klaus47 hat geschrieben:
Noch einmal: Wer lange Zeit, vielleicht Jahrzehnte, mit einem Menschen zusammen lebt, diesen vielleicht sogar als Partner bezeichnet, der muss diesem Menschen auch die paar Minuten gönnen und mit ihm Sex haben. Auch wenn man keine Lust hat, kann man es tun. Nach dem Motto: der Appetit kommt beim Essen.
Vor einiger Zeit hat mich ein Mann über eine PN angeschrieben und um Rat gebeten. Wir haben uns, auch per Email, ca. 10 mal geschrieben. Er hat seit 7 Jahren keinen Sex. Beide sind ca. 40 Jahre jung. Nicht nur das. Er darf seine Frau nicht einmal anfassen. Das heißt für mich, dass ihr der Mann nicht nur gleichgültig ist. Sie hat eine gewaltige Abneigung (vielleicht Ekel) gegen ihren Mann. Diese Frau hat keinen Anspruch auf Rücksichtnahme.
Hallo Klaus, sorry, aber du hast es noch nicht begriffen. Das hat nichts aber auch rein gar nichts damit zu tun, dass es uns der Partner missgönnt oder uns wehtun will oder oder. Er kann reinweg nichts dafür und dafür den Grund zu erforschen, dass ist das Komplizierte daran und sehr sehr schwierig. Dass du dich da nicht reinversetzen kannst und es für dich sehr unlogisch erscheint und du sagst, der Partner „muss“ es tun für uns, kann ich auch verstehen, geht aber so einfach leider nicht.
Und, ein Essen kann noch so schmackhaft sein, wenn der Geschmacksnerv nicht funktioniert, dann bringt es nix...
In dem zitierten Fall gebe ich dir vollkommen Recht, die Frau ekelt sich vor ihm. So erging es mir in meiner ersten Ehe, nur nicht anfassen oder berühren lassen von dem anderen, da ahnte man dann schon, was folgen könnte, was man überhaupt nicht wollte. Viel später erkannte ich auch erst, dass ich diesen Mann nicht mehr liebte. Ich mochte ihn, ohne Frage aber das war es auch schon
Fazit: Ich kann also schon ganz gut unterscheiden zwischen Liebe und wenn es dem Partner selber weh tut, dass er uns nicht das geben kann, was wir gerne möchten oder der sexuellen Abneigung, weil da einfach nichts mehr ist, was sich Ehe, Liebe oder sonst wie schimpft..