Wissenschaftliche Meldungen

ALLERGIE. Manche Männer haben nach dem Sex regelmäßig mit Unwohlsein zu kämpfen: Innerhalb von Minuten nach der Ejakulation beginnt ihre Nase zu laufen, die Augen brennen, Kopf- und Muskelschmerzen stellen sich ein. Der Ursache dieses seltenen Phänomens sind jetzt niederländische Forscher vom Leyenburg General Hospital auf die Spur gekommen: Die Männer leiden am „Postorgasmic Illness Syndrome“ (POIS), einer Allergie gegen das eigene Sperma. Hilfe könnte eine Hyposen - siblisierung bringen, wie sie bei Heuschnupfen üblich ist. Tests mit Patienten haben bereits erste Erfolge gebracht. (Quelle netdoktor.de)

EREKTIONSSTÖRUNGEN. Männer, die an Schuppenflechte (Psoriasis) leiden, leiden besonders häufig an Erektionsstörungen. Am britischen University Hospital Walsgrave wurden 222 Patienten der dermatologischen Ambulanz zur Zufriedenheit mit ihrer Erektion befragt. Außerdem füllten sie einen Fragebogen des „International Index of Erectile Function“ (IIEF-5) aus, der es ermöglicht, objektiv festzustellen, ob eine Erektionsstörung vorliegt. Dabei erreichten 58 Prozent der Männer einen Wert, der für eine erektile Dysfunktion spricht. Bei Patienten mit anderen Hauterkrankungen waren es 49 Prozent. Nur 9 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, jemals von einem Arzt auf Erektionsprobleme angesprochen worden zu sein. 68 Prozent der Männer, die mit ihrer Erektion unzufrieden waren, hätten jedoch gern mehr Informationen zu ihrem Problem.

VERHÜTUNG. Die Pille ist mit einer Sicherheit von ca. 99 Prozent das sicherste Verhütungsmittel. Darauf verlassen sich heute 55 Prozent aller Frauen im Alter zwischen 20 und 44 Jahren. Die heute übliche, niedrige Dosierung der hormonellen Kontrazeptiva führt dazu, dass der nötige Schwellenwert leicht unterschritten werden kann. Das ISG rät Frauen deshalb, besonderes Augenmerk auf mögliche „Sicherheitslücken“ wie Erbrechen oder Durchfall zu richten. Auch die Einnahme bestimmter Medikamente kann die Wirkung beeinträchtigen. Dazu zählen Antibiotika (vor allem Penicilline und Tetracycline), Anti- Epileptika, Magensäurebinder, Narkose- oder Beruhigungsmitteln, Schlankheitspillen und Tuberkulosemedikamente sowie Johanniskrautextrakt. Rat zum Thema erteilt neben dem behandelnden Arzt auch die Beratungshotline des ISG. Telefon: 0180 555 84 84 (14 ct./Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 42 ct./Min.)

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