Lieben und Leben

Es kommt ganz darauf an

„Schatz, heute nicht, ich habe Kopfschmerzen ...“ – diesen Satz haben wohl schon viele Menschen einmal gehört. Ob Männer oder Frauen. Denn Migräne und Kopfschmerzen gelten allgemein als einer der größten Lustkiller. Doch die Wissenschaft kann das nur bedingt bestätigen. Wie der Heidelberger Paar- und Sexualtherapeut Ulrich Clement im Magazin „Stern Gesund Leben“ berichtet, lassen sich die Kopfschmerzen durch Sexualität auch vertreiben: Auf manche Menschen mit Migräne wirkt der Orgasmus entspannend und heilsam. Die Kopfschmerzforschung unterscheidet zwischen zwei verschiedenen Schmerztypen: Die einen nehmen mit der Erregung zu, die anderen setzen erst mit dem Höhepunkt ein und klingen danach wieder ab. Die Sexualität kann Kopfschmerzen also sowohl befördern als auch vertreiben – es kommt ganz darauf an. Wenn Sie abends im Bett einen Druck hinter der Stirn verspüren sollten, probieren Sie es doch einfach mal aus. Vielleicht ist ein lustvolles Zusammensein ja die Lösung und nicht das Problem.

Hätten Sie’s gewusst?

Wer schon einmal im Sommer in der Provence war, der kennt den Anblick: Lavendelfelder, die sich als blaulila Tupfer wie auf einem romantischen Gemälde in die Landschaft einpassen. Die Pflanze ist in Südfrankreich heimisch und ein wichtiger Bestandteil der dortigen Parfümherstellung. Doch der Lavendel spielt auch in der Naturheilkunde eine Rolle. Weil der sogenannte Echte Lavendel gegen vielerlei Beschwerden hilft, wurde er vom Theophrastus-Naturheilverein jüngst zur Heilpflanze des Jahres 2008 gewählt.
Lavendel wirkt beruhigend – zum Beispiel bei Einschlafstörungen oder innerer Unruhe. Als Heilmittel kann das Öl eingesetzt werden, das sich aus den Blüten gewinnen lässt. Doch der Pflanze wird auch eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Bauch- oder Darmbeschwerden lassen sich damit lindern. Ein Lavendelbad mit getrockneten Blüten ist gut gegen einen niedrigen Blutdruck. Überhaupt schätzen die Menschen den Duft der Pflanze nicht nur im Parfüm: Manche hängen ein Säckchen mit Lavendelblüten in ihren Kleiderschrank – das soll obendrein sogar gegen Motten helfen. Aber es geht auch einfacher: Um einen Hauch von Provence ins Wohnzimmer zu holen, genügt eine schlichte Vase mit blühendem Lavendel. Und gesund ist das sicher auch ...

Ein unverzichtbarer Begleiter

Für viele Menschen ist es ein unverzichtbarer Begleiter geworden: das Kondom. Und das mit Recht. Aber: Wohin damit, wenn man unterwegs ist? Der Bundesverband der Frauenärzte weist jetzt darauf hin, dass die Verhüterli auf keinen Fall im Geldbeutel aufbewahrt werden sollten. Durch Hitze oder zu hohen Druck können die Kondome dort in ihrer Funktionsfähigkeit beeinträchtigt werden, ohne dass die Schäden für das bloße Auge sichtbar sind. „Die geeignete Aufbewahrung ist neben der Anwendung eine wichtige Voraussetzung für die Sicherheit der Kondome“, sagt Klaus König vom Bundesverband. Frauen haben es da einfacher als Männer: Die Handtasche ist auf jeden Fall eine gute Alternative zum Geldbeutel.

Männer und ihre Gefühle

Jetzt ist es amtlich: Männer sind wirklich unsensibel. Oder zumindest weniger sensibel als Frauen. So kann man jedenfalls das Ergebnis einer amerikanischen Studie deuten: Demnach verwechseln Männer reine Freundlichkeit häufiger mit sexuellem Interesse als Frauen. Ein flüchtiges Lächeln, ein leichtes Streifen mit dem Arm interpretieren sie schnell als erotisches Angebot, auch wenn das überhaupt nicht beabsichtigt war. Wer jetzt sagt, dass Männer doch sowieso immer nur das eine im Kopf haben, liegt jedoch falsch: Die Psychologen von der Universität in Bloomington stellten nämlich fest, dass die Studienteilnehmer andererseits oft gar nicht registrierten, wenn sexuelles Interesse einer Frau tatsächlich vorhanden war.
Die Wissenschaftler ließen 280 Studenten und Studentinnen Fotos von Frauen anschauen und sie hinterher sagen, ob sie einen freundlichen, sexuell interessierten oder abweisenden Eindruck hatten. Die Männer sahen in zwölf Prozent der Fälle eine Avance, wo gar keine war. Bei den Frauen lag der Wert nur bei acht Prozent. Umgekehrt hielten die Männer tatsächliches Interesse bei 38 Prozent der Fotos für bloße Freundlichkeit. Die Frauen irrten nur in 32 Prozent der Fälle. Das weibliche Geschlecht ist offenbar wesentlich besser dazu in der Lage, Blicke und Gesten so einzuordnen, wie sie auch gemeint sind. Mit anderen Worten: Männer sind unsensibel. Haben wir doch schon immer irgendwie geahnt, oder?

Die Zahl

94 Prozent aller Singles vermissen in erster Linie nicht den Sex, sondern eine Umarmung. Das ist das Ergebnis einer Befragung von 4500 Alleinstehenden, die von der Online-Partnervermittlung Elite Partner durchgeführt wurde. Die Sehnsucht nach Sexualität kam bei den Singles nur auf Platz zwei - Nähe kann so viel wichtiger sein als Intimität

VERLOSUNG

Wann haben Sie Ihre Partnerin oder Ihren Partner das letzte Mal so richtig verwöhnt? Die Chance dazu haben Sie jetzt: Gewinnen Sie ein Love-Flavour-&-Pleasure-Paket aus dem Hause Fun Factory (www.funfactory.de) dem Marktführer für erotische Accessoires und sinnliche Kosmetik. Je ein Set enthält eine Tube mit Körperfarbe in der Geschmacksrichtung Schokolade, ein Liebesfluid zum Küssen in Preißelbeere und eine sinnliche Vanille-Massagekerze, deren Öl auf dem Körper verteilt werden kann. Dazu kommt je ein Vibrator „Dinky Digger“ aus der Modellreihe G2 Vibe. Wir verlosen zwei dieser Sets: Schreiben Sie einfach unter dem Stichwort „Fun“ eine Postkarte an das ISG e.V., Hugstetter Straße 55, 79106 Freiburg. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2008.

Rat und Tat per Telefon Unterstützen Sie uns Newsletter abonnieren Magazin

Expertenpool

Suchen Sie einen Facharzt in Ihrer Nähe?

Ort / Postleitzahl

Bitte wählen Sie eine Facharztrichtung


Schlagwörter

 Frauen   Gesundheit   Krebs   Mann   Männer   Partnerschaft   Penis   Prostata   Sex   Sexualität   Sport   Vorsorge