Gesundheit
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Sexualität und Depression

Wie psychische Erkrankungen und sexuelle Funktionsstörungen in Zusammenhang stehen

 

Heike W. verstand die Welt nicht mehr. Seit mehreren Monaten hatte sie Schlafstörungen, wachte morgens um 04:00 Uhr auf und machte sich „über die Mücke an der Wand“ Sorgen. Die Gedanken rasten auch um den Fortbestand ihrer Ehe. Gleichzeitig konnte sie mit niemandem darüber sprechen. Immer war ein Gefühl von Sorgen und ängstlicher Unruhe vorhanden. Zu allem musste sie sich aufraffen und ständig hatte sie das Gefühl, nicht ans Ziel zu kommen. Ihre Ehe war dadurch belastet, dass sie überhaupt keine Lust mehr auf Sexualität hatte. Zunehmend hatte sie sich zurück gezogen. Ihr Ehemann reagierte zunehmend gereizter, schon hatte einmal ein Wort das andere ergeben, ihr Mann hatte zu ihr gesagt, dann müsse er sich wohl eine andere suchen. So stand das Wort Trennung im Raum. Wenn sie zumindest nur wieder ihr Sexualleben auf die Reihe bringen könnte…

Tatsächlich ist ein wesentliches Kennzeichen von Depressionen die Verringerung des Antriebs und der Energie, die auch die Bereitschaft, sexuell aktiv zu werden, mit einschließt.

Unser Vorstandsmitglied Prof. Dr. Michael Berner, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin am Städtischen Klinikum Karlsruhe hat zum Thema „Sexualität und Depression“ einen Artikel verfasst, der im Magazin von pro familia (Ausgabe 3/2018) veröffentlich wurde.  

Den kompletten Artikel finden Sie HIER.

 

 

Sie fragen sich, ob Sie eventuell auch an einer Depression leiden? Ein einfacher Zweifragentest kann schon Hinweise darauf geben, ob bei einer Veränderung der Sexualität evtl. auch eine Depression vorhanden ist:

               


                                                                                                                                                                           Der Zweifragentest

  •  Fühlten Sie sich in den letzten Wochen zunehmend an den meisten Tagen trauriger als sonst?
  • An den meisten Tagen machten Ihnen Dinge, die Ihnen früher Spaß gemacht haben, keinen Spaß mehr?

 


                                                                                                                                                                                           Wenn beide Fragen mit Ja beantwortet werden, lohnt sich das Gespräch mit dem Arzt Ihres Vertrauens. Wagen Sie den ersten Schritt.

 

Sie benötigen Starthilfe? Oder haben noch Fragen? Das Informationszentrum für Sexualität und Gesundheit e.V. steht Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Quelle Text: pro familia - www.profamilia.de

 

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