Medizinwelt

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EREKTILE DYSFUNKTION.
Potenzstörungen können auch durch zu wenig Sex verursacht werden. Das haben finnische Forscher herausgefunden. Sie untersuchten hierzu im Abstand von fünf Jahren 1000 Männer, die zu Beginn der Studien alle potent waren. Nach Ablauf der fünfjährigen Frist jedoch hatten 7,9 Prozent von ihnen Erektionsstörungen, nachdem sie weniger als einmal in der Woche Sex gehabt hatten. Bei denjenigen, die mindestens drei Mal die Woche sexuell aktiv waren, lag der der Prozentsatz nur bei 1,6 Prozent.

GESCHLECHTSKRANKHEITEN.
Sexuell übertragbare Krankheiten nehmen bei Männern und Frauen über 45 Jahren stärker zu als bei Jüngeren. Besonders betroffen sind Männer zwischen 55 und 59. Das ist das Ergebnis einer Studie der britischen Gesundheitsschutzbehörde. Einer der Gründe ist, dass Aufklärungskampagnen meist auf junge Menschen zugeschnitten sind. Ältere Menschen sind sich des Ansteckungsrisikos deshalb häufig nicht bewusst.

HOMOSEXUALITÄT.
Gleichgeschlechtlichkeit ist nur zu einem geringen Teil genetisch bestimmt – bei Männern zu 35 Prozent, bei Frauen zu 18 Prozent. Forscher vom Karolinska-Institut in Stockholm fanden in einer der bisher umfangreichsten Studie über Homosexualität heraus, dass Umwelteinflüsse die viel größere Rolle spielen. Befragt wurden 3800 Zwillingspaare: Da eineiige Zwillinge über identische Erbanlagen verfügen, müssen unterschiedliche sexuelle Orientierungen bei zweieiigen Zwillingen auf die Erbanlagen zurückzuführen sein.

SPERMIENPRODUKTION.
Zu viele Sojaprodukte haben bei Männern einen Einfluss auf die Zahl der Spermien. Laut einer Studie der Harvard-Universität sank der Durchschnitt der Spermien pro Mililiter bei den Sojaliebhabern auf 41 Millionen, während ihre Zahl normalerweise zwischen 80 und 120 Millionen beträgt. Die Wissenschaftler der Elite-Universität hatten 99 Männern befragt, die zwischen 2000 und 2006 eine Unfruchtbarkeitsklinik aufgesucht hatten.

UTERUSARTERIENEMBOLISATION.
Hinter dem komplizierten Wort verbirgt sich ein einfacher Vorgang, der die Behandlung gutartiger Knoten an der Gebärmutterhalswand vereinfacht. Meistens wird bei diesen Knoten, den Myomen, die ganze Gebärmutter entfernt. Die Deutsche Röntgengesellschaft hat jetzt auf die Vorteile der Embolisation hingewiesen: Dabei wird den Myomen die Blutzufuhr abgeschnitten, indem die umliegenden Arterien mit winzigen Kunststoffkugeln versperrt werden. Daraufhin bilden sich die Knoten zurück.

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