Wohlfühlen

Hilft Akupunktur bei sexuellen Störungen?

Probleme wie Impotenz, Erektionsstörung und vorzeitiger Samenerguss waren selbstverständlich auch schon im alten China ein Thema. Aus dem 16. Und 17. Jahrhundert sind zahlreiche Schriften überliefert, die sich mit der Behandlung dieser Beschwerden befassen. Ihre Verfasser waren taoistische Mönche, die zur Behandlung Akupunktur und die so genannte Moxibustion (Wärmestimulation von Akupunkturpunkten) vorschlugen. 

Heute kennt die Akupunktur zahlreiche Punkte, deren Stimulation beim Verlust der Libido oder Orgasmusproblemen helfen kann. Auch vorzeitige Ejakulation und bestimmte Formen der erektilen Dysfunktion werden behandelt. Bisher greifen allerdings nur wenige Patienten auf diese Heilmethode zurück – was auch daran liegt, dass die meisten Krankenkassen sie nicht bezahlen. Denn klinische Studien, die die Wirksamkeit von Akupunktur auf diesem Gebiet belegen, stehen derzeit noch aus.

Von wegen Bierbauch!

Bierbäuche findet wohl niemand sexy – soviel ist klar. Gar nicht so selten kommt die „Wampe“ aber gar nicht vom Alkohol, sondern vom Genuss falscher Fette. Eine neue US-Studie belegt eindeutig: Es kommt nicht nur darauf an, wie viel Fett man zu sich nimmt, sondern welches. Hüten sollte man sich vor den so genannten gehärteten Fetten, die sich in vielen industriell gefertigten Produkten finden. Große Mengen stecken in der Regel in Chips, Pommes, Fertigkeksen und den meisten Fastfoodprodukten. Diese gehärteten Fette setzen nicht nur wesentlich schneller an als beispielsweise Olivenöl, sie erzeugen auch mit großer Zielsicherheit das unattraktive und ungesunde Bauchfett. 

Kylie Kanvagh, US-Forscherin an der Universtität in Winston Salem belegte diesen Effekt in einer Studie mit Affen. Sie teilte die Tiere in zwei Gruppen, die beide Nahrung mit einer identischen Menge Fett erhielten. Allerdings enthielt nur die Nahrung der einen Gruppe die klassischen Industriefette. Nach mehreren Jahren hatte diese Gruppe nicht nur an Gewicht zugelegt: Sie fielen auch durch ausgeprägte Wampen auf… 

Gesunde Hopfenkaltschale

Wein, vor allem der rote, ist gesund, das ist inzwischen allgemein bekannt. Aber auch passionierte Biertrinker müssen nicht länger betreten in ihren Seidel starren. Denn die Wissenschaft hat festgestellt: Bier enthält einen Stoff, der Prostatakarzinomen vorbeugen kann. Xanthohumol, so der Name des krebshemmenden Stoffes, besetzt einen bestimmten Eiweißstoff (NF-KappaB) in Prostatazellen. Damit verhindert der Hopfenwirkstoff, dass das Protein ein verhängnisvolles Signal zum Tumorwachstum auslöst. 

Aber auch für die Rotweinfraktion gibt es gute Neuigkeiten: Antioxidantien, wie sie etwa als Resveratrol in Rotwein sind, können die feinen Härchen im Innenohr vor freien Radikalen schützen und damit Hörprobleme abmildern. Grüner Tee und Aspirin haben allerdings dieselbe Wirkung.

Bitte nicht einweichen!

„Du siehst heute aber gesund aus“ – wenn wir diesen Satz hören, hat das oft eine Menge mit unserer Haut zu tun. Ein gut durchbluteter gleichmäßiger Teint lässt Männer und Frauen jeden Alters frischer wirken. Und: eine weiche, zarte Haut verführt den Partner (hoffentlich!) zu Streicheleinheiten. Eine der goldenen Regeln, um solch eine schönen Teint zu behalten: Bloß nicht zu oft waschen! Wer seine Haut tagtäglich in der Badewanne einweicht und sie dabei womöglich noch mit Peelings traktiert, tut ihr nichts Gutes. Viele Hautärzte raten sogar vom täglichen Duschen ab: Um sich frisch zu fühlen, reicht ja oft auch eine Wäsche mit einer milden Lotion aus. Ein guter Tipp für extraweiche Haut: Nach dem Duschen oder Baden nicht komplett abtrocknen, sondern die Haut eincremen oder -ölen, so lange sie noch feucht ist. Dadurch werden die pflegenden Stoffe besonders gut von der Haut aufgenommen.

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