Wohlfühlen

 

Fett ist besser als Wasser

Der Bereich Intimhygiene ist in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden. Es konnte jedoch schnell der Eindruck entstehen, als ob das Thema die Männer kaum etwas angeht. Dabei ist es für sie genauso wichtig wie für die Frauen, eine vorbeugende Pflege der Intimzone zu betreiben, um zum Beispiel Infektionskrankheiten wie Herpes oder Kondylome (HPV) zu vermeiden. Umso mehr, als die meisten Menschen mit einem übertriebenen Reinigungsbedürfnis gerade im Analbereich der Intimhygiene eher schaden als nutzen. Das hat jedenfalls Eiko Petersen festgestellt, der Pionier und Experte auf dem Gebiet der Intimhygiene. Der emeritierte Professor war bis 2005 Leiter der Sektion Gynäkologische Infektiologie an der Universitäts-Frauenklinik Freiburg und hat zahlreiche Fortbildungen zum Thema veranstaltet. Dabei hat er festgestellt, dass die meisten Frauen wie Männer eben zu viel Toilettenpapier oder andere Reinigungsmittel benutzen. „Die eigenen Reinigungsbemühungen führen dann zu trockener und rissiger Haut“, erklärt Eiko Petersen, „und die meisten Infektionskrankheiten benötigen genau solche Hautöffnungen.“ Er empfiehlt deshalb für den Anusbereich seit vielen Jahren eine sehr weiche Salbe. Der Grundsatz ist dabei: „Man sollte nicht die körpereigenen Bakterien bekämpfen, sondern das Terrain verbessern – also die Haut.“ Denn wenn sie intakt ist, können Krankheitserreger seltener übertragen werden. Das gilt auch für den Penis. „Fett ist besser als Wasser“, sagt Petersen. Früher hat er Vaseline oder Melkfett zur Penispflege empfohlen, bis auf seine Anregung eigens dafür das Präparat Deumavan entwickelt wurde. Es ist in der Apotheke erhältlich. Schließlich gilt: Stimmt die Intimhygiene, lässt sich auch die partnerschaftliche Sexualität wieder lustvoll erleben. www.deumavan.de

Ein unordentliches Gefühl

Die Liebe ist ein Phänomen, das die Menschheit seit langem beschäftigt. Unzählige Schriftsteller haben bereits versucht, ihrem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Auch der Philosoph Richard David Precht, Autor des Bestsellers „Wer bin ich? Und wenn ja, wie viele?“ hat sich dem Thema angenähert. Sein Buch „Liebe. Ein unordentliches Gefühl“ gibt es auch in einer sehr schönen Hörbuchfassung. Das besondere daran: Richard David Precht und seine Frau Caroline Mart lesen selber vor. Passend dazu ist auch Musik zum Thema Liebe enthalten. Und am Ende der Lesung sind wir ihrem unergründlichen Wesen vielleicht ein Stück näher gekommen. Richard David Precht: Liebe. Ein unordentliches Gefühl, inszenierte Lesung mit Musik, gelesen von Caroline Mart und Richard David Precht, 4 CDs, Random House Audio

Das Prinzip Lust

Wer als Frau etwas über die eigene Sexualität erfahren möchte, hat dazu Gelegenheit im Seminar „Das Lustprinzip“. Es findet viermal im Jahr unter der Leitung von Regina Bruns-Pleske und Silke Quast statt und soll Frauen die Gelegenheit geben, auf die Suche nach einer spezifisch weiblichen Sexualität zu gehen und dabei das erotische Potenzial zu erweitern. Oft ist es schon hilfreich und entlastend, im Gespräch mit anderen Frauen zu merken, dass man nicht die einzige ist, die mit ihrer Vorstellung von Sexualität unzufrieden ist oder Fragen hat. Körperübungen und kreative Selbsterfahrungsmethoden bieten die Möglichkeit, die weibliche Sexualität neu in sich zu entdecken. Die dreitägigen Seminare finden im niedersächsischen Ort Holle statt und kosten inklusive Unterkunft 170 Euro. Die Zahl der Teilnehmerinnen ist dabei begrenzt, so dass jede Frau mit ihren Fragen und Wünschen ausführlich zu Wort kommen kann.www.die-sinnliche-frau.de/index.html, Telefon 0511/4583047

Sauer macht lustig

Jedes Jahr im Frühjahr kommt die Rhabarber-Zeit. Und damit die Möglichkeit, sich gesund und geschmackvolll aus heimischer Produktion die eine oder andere Leckerei zuzubereiten. Wussten Sie zum Beispiel, dass die Pflanze viele wertvolle Mineralien und Vitamine besitzt? So befinden sich im Rhabarber unter anderem Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen und Phospor sowie die Vitamine C, A, B1 und B2. Außerdem ist die Pflanze sehr gesund, weil sie nur 0,1 Prozent Fettanteil hat und zum größten Teil aus Wasser besteht. Was den Rhabarber in der Küche so attraktiv macht, ist seine ausgeprägte Fruchtsäure. Darum eignet er sich zum Beispiel perfekt als Kompott oder Sauce zu süßen Nachspeisen wie Panna Cotta, Pudding und Milchreis. Auch Saft und Most kann man daraus machen. Rhabarber lässt sich außerdem einfach zu Gelee, Marmelade oder Chutneys verarbeiten. Ein kleiner Tipp: Wenn Sie Rhabarber zu Marmelade einmachen, fügen Sie jedem Glas eine Vanilleschote hinzu, das verfeinert den Geschmack. Auch Rhabarberkuchen ist im Frühsommer sehr beliebt. Achten Sie beim Kauf auf die Frische der Stangen: Die Schnittstellen sollten nicht angetrocknet sein. So ist der typische Rhabarbergeschmack garantiert – egal was Sie daraus machen.

Die Zahl

Graue Schläfen machen attraktiv – dieser Meinung sind immerhin 80 % aller deutschen Frauen. Das ergab eine repräsentative Umfrage der „Apotheken Umschau“. Der Prozentsatz lag bei den Frauen über 30 Jahren sogar noch um einiges höher. Also, meine Herren: Keine Panik, wenn Sie eines Tages vor dem Spiegel die ersten grauen Haare erblicken. Denn das hat auch seine guten Seiten.

Wohlfühl-Tipp

Die Sonne strahlt wieder und damit auch unser Gemüt! Licht und Wärme tun uns gut. Dehalb unser Tipp: Gehen Sie viel an die frische Luft.

Der erste Kuss

Nach dem ersten Kuss kann alles ganz schnell wieder vorbei sein: Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass rund 60 Prozent aller Männer und Frauen sich bereits nach dem ersten Kuss für oder gegen eine Beziehung entscheiden. Doch warum ist diese erste intime Berührung der Lippen so wichtig? Das hat mehrere Gründe. Zum einen transportieren Geruch, Geschmack und die Hormone im Speichel wichtige Botschaften über das jeweilige Gegenüber. Und zum anderen können gerade Männer es sich durch aufdringliche oder zu feuchte Küsse sowie durch übertriebenen Einsatz der Zunge schnell verscherzen. Denn Frauen und Männer küssen meist sehr unterschiedlich beziehungsweise verbinden mit einem Kuss verschiedene Emotionen. Männer versuchen damit häufig schlicht und einfach, die Wahrscheinlichkeit für Sex zu erhöhen. Bei den Frauen dagegen wird durch das beim Küssen freigesetzte Glückshormon Dopamin statt einem Bedürfnis nach weiteren Intimitäten eher ein romantisches Gefühl hervorgerufen. Sie küssen meistens dezenter, mit nur leicht geöffnetem Mund und weniger Zunge. Weil Frauen in der Regel besser riechen und schmecken können als Männer, reicht das völlig aus, um die nötigen Informationen über die Partnerwahl zu erhalten. Die Männer dagegen achten sehr auf die Lippen: Je dunkler und roter sie sind, desto besser sind sie durchblutet und desto emotionaler reagiert die Frau. Aus dem Wissen um diesen Mechanismus ist übrigens einst der Lippenstift erfunden worden. Damit der erste Kuss noch leidenschaftlicher werden kann ...

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