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Das gewisse Etwas

Manche haben es, mache haben es nicht: das gewisse Etwas. Oft genügt nur ein kurzer Blick, eine kleine Handbewegung und wir denken: Diese Frau hat Ausstrahlung. Doch warum ist das so? Wie die Zeitschrift „Vital“ berichtet, wird Attraktivität in erster Linie mit Schönheit in Verbindung gebracht. „Es gibt bestimmte Faktoren, die in jeder Kultur und über Jahrhunderte hinweg Gültigkeit haben“, sagt dazu der Attraktivitätsforscher und Evolutionspsychologe Bernhard Fink von der Universität Göttingen. Dazu gehören ebenmäßige Haut, symmetrische Gesichtszüge, volle Lippen und hohe Wangenknochen – auch deshalb, weil diese Faktoren Fruchtbarkeit signalisieren.
Doch Ausstrahlung ist nicht nur eine Laune der Natur, die die einen Frauen begünstigt hat und die anderen nicht. Denn das gewisse Etwas lässt sich lernen. Wer zum Beispiel oft lächelt, wird automatisch als schöner empfunden. Eine amerikanische Studie hat außerdem festgestellt, dass Frauen mit sozialem Engagement auf der Attraktivitätsskala ganz oben stehen. Auch ein aufrechter Gang hilft enorm. Ausstrahlung ist vor allem eine Sache der Persönlichkeit. Wichtigster Attraktivitätsfaktor ist ein ehrlicher, offener Umgang mit sich selbst und anderen. Wer an seiner Persönlichkeit arbeitet, gewinnt auch an Ausstrahlung. Es muss deshalb auch nicht immer die klassische Schönheit sein, die die Männerwelt anzieht. Wer sich mit seinem Körper anfreundet und selbstbewusst zu seinen Eigenarten steht, wirkt interessanter und attraktiver als ein makelloses Model aus der Werbung. Dessen Gesicht ist oft schnell wieder vergessen, weil es zu perfekt ist. Nicht umsonst gibt es seit Jahrhunderten den Begriff Schönheitsfleck: Früher waren solche Flecken bei adeligen Frauen Teil des Make-ups und wurden nach einem festlichen Ball einfach wieder abgelegt.

Sauer macht sauber

Es lohnt sich, beim Kauf der Waschlotion genau hinzuschauen: Denn zu viel Seifenlauge beeinträchtigt den Säureschutzmantel der Haut. Das betrifft besonders die Intimzone, deren Haut saurer ist als die übrige Körperoberfläche. Achten Sie deshalb auf den pH-Wert Ihrer Lotion. Er sollte auf der Säure-Lauge-Skala von 0 bis 14 nicht über 7 liegen, sonst ist die Konzentration an Seifenlauge zu hoch. Eine andere Lösung sind spezielle Intimwaschlotionen, deren pH-Wert von vorneherein im richtigen Bereich liegt. Ihre Haut wird sich darüber freuen!

Musik ist Trumpf

Dass Musik ein ausgezeichnetes Aphrodisiakum sein kann, ist bekannt. Besonders Soul-Sänger wie Marvin Gaye und Barry White genießen in dieser Hinsicht einen guten Ruf. Licht aus, Kerzen an, CD rein – man kennt das aus unzähligen Filmszenen. Musik soll sich sogar direkt auf die Potenz auswirken. Das berichtet zumindest das Männermagazin „Men’s Health“ – und empfiehlt den Klassiker „Sexual Healing“ von eben jenem Marvin Gaye.
Die positive Wirkung von Musik in anderen Bereichen ist wissenschaftlich belegt. Bei hohem Blutdruck und Herz-Kreislauf-Problemen helfen nach einer Studie der Berliner Universitätsklinik Charité indische Klänge. Wurde den Teilnehmern der Studie ein Stück von Ravi Shankar vorgespielt, sank der Blutdruck. Auch Schmerzen lassen sich bei Musik besser ertragen. Wissenschaftler der Universität Darmstadt haben darüber hinaus festgestellt, dass bei Männern langsame Musik – zum Beispiel Blues – konzentrationsfördernd wirkt. Das ergab ein Hirnleistungstest. Bei Frauen ist es übrigens genau umgekehrt: Ihre Konzentration wird eher durch schnelle Musikstücke beflügelt.

Fürs Wohlbefinden

Die Farbtherapie wird in der Medizin, Körperpflege und Kosmetik immer wichtiger. Da liegt es nahe, auch beim Wohnen auf die Wirkung der Farben zu achten, denn Farben wirken sich unmittelbar auf unsere Stimmungen und Gefühle aus. So darf die Küche z.B. gerne in einem munteren Orange erstrahlen, während das Bad in einem entspannenden Blau gehalten ist.

Hinsetzen!

Viele Männer werden erleichtert sein. Der Grund? Wasserlassen im Sitzen ist nicht gesundheitsschädlich. Weil sie ihr bestes Stück dabei oft mit der Hand nach unten drücken müssen, damit nichts daneben geht, gab es gewisse Befürchtungen. „Nein, das hat gesundheitlich überhaupt keine Auswirkungen“, versichert Hartmut Jonitz, der Vizepräsident des Berufsverbandes der Deutschen Urologen. Mancher Mann ist jetzt vielleicht auch enttäuscht: Ein Argument fürs Stehendpinkeln weniger.

Für Romantiker

Sie waren das Traumpaar der Romantik – Clara und Robert Schumann. Der berühmte Pianist und die begabte Konzertpianistin führten Anfang des 19. Jahrhunderts eine stürmische Ehe, die Schumanns Kollege Johannes Brahms auch noch zur Menage à trois machte. Wolfgang Held erzählt Clara Schumanns Leben anschaulich und spannend nach – für Romantiker.
Wolfgang Held: Clara Schumann. Ihr Leben mit Robert Schumann, Insel Verlag, 260 Seiten, 9 Euro

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