wer viel lacht, braucht weniger Sport zu treiben. Lächeln, Kichern und Lachen senken außerdem den Adrenalinspiegel des Menschen. Stattdessen werden mehr Endorphine produziert, die sogenannten Glükkshormone. Deshalb ist ein gesunder Humor eine wirksame Hilfe gegen Stress. Auch gegen Schmerzen, besonders Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und Verstopfung hilft ein fröhliches Lachen. Ein weiterer Aspekt: Die T-Lymphozyten und THelferzellen, die zur Abwehr von Krebs und Herzkrankheiten beitragen, werden durch Lachen gestärkt. Je häufiger, desto besser. Die Gelotologen gehen davon aus, dass 100 Lacher pro Tag das gesunde Optimum sind. Japanische Forscher haben sogar herausgefunden, dass lustige Filme bei Männern zu einer Erhöhung des männlichen Sexualhormons Testosteron führen. Überhaupt ist Humor gerade in der Beziehung von großer Bedeutung. Wichtig ist vor allem, das beide Partner den gleichen Sinn für Humor haben. Ist das der Fall, verliert ein lächelndes oder lachendes Gesicht auch nach Jahrzehnten nicht seine Anziehungskraft. Und wer gerade Single ist: Ein gesunder Humor hilft nicht zuletzt auch bei der Partnerwahl. Immer wieder geben vor allem Frauen an, dass ihr Traummann vor allem eines können muss: sie zum Lachen bringen.

 

Die schönste Zeit des Jahres

 

Freuen Sie sich schon auf Ihren nächsten Urlaub? Egal zu welcher Jahreszeit, egal ob daheim oder in der Ferne: Die gemeinsame freie Zeit ist immer etwas ganz Besonderes. Und sie ist wichtig für die Partnerschaft. In einer Umfrage des Internet-Portals „GesundheitPro.de“ gaben zwei Drittel aller Männer und Frauen an, dass sie sich im Urlaub ihrem Partner besonders nahe fühlen. Auch die Pflege von Gemeinsamkeiten, wie sie im Alltag wesentlich schwieriger möglich ist, spielt dann eine wichtige Rolle. Ein Drittel aller 1390 Befragten gab sogar an, dass man den Partner erst im Urlaub richtig kennenlerne. Urlaubsbekanntschaften, die zu festen Beziehungen werden, sind dagegen die Ausnahme: Nur drei Prozent der Männer und Frauen haben ihren Partner im Urlaub getroffen.

 

Die Zahl

 

Um knapp 10% steigt bei verliebten Paaren die Zahl der weißen Blutkörperchen an. Verursacht wird die Zunahme unter anderem durch körperliche Nähe und Streicheln. Weil die Blutkörperchen eine zentrale Rolle im Immunsystem spielen, steigert die Liebe das körperliche Wohlbefinden so von ganz von allein. Wie wär’s einmal wieder mit einer kleinen Streicheleinheit, gerade jetzt, wo es draußen so unangenehm kalt ist?

 

Wohlfühl-Tipp

 

Lieben Sie sich selbst. Je mehr Sie Ihren Körper mögen, desto eher entwickeln Sie Rituale, die ihm gut tun.

 

Hautnah

 

Die Pflege der Haut wird mit zunehmendem Alter immer wichtiger. Damit sie nicht zu sehr austrocknet, benötigt sie Feuchtigkeit und Fette. Das hält die Haut jung und versiegelt sie gegen das Eindringen von Reizstoffen. Mehr und mehr setzen sich in der Kosmetikindustrie Cremes und Lotionen durch, die für eine nachhaltigere Pflege nicht nur an der Oberfläche der Haut ansetzen, sondern Wirkstoffe auch in tiefer gelegene Regionen transportieren sollen. Das geschieht häufig durch sogenannte Nanopartikel, winzige Teilchen, die problemlos durch die Oberfläche schlüpfen und dabei einen Wirkstoff mittransportieren. Das hört sich eigentlich gut und sinnvoll an, aber diese Nanopartikel sind mittlerweile in die Kritik geraten. Manche sind harmlos, aber andere basieren auf Metallen, die sich mit der Zeit im Körper ablagern könnten. Ab 2012 müssen Kosmetikfirmen etwaige Nanopartikel auf ihre Sicherheit prüfen und auf der Packung angeben. Bis dahin sollten Sie, wenn Sie bei der Hautpflege sichergehen wollen, im Handel und beim Apotheker nachfragen. Oder Sie verwenden einfach weiter die einfacheren Hautcremes. Denn die haben bisher ja auch immer geholfen.

 

Depressionen

 

Für manche Menschen wird es plötzlich dunkel. Die Lebensfreude verschwindet, der Tatendrang erlischt, man mag nicht mehr vor die Tür gehen, und selbst kleine alltägliche Handlungen werden zu schier unüberwindbaren Hürden. Viele dieser Menschen wissen es zunächst gar nicht, aber sie haben Depressionen. Manchmal mit einer Vorgeschichte, manchmal aus heiterem Himmel heraus. Besonders Frauen sind in Deutschland offenbar von Depressionen betroffen. Sie erkranken laut Statistik zwei- bis dreimal häufiger als Männer. Doch das ist nur scheinbar so. „Wahrscheinlich betreffen Depressionen Männer und Frauen in ähnlichem Maße, doch Männer suchen viel seltener professionelle Hilfe“, sagt Dr. Anna Maria Möller- Leimkühler von der Psychiatrischen Klinik der Universität München im „HausArzt- PatientenMagazin“. Für viele Männer, gerade wenn sie erfolgreich im Beruf stehen, passen Schwermut und Depressionen nicht zum Selbstbild. Doch dadurch bringen sie sich um die Chance einer erfolgversprechenden Therapie. Dabei geht es für die Männer unter anderem um das Akzeptieren einer emotionalen Seite, die zuvor oft nicht als männlich empfunden wurde. Wichtig ist für Männer wie Frauen in jedem Fall, professionelle Hilfe aufzusuchen. Denn nur dann lässt sich ein Weg heraus aus dem Dunkel finden, damit Lebensfreude und Tatendrang zurükkommen.

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