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Valentinstag in Japan: Wo Schokolade die Männerherzen zum Schmelzen bringt

Valentinstag verkehrt: In Japan beschenken die Frauen am 14. Februar ihren Liebsten. Anstelle von Rosen gibt es weiße Schokolade und Marshmallows.

Ein ganz normaler 14. Februar in Deutschland: Männerhorden belagern mit hektischem Gesichtsausdruck die Blumengeschäfte, Frauen füllen erwartungsvoll Vasen mit Wasser, in den Chefetagen der Rosenindustrie reibt man sich die Hände. Es ist wieder Valentinstag.

Doch nicht nur hierzulande wird am Tag des heiligen Bischofs von Terni der verliebten Herzen gedacht. Bis nach Japan hat es der Valentinsbrauch mittlerweile geschafft - allerdings mit kleinem Rollentausch und kräftiger Hilfe der Süßwarenindustrie.

Denn im Land der aufgehenden Sonne sind es die Frauen, die ihre Partner oder guten Freunde mit einem kleinen Präsent beglücken. Anstelle von Rosen werden Schokolade und andere Süßwaren verschenkt. Doch nur die Liebsten erhalten die "honmei-choco", die Liebesschokolade. Gute Freunde müssen sich mit der "giri-choco", der platonischen Freundschaftsschokolade, zufriedengeben.

Einen Monat später dürfen sich die Beschenkten dann revanchieren. Zum "Weißen Tag" am 14. März bedanken sich die Männer für ihr Valentinsgeschenk mit Schokolade und Süßkram. Ein geschäftstüchtiger Konditor hatte den Tag 1977 ins Leben gerufen.

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