Mein Mann braucht keinen Sex .....
Moderator: ISG-Team
Re: Mein Mann braucht keinen Sex .....
Re: Mein Mann braucht keinen Sex .....
erielu,
ich habe gerade deinen ersten Bericht gelesen. Dein Mann onaniert, lässt dich aber links liegen: Das ist der Gipfel der Unverschämtheit!!!
Es gibt also keinen Grund auf ihn Rücksicht zu nehmen. Besorg dir anderswo was du brauchst.
ich habe gerade deinen ersten Bericht gelesen. Dein Mann onaniert, lässt dich aber links liegen: Das ist der Gipfel der Unverschämtheit!!!
Es gibt also keinen Grund auf ihn Rücksicht zu nehmen. Besorg dir anderswo was du brauchst.
Re: Mein Mann braucht keinen Sex .....
klaus47,ja das kommt schon mal vor , erwischt habe ich ihn noch nicht so oft dabei.aber wie gesagt das sind auch die ängste wieder zu versagen,das hat er in einem gespräch nun schon mal zugegeben,auch wenn ich nicht dominant bin,er setzt sich dann selber unter druck ,erst total gut alles ,bis es dazu kommt das er rein soll,entweder kurz vorher erschlafft er oder auf einmal in mir drinn
er leidet auch total darunter aber dazu kommt halt auch noch das er es sowieso nicht soooo brauch.er is auch sehr verklemmt in so einer situation,traut sich auch nich bei mir mit hand und so le schon garnicht.naja ich lenke mich ab mit arbeit und hobbys und ab und zu nem ich mir ne auszeit aufm festland und da ist dann schon mal nen abenteuer drinn.mit anderen verh.männern denen es ähnlich geht.mein mann ahnt es wohl weil er mich dann immer so komisch ankuckt wenn ich wieder da bin.ja und dann ist es wieder da ,mein schlechtes gewissen.
Re: Mein Mann braucht keinen Sex .....
erielu,
das wird der Knackpunkt sein: "das sind auch die ängste wieder zu versagen"
Versagen beim Sex? Was ist das für ein dummer Ausdruck? Wir Männer sind doch keine Maschinen - und auch die haben mal einen oder auch öfter Aussetzer.
Ich hatte wahrscheinlich noch Errektionsschwierigkeiten weil mich das nicht aufregen würde. Ich würde lachen und der Frau im Spaß sagen: Nun streng dich mal an!
Im Internet gibt es bestimmt Stellungnahmen von Ärzten, die die gleiche Meinung haben wie ich. Wenn es NUR diese Ängste sind, mein Rat: geh es langsam an als wärst du noch Jungfrau, mit Streicheln, Petting.
das wird der Knackpunkt sein: "das sind auch die ängste wieder zu versagen"
Versagen beim Sex? Was ist das für ein dummer Ausdruck? Wir Männer sind doch keine Maschinen - und auch die haben mal einen oder auch öfter Aussetzer.
Ich hatte wahrscheinlich noch Errektionsschwierigkeiten weil mich das nicht aufregen würde. Ich würde lachen und der Frau im Spaß sagen: Nun streng dich mal an!
Im Internet gibt es bestimmt Stellungnahmen von Ärzten, die die gleiche Meinung haben wie ich. Wenn es NUR diese Ängste sind, mein Rat: geh es langsam an als wärst du noch Jungfrau, mit Streicheln, Petting.
Re: Mein Mann braucht keinen Sex .....
klaus,ja da hast du recht habe ich ja auch soo gesagt und ich mach ihm ja keine vorwürfe und ich nehm mir auch jedesmal zeit für ihn und es klappt auch dann und wann und wir sind glücklich es macht mich halt nur traurig das es eben soo lange dauert bis er sich wieder mir zuwendet.sonst iss ja alles ok. 
Re: Mein Mann braucht keinen Sex .....
Hallo zusammen,
ich habe lange gebraucht, um mich hier anzumelden und bin auch überrascht, dass ich nicht alleine
bin mit meinem Problem. Ich lebe mit meinem Partner und seiner Tochter zusammen. Wir kennen uns
aus der Schule und sind uns in langen Abständen immer wieder über den Weg gelaufen. Ich wußte auch,
dass seine Frau schwer krank war und leider letztlich 2008 verstorben war. Wir sind jetzt 3 1/2 Jahre
zusammen und haben seit 1 1/2 Jahr keinen Sex mehr. Er knuddelt mich zwar - aber eher wie seine
Tochter. Ich bringe das Thema immer wieder an, habe auch alle möglichen Hypothesen aufgestellt:
Hängt er noch an seiner Frau, spielt ein schlechtes Gewissen gegenüber seiner verstorbenen Frau in
Bezug auf neuer Partnerschaft eine Rolle, ist es seine Wechselschicht, die ihm so zu schaffen macht?
Er weiß es nicht, er weiß nur, dass er absolut kein Verlangen verspürt.
Ich habe ihm gesagt, ich komme mir vor wie die Familienfürsorgerin: Ich kümmere mich um seine Tochter,
um ihn - nehme viel Rücksicht wegen der Wechselschicht -, kümmere mich um seine Stieftochter und
dem Enkel. Aber ich bleibe als Partnerin völlig auf der Strecke. Selbst das Kuscheln ohne ein T-Shirt
anzuhaben muss ich regelrecht erbetteln - und irgendwann verliere ich die Lust nachzufragen.
Ich muss noch sagen, mein Partner nimmt ein Blutdruckmittel ein, also er hat ohne dieses Mittel
zu hohen Blutdruck - was wohl viele Wechselschichtler haben. Und da bin hier hellhörig geworden, dass
evtl. dieses Medikament eine sex. Lustlosigkeit auslösen kann. Aber ob er das mit seinem Arzt besprechen
würde, weiß ich nicht. Im Moment lehnt er alle meine Vorschläge ab - ich auch schon von Beratungs-
gesprächen gesprochen. Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll - werde immer trauriger, weil mir
ein großer Teil in der Beziehung fehlt.
ich habe lange gebraucht, um mich hier anzumelden und bin auch überrascht, dass ich nicht alleine
bin mit meinem Problem. Ich lebe mit meinem Partner und seiner Tochter zusammen. Wir kennen uns
aus der Schule und sind uns in langen Abständen immer wieder über den Weg gelaufen. Ich wußte auch,
dass seine Frau schwer krank war und leider letztlich 2008 verstorben war. Wir sind jetzt 3 1/2 Jahre
zusammen und haben seit 1 1/2 Jahr keinen Sex mehr. Er knuddelt mich zwar - aber eher wie seine
Tochter. Ich bringe das Thema immer wieder an, habe auch alle möglichen Hypothesen aufgestellt:
Hängt er noch an seiner Frau, spielt ein schlechtes Gewissen gegenüber seiner verstorbenen Frau in
Bezug auf neuer Partnerschaft eine Rolle, ist es seine Wechselschicht, die ihm so zu schaffen macht?
Er weiß es nicht, er weiß nur, dass er absolut kein Verlangen verspürt.
Ich habe ihm gesagt, ich komme mir vor wie die Familienfürsorgerin: Ich kümmere mich um seine Tochter,
um ihn - nehme viel Rücksicht wegen der Wechselschicht -, kümmere mich um seine Stieftochter und
dem Enkel. Aber ich bleibe als Partnerin völlig auf der Strecke. Selbst das Kuscheln ohne ein T-Shirt
anzuhaben muss ich regelrecht erbetteln - und irgendwann verliere ich die Lust nachzufragen.
Ich muss noch sagen, mein Partner nimmt ein Blutdruckmittel ein, also er hat ohne dieses Mittel
zu hohen Blutdruck - was wohl viele Wechselschichtler haben. Und da bin hier hellhörig geworden, dass
evtl. dieses Medikament eine sex. Lustlosigkeit auslösen kann. Aber ob er das mit seinem Arzt besprechen
würde, weiß ich nicht. Im Moment lehnt er alle meine Vorschläge ab - ich auch schon von Beratungs-
gesprächen gesprochen. Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll - werde immer trauriger, weil mir
ein großer Teil in der Beziehung fehlt.
Re: Mein Mann braucht keinen Sex .....
hi sonne 66 ohh je willkommen im club,
ja das ist schwer vl.liegt das wirklich am Medikament,dann kannst du nichts machen ,das ist ja wichtig das er es nimmt.da muss er doch mal mit dem Arzt sprechen ob es was anderes gibt ? Bei mir hat sich auch nicht viel verändert trotz Schlafzimmer.Wenn ich nicht den anfang machen würde,hätten wir gar keinen Sex mehr.Ich habe es mal ausgetestet und gewartet und gewartet,bis ich nach 4wochen die schn.voll hatte
und angegriffen hab.Mit den worten es wird mal wieder zeit naja und daraus wurde dann ein quikki.Viel besser sieht es nun auch nicht aus .Gruss e.
Re: Mein Mann braucht keinen Sex .....
Hallo erielu,
danke für deine Antwort. Ich bin mir nicht sicher, ob das Medikament der Auslöser ist. Ich weiß auch
nicht, ob Beta Blocker und ACE-Hemmer unter die gleiche Medikamentengruppe fallen (er nimmt einen
ACE-Hemmer).Außerdem sagte mein Partner gestern, dass er das Medikament seit Jahren nehme und keine
Probleme damit hatte. Er meinte das aber in Bezug auf Blutdruckschwankungen.
Auf jeden Fall weiss ich nicht mehr weiter. Mein Partner meint, darüber reden hilft auch nicht weiter. Ich
sagte, aber darüber schweigen auch nicht - damit ist das Problem nicht beseitigt. Jetzt steht erst einmal
eine Renovierung und unser Umzug an. Da kann ich nicht wieder mit dem Thema um die Ecke kommen.
Durchschnittlich alle 10 bis 12 Wochen spreche ich ihn an, er fühlt sich schon total genervt und ich glaube,
in die Ecke gedrängt. Ich arbeite als Sekretärin in einer Lebensberatungsstelle und habe ihm vorgeschlagen,
dass wir uns als Paar Hilfe suchen in einer (anderen) Beratungsstelle. Das lehnte er ab, er sieht keinen Sinn
darin. Dabei kann es so hilfreich sein von einer neutralen Person etwas zur verfahrenen Situation zu hören.
Ich liebe ihn sehr - aber es fehlt einfach etwas in der Beziehung und ich werde immer trauriger.
Schönen Abend noch.
danke für deine Antwort. Ich bin mir nicht sicher, ob das Medikament der Auslöser ist. Ich weiß auch
nicht, ob Beta Blocker und ACE-Hemmer unter die gleiche Medikamentengruppe fallen (er nimmt einen
ACE-Hemmer).Außerdem sagte mein Partner gestern, dass er das Medikament seit Jahren nehme und keine
Probleme damit hatte. Er meinte das aber in Bezug auf Blutdruckschwankungen.
Auf jeden Fall weiss ich nicht mehr weiter. Mein Partner meint, darüber reden hilft auch nicht weiter. Ich
sagte, aber darüber schweigen auch nicht - damit ist das Problem nicht beseitigt. Jetzt steht erst einmal
eine Renovierung und unser Umzug an. Da kann ich nicht wieder mit dem Thema um die Ecke kommen.
Durchschnittlich alle 10 bis 12 Wochen spreche ich ihn an, er fühlt sich schon total genervt und ich glaube,
in die Ecke gedrängt. Ich arbeite als Sekretärin in einer Lebensberatungsstelle und habe ihm vorgeschlagen,
dass wir uns als Paar Hilfe suchen in einer (anderen) Beratungsstelle. Das lehnte er ab, er sieht keinen Sinn
darin. Dabei kann es so hilfreich sein von einer neutralen Person etwas zur verfahrenen Situation zu hören.
Ich liebe ihn sehr - aber es fehlt einfach etwas in der Beziehung und ich werde immer trauriger.
Schönen Abend noch.
Re: Mein Mann braucht keinen Sex .....
Ich muss ehrlich sagen, dass mich dieser Thread erschüttert hat. So viele klagen über ihr Leid, aber es gibt kaum funktionierende Ratschläge. Ich will nicht sagen, dass ich den Stein der Weisen gefunden habe. Aber durch meine jahrelange Beratungsarbeit sind mir viele Dinge aufgefallen. Es sollen nur unvollständige Gedankenanstöße sein, keine Besserwisserei.
Hier meine Gedanken stichpunktartig:
Unsere Ehevorstellung ist, geschichtlich gesehen, einen Wimpernschlag alt und hat noch nicht bewiesen, dass sie funktioniert. Ich empfehle Michael Mary zu lesen.
Wenn dein Partner sich entscheidet ab sofort nichts mehr zu essen, machst du das auch mit? Warum dann in der Sexualität? Wie kann man auf die Idee kommen, Recht auf den Körper eines anderen Menschen zu haben? Weil man ihn einst geschenkt bekam ...?
Partnerschaft ist nicht dazu da, den anderen einzuengen, sondern seine Entfaltung zu ermöglichen und ihm zu helfen, sein Lebensziel zu erfüllen. Alles andere ist Besitz- und Sicherheitsdenken und der Liebe unwürdig.
Liebe muss immer frei sein! Ein Gefangener denkt pausenlos an Ausbruch. Das abendländisch-christliche Ehebild ist auf Gehorsam gegründet, nicht auf Freiheit. Wie kann ich jemanden wirklich lieben, wenn ich ihn einsperre, beobachte und ihm nicht einmal seine göttliche Sexualität leben lasse?
Wenn du Leidenschaft suchst, dann solltest du folgende Formel beachten: Abstand erschafft Sehnsucht; Sehnsucht erschafft Leidenschaft. Wie soll dein Partner dich vermissen, begehren, wenn du ständig da bist oder er sich gar bedrängt fühlt?
Wie du lebst, geht niemandem etwas an, auch nicht deinem Partner. Ihr seid nur Weggefährten, keine Leibeigenen.
Wenn ich meinem Partner eine stillschweigend erwartete Dienstleistung verwehre, ist es meine Pflicht, wenn ich ihm/ sie liebe, dass er sich diese woanders holen kann. Alles andere ist schlicht und ergreifend Egoismus und Angst. Ich empfehle http://www.such-ende.net (mit persönl. Beratung)
Kein Mensch wäre früher auf die Idee gekommen, alles von einem Partner zu erwarten. Dies ist romantisches Denken und gerade 300 Jahre alt. Wie lange wollen wir noch nach solchen untauglichen Spielregeln spielen? Wie viele Paare kennst du, die wirklich nach 20, 30 oder schon weniger Jahren noch leidenschaftlichen Sex haben? Wenige? Keine? Warum sollte dies ausgerechnet bei dir anders sein?
Jeder muss sich zuerst selbst lieben, sonst ist er für andere eine Zumutung. Ich empfehle Robert Betz.
Meines Erachtens bleibt für die meisten hier nur ein Weg.
1. Mit dem Partner über obenstehende Punkte reden und ihm klar machen, dass du ein Recht auf erfüllte Sexualität hast.
2. Er muss wissen, dass es nichts mit ihm zu tun hat. Du willst ihm nicht bestrafen, aber dein Leben leben.
3. Wer nicht bereit ist, seine "eheliche Pflicht" zu erfüllen, der ist verpflichtet es dem Partner zu ermöglichen, dies mit jemand anderem zu leben. Das muss keine Trennung bedeuten. Erprobte Wege findest du im Buch "Such-ende".
4. Ich empfehle zum gemeinsamen anhören und darüber reden auf Youtube: "Wahre Liebe lässt frei" (Robert Betz) und "freie Liebe" (Bruno Würtenberger).
5. Es ist sehr wichtig, dem Partner Sicherheit zu versprechen. Er darf keine Angst haben müssen, dass du dich trennst, wenn du deine Körperlichkeit mit Anderen lebst. Wichtig wäre Ehrlichkeit oder Stillschweigen. Wer etwas wirklich wissen will, sollte sich vorher fragen, ob er mit der Antwort umgehen kann.
6. Bevor man mit dem Partner über diese Dinge redet, sollte man ihm seine Liebe versichern, seine Ängste respektieren und möglichst ausräumen.
7. Nutze obige Beratungsmöglichkeit!
8. Wer moralische Bedenken hat stelle sich folgende Frage: Würde ein wirklich liebender Gott die Liebe und die vom ihm geschaffene Sexualität verbieten?
9. Alles, was du ohne Liebe tust ist wirklich Sünde. (Für die, die an Schuld glauben) Tue es zumindest aus Liebe zu dir selbst. Folge deinem Herzen! Es wird dir den richtigen Weg zeigen. Dieser muss nicht zwangsläufig Trennung bedeuten.
10. Lerne bewusster zu leben und Dinge zu hinterfragen, die offensichtlich nicht funktionieren. Wenn du der Masse folgst, wirst du irre gehen! Es gibt eine sehr wichtige Frage, die dir alles und jede Situation und Frage beantworten wird:
→ "WAS WÜRDE DIE LIEBE TUN?" ←
Hier meine Gedanken stichpunktartig:
Unsere Ehevorstellung ist, geschichtlich gesehen, einen Wimpernschlag alt und hat noch nicht bewiesen, dass sie funktioniert. Ich empfehle Michael Mary zu lesen.
Wenn dein Partner sich entscheidet ab sofort nichts mehr zu essen, machst du das auch mit? Warum dann in der Sexualität? Wie kann man auf die Idee kommen, Recht auf den Körper eines anderen Menschen zu haben? Weil man ihn einst geschenkt bekam ...?
Partnerschaft ist nicht dazu da, den anderen einzuengen, sondern seine Entfaltung zu ermöglichen und ihm zu helfen, sein Lebensziel zu erfüllen. Alles andere ist Besitz- und Sicherheitsdenken und der Liebe unwürdig.
Liebe muss immer frei sein! Ein Gefangener denkt pausenlos an Ausbruch. Das abendländisch-christliche Ehebild ist auf Gehorsam gegründet, nicht auf Freiheit. Wie kann ich jemanden wirklich lieben, wenn ich ihn einsperre, beobachte und ihm nicht einmal seine göttliche Sexualität leben lasse?
Wenn du Leidenschaft suchst, dann solltest du folgende Formel beachten: Abstand erschafft Sehnsucht; Sehnsucht erschafft Leidenschaft. Wie soll dein Partner dich vermissen, begehren, wenn du ständig da bist oder er sich gar bedrängt fühlt?
Wie du lebst, geht niemandem etwas an, auch nicht deinem Partner. Ihr seid nur Weggefährten, keine Leibeigenen.
Wenn ich meinem Partner eine stillschweigend erwartete Dienstleistung verwehre, ist es meine Pflicht, wenn ich ihm/ sie liebe, dass er sich diese woanders holen kann. Alles andere ist schlicht und ergreifend Egoismus und Angst. Ich empfehle http://www.such-ende.net (mit persönl. Beratung)
Kein Mensch wäre früher auf die Idee gekommen, alles von einem Partner zu erwarten. Dies ist romantisches Denken und gerade 300 Jahre alt. Wie lange wollen wir noch nach solchen untauglichen Spielregeln spielen? Wie viele Paare kennst du, die wirklich nach 20, 30 oder schon weniger Jahren noch leidenschaftlichen Sex haben? Wenige? Keine? Warum sollte dies ausgerechnet bei dir anders sein?
Jeder muss sich zuerst selbst lieben, sonst ist er für andere eine Zumutung. Ich empfehle Robert Betz.
Meines Erachtens bleibt für die meisten hier nur ein Weg.
1. Mit dem Partner über obenstehende Punkte reden und ihm klar machen, dass du ein Recht auf erfüllte Sexualität hast.
2. Er muss wissen, dass es nichts mit ihm zu tun hat. Du willst ihm nicht bestrafen, aber dein Leben leben.
3. Wer nicht bereit ist, seine "eheliche Pflicht" zu erfüllen, der ist verpflichtet es dem Partner zu ermöglichen, dies mit jemand anderem zu leben. Das muss keine Trennung bedeuten. Erprobte Wege findest du im Buch "Such-ende".
4. Ich empfehle zum gemeinsamen anhören und darüber reden auf Youtube: "Wahre Liebe lässt frei" (Robert Betz) und "freie Liebe" (Bruno Würtenberger).
5. Es ist sehr wichtig, dem Partner Sicherheit zu versprechen. Er darf keine Angst haben müssen, dass du dich trennst, wenn du deine Körperlichkeit mit Anderen lebst. Wichtig wäre Ehrlichkeit oder Stillschweigen. Wer etwas wirklich wissen will, sollte sich vorher fragen, ob er mit der Antwort umgehen kann.
6. Bevor man mit dem Partner über diese Dinge redet, sollte man ihm seine Liebe versichern, seine Ängste respektieren und möglichst ausräumen.
7. Nutze obige Beratungsmöglichkeit!
8. Wer moralische Bedenken hat stelle sich folgende Frage: Würde ein wirklich liebender Gott die Liebe und die vom ihm geschaffene Sexualität verbieten?
9. Alles, was du ohne Liebe tust ist wirklich Sünde. (Für die, die an Schuld glauben) Tue es zumindest aus Liebe zu dir selbst. Folge deinem Herzen! Es wird dir den richtigen Weg zeigen. Dieser muss nicht zwangsläufig Trennung bedeuten.
10. Lerne bewusster zu leben und Dinge zu hinterfragen, die offensichtlich nicht funktionieren. Wenn du der Masse folgst, wirst du irre gehen! Es gibt eine sehr wichtige Frage, die dir alles und jede Situation und Frage beantworten wird:
→ "WAS WÜRDE DIE LIEBE TUN?" ←
Wenn ich merke, dass ich zur Masse gehöre, wird es Zeit, meine Meinung zu ändern!
Re: Mein Mann braucht keinen Sex .....
Hallo Author59,
auch wenn deine Zeilen für mich ein wenig provokativ klingen - aber es steckt Sinn dahinter. Du hast recht:
Liebe bedeutet frei sein bzw. sich frei entfalten zu können und den Partner nicht einzuengen.
Es gibt ein schönes Gedicht (ich bin nicht so versiert was die Namen der Verfasser angeht). Dieses Gedicht
wird auf einer Schiller-CD von Otto Sanders gesprochen: Ein Vers lautet: Liebe besitzet nicht und lässt sich nicht
besitzen....Liebe geschieht der Liebe wegen....
Aber so, wie du deine Zeilen verfasst hast, wird mir noch einiges bewußter. In der heutigen Medienwelt wird
Sexualität auch zu sehr bewertet - aus meiner Sicht. Egal, ob es Serien sind (bekomme ich beim Durchzappen
mit) oder Werbung oder Promigeschichten - jeder und jede kann angeblich immer und überall. So ein Quatsch.
Mein Partner und ich sind noch nicht so lange zusammen, 3 1/2 Jahre - deswegen war ich so verwundert und
erstaunt, dass nach 1 1/2 Jahr das Sexuelle nicht mehr da war. Ich muss sagen, er hat seine verstorbene Frau
zuletzt gepflegt. Das heißt, einen Frauenkörper ganz anders kennengelernt (körperlicher Verfall). Vielleicht
hat es etwas damit zutun - und er weiss es vielleicht selber nicht. Auf jeden Fall habe ich ziemlich regelmäßig
das Thema Sexualität angesprochen und er fühlte sich bestimmt in die Ecke gedrängt. Ich lasse ihn jetzt
erst mal in Ruhe.
Deine Zeilen waren auf jeden Fall hilfreich für mich.
Schöne Grüße
Sonne66
auch wenn deine Zeilen für mich ein wenig provokativ klingen - aber es steckt Sinn dahinter. Du hast recht:
Liebe bedeutet frei sein bzw. sich frei entfalten zu können und den Partner nicht einzuengen.
Es gibt ein schönes Gedicht (ich bin nicht so versiert was die Namen der Verfasser angeht). Dieses Gedicht
wird auf einer Schiller-CD von Otto Sanders gesprochen: Ein Vers lautet: Liebe besitzet nicht und lässt sich nicht
besitzen....Liebe geschieht der Liebe wegen....
Aber so, wie du deine Zeilen verfasst hast, wird mir noch einiges bewußter. In der heutigen Medienwelt wird
Sexualität auch zu sehr bewertet - aus meiner Sicht. Egal, ob es Serien sind (bekomme ich beim Durchzappen
mit) oder Werbung oder Promigeschichten - jeder und jede kann angeblich immer und überall. So ein Quatsch.
Mein Partner und ich sind noch nicht so lange zusammen, 3 1/2 Jahre - deswegen war ich so verwundert und
erstaunt, dass nach 1 1/2 Jahr das Sexuelle nicht mehr da war. Ich muss sagen, er hat seine verstorbene Frau
zuletzt gepflegt. Das heißt, einen Frauenkörper ganz anders kennengelernt (körperlicher Verfall). Vielleicht
hat es etwas damit zutun - und er weiss es vielleicht selber nicht. Auf jeden Fall habe ich ziemlich regelmäßig
das Thema Sexualität angesprochen und er fühlte sich bestimmt in die Ecke gedrängt. Ich lasse ihn jetzt
erst mal in Ruhe.
Deine Zeilen waren auf jeden Fall hilfreich für mich.
Schöne Grüße
Sonne66
Re: Mein Mann braucht keinen Sex .....
Hallo Author59,
ich habe noch etwas vergessen: Natürlich hat jeder / jede das Recht, sich die fehlende Sexualität woanders
zu holen. Bei mir ist es aber so, dass Liebe und Sexualität zusammen gehören und ich derzeit nicht so weit
bin, mir das woanders zu holen. Aber das muss auch jeder für sich selbst entscheiden.
Es gibt ein Buch mit dem Titel "Die Psychologie sexueller Leidenschaft" von David Schnarch (Psychologe).
Nach Ansicht von Herrn Schnarch ist es möglich - auch nach 30jähriger Partnerschaft - die Sexualität
leidenschaftlich zu leben. Ich habe das Buch gelesen. Natürlich muss man sich viel mit seiner eigenen
Biografie beschäftigen und sich selbst lieben. Herr Schnarch sagt auch, dass die monotone oder eingeschlafene
Sexualität die Qualität der Beziehung wiederspiegelt...ich bin mir da noch nicht so sicher, weil mein Lebens-
gefährte und ich in vielen anderen Bereichen gut harmonieren oder uns ergänzen oder uns begleiten oder jeder
seine eigene Zeit für sich hat.
Einen schönen Abend noch und viele Grüße
Sonne66
ich habe noch etwas vergessen: Natürlich hat jeder / jede das Recht, sich die fehlende Sexualität woanders
zu holen. Bei mir ist es aber so, dass Liebe und Sexualität zusammen gehören und ich derzeit nicht so weit
bin, mir das woanders zu holen. Aber das muss auch jeder für sich selbst entscheiden.
Es gibt ein Buch mit dem Titel "Die Psychologie sexueller Leidenschaft" von David Schnarch (Psychologe).
Nach Ansicht von Herrn Schnarch ist es möglich - auch nach 30jähriger Partnerschaft - die Sexualität
leidenschaftlich zu leben. Ich habe das Buch gelesen. Natürlich muss man sich viel mit seiner eigenen
Biografie beschäftigen und sich selbst lieben. Herr Schnarch sagt auch, dass die monotone oder eingeschlafene
Sexualität die Qualität der Beziehung wiederspiegelt...ich bin mir da noch nicht so sicher, weil mein Lebens-
gefährte und ich in vielen anderen Bereichen gut harmonieren oder uns ergänzen oder uns begleiten oder jeder
seine eigene Zeit für sich hat.
Einen schönen Abend noch und viele Grüße
Sonne66
Re: Mein Mann braucht keinen Sex .....
Hallo, liebe Sonne!
Ich freue mich über deine Reaktion und deine Erkenntnisse. Meine Worte klangen vielleicht provokant, aber sie waren vor allem ehrlich. Niemandem nutzt ein Rat, den man gerne hören will. Ich habe mir über dieses Thema lange den Kopf zerbrochen und es gibt so viele Foren, wo überall das Gleiche steht. Hier war mir aufgefallen, dass alle auch ausführlich schreiben. Dies zeugt davon, dass die Leute es ehrlich meinen und echte Hilfe suchen.
Ja, viele wissen, dass Liebe nicht besitzen will, sondern sich verschenken möchte. Aber im Alltag lebt man dann das genaue Gegenteil., weil es ja fast alle so machen. Keiner macht sich Gedanken, ob vielleicht ein Systemfehler vorliegt, wie beim Geldsystem. Auch da können wir noch Rettungsschirme ohne Ende aufspannen. Das System ist dem Tode geweiht und wird nur künstlich am Leben erhalten, wie so manche Partnerschaft.
Ich verstehe, dass du nach Ursachen und Gründen suchst, warum dein Partner keine Lust hat. Das ist vergeblich. Du wirst es mit Logik, auch keiner weiblichen, nie ergründen, weil du die falschen Fragen stellst und nach nicht funktionierenden Spielregeln spielen willst, wie wahrscheinlich fast alle hier. Für mich ist dieser Thread das Drama schlechthin, denn es zeigt so viel Liebeselend.
Ich kann jetzt nicht alles begründen. Dafür habe ich in meinen Buch 216 Seiten gebraucht.
Vielleicht etwas Grundsätztliches. Es hat keinen Sinn das Leben, also alles was ist (einschließlich Lustlosigkeit) zu bekämpfen. Es ist eine elementare Lebensregel, dass ich alles, was ich nicht haben will oder bekämpfe gerade erst bekomme. Ich muss alles einfach in Liebe (Selbstliebe) annehmen. Wenn ich dieses Gefühl sozusagen annehmend aufgefühlt habe, kann es von selbst gehen, oder du wirst fähig, andere Lösungen zu finden.
Jeder ist nur für sein eigenes Leben verantwortlich. Also hat auch dein Partner das Recht, keine Lust zu haben. Wenn er dir etwas vorspielen würde, wärst du auch nicht glücklich damit.
Auf der anderen Seite hast du ein Recht auf deine eigene Lust. Auch diese kannst du nicht verdrängen. Sie wird eines Tages mit Gewalt und meist unkontrolliert durchbrechen und du wirst wahrscheinlich eine unnötige Dummheit machen.
Es gibt so viele Möglichkeiten. Lest doch einfach zusammen mein Buch, oder wenn du es umfangreicher liebst, das Buch von Robert Betz, "Wahre Liebe lässt frei". (auch auf Youtube zum anhören) Dann diskutiert über alle Punkte, die ihr auf den ersten Blick so nicht akzeptieren könnt.
Zumindest weißt du im Anschluß, wie dein Partner denkt. Es gibt schon so viele Paare, die es geschafft haben, sich frei zu geben, ohne sich zu trennen. Die Partnerschaft kann ganz neu erblühen, wenn der Druck, die Unzufriedenheit und die Schuldzuweisungen weg sind.
Es gibt eine unheimlich befreiende Erkenntnis: "Ich bin nicht für die Befriedigung oder Zufriedenheit meines Partners mehr zuständig." Das klingt im ersten Moment blöd, ist aber die Wahrheit. Wenn es aus dieser Freiheit wieder zu einer freiwilligen (!) Annäherung kommt ist es wunderbar. Wenn nicht, ist es auch kein Problem, denn dann kannst du an anderer Stelle für dein persönliches Wohl sorgen. Aber bitte tue auch das mit Liebe und du wirst merken, dass Liebe sehr wohl teilbar ist, sich sogar potenziert und du mit dieser Liebe deine Partnerschaft befruchtest. Das erfordert alles etwas Mut, aber es wird sich lohnen. Es wird nicht mit allen Partnern funktionieren. Aber wer seinem Partner den versprochenen Liebesdienst verweigert, hat die Pflicht ihm freizugeben. Wenn er das nicht einsehen will, hat er das "Recht", verlassen zu werden.
Ich halte nicht viel von Psychologen, liebe Sonne. Ich habe schon so oft erlebt, was sie den Leuten für kontraproduktive und sogar schädliche Ratschläge gegeben haben. Du bist eine Frau und hast deine eigene Wahrheit und Intuition in deinen Bauch. Du weißt genau, was richtig ist. Es fehlt meist nur eine wichtige Tugend – Mut!
Du hast Recht mit der Überbewertung der Sexualität. Es wird nur wenige geben, wo sie mehr als ein Prozent der Zeit ausmacht. Dieses Bisschen sorgt aber für 100 prozentige Zerstörung und Unzufriedenheit. Ist das nicht Wahnsinn? Du wirst nie glücklich werden, wenn du gegen deine Lust kämpfst. Lebe sie einfach! Es ist heute so leicht wie nie. Viele werden mich für diese Aussage verurteilen.
Du wirst irgendwann Resümee über dein Leben ziehen und wirst dich dafür hassen, dass du deine Jahre ohne Leidenschaft und Liebe verbracht hast. Dann ist es wahrscheinlich zu spät und du wirst eine alte grießgrämige Frau, wie es so viele gibt.
Gib deinem Partner die Sicherheit und das Versprechen (möglichst sogar schriftlich) Es ist meist der einzige Grund, warum asexuelle Partner nicht zustimmen, denn keiner wird gern verlassen. Diese Ängste muss man ernst nehmen. Wenn er dich nicht frei gibt dafür, tue es notfalls heimlich, aber ohne schlechtes Gewissen und mit weiblicher Cleverness. Alles was wir aus Liebe tun ist immer richtig. Warum willst du dir mit einem anderen Mann nur Sex holen und nicht auch Liebe? Du kannst sehr wohl mehr als einen Menschen lieben und tust das sowieso. Du darfst nur nicht den Verstand ganz ausschalten oder musst paar Monate warten, bis er wieder da ist. ;-D
Religiöse Frauen haben natürlich ein Problem mit ihren Gott, weil der ja vermeintlich alles weiß und sieht. Für diese, eine Frage: Hast du ein Problem, wenn dein Kind Sex hat mit einem oder mehreren anderen Menschen, in dem es sich verliebt, hat?
Warum sollte dann Gott ein Problem haben? Ja, mit dem bin ich ja nicht verheiratet, wirst du sagen. Das macht nichts. Schau mal in deinen Trauschein, ob da etwas drin steht von sexueller Ausschließlichkeit! Nein? Aber es steht doch, dass du "Treue" versprochen hast. Dann schau mal in den Duden oder Lexikon, was Treue bedeutet. Gott ist die Liebe pur und die Quelle der Liebe. Wie könnte er je etwas gegen die Liebe haben? Nur deine Kirche hat etwas dagegen!
Ich möchte alle warnen vor Leuten, wie Herrn Schnarch. Diese Leute träumen einen religiösen, philosophischen, oder was auch immer für einen Traum. Mit Kosmetik kann ich keine Partnerschaft aufmöbeln. Spätestens abends wäscht man das Zeug wieder runter und man ist wie immer. Die Leute kommen dadurch nur noch mehr unter Druck, weil sie glauben, es läge an ihnen, wenn es nicht funktioniert. So wird nur Schuld produziert und Schuld ist nur dazu gut, um Macht auszuüben und die Menschen in Unfreiheit zu halten.
Entweder ich kann den anderen so lieben, wie er ist, oder ich sollte es lassen.
Mein Resümee: Leute,versucht an euren funktionierenden Partnerschaften festzuhalten. Selten bekommt man so etwas wieder. Aber ihr werdet den Partner nicht ändern und erziehen können. Wenn er keine Lust hat, wird es so bleiben oder eher noch weniger werden. Findet euch damit ab und sucht für euch nach liebevollen Wegen. Wie man das praktisch umsetzen kann, habe ich in meinem Buch "Such-ende" aufgezeigt. Hütet euch vor logischen Analysen des Partners. Es ist nicht logisch!
Viel Freude und Entspannung bei der Suche nach neuen Wegen und einem lustvollen Leben, welches sich nicht nur im Bett ausdrückt.
Viele Grüße, Author59
Ich freue mich über deine Reaktion und deine Erkenntnisse. Meine Worte klangen vielleicht provokant, aber sie waren vor allem ehrlich. Niemandem nutzt ein Rat, den man gerne hören will. Ich habe mir über dieses Thema lange den Kopf zerbrochen und es gibt so viele Foren, wo überall das Gleiche steht. Hier war mir aufgefallen, dass alle auch ausführlich schreiben. Dies zeugt davon, dass die Leute es ehrlich meinen und echte Hilfe suchen.
Ja, viele wissen, dass Liebe nicht besitzen will, sondern sich verschenken möchte. Aber im Alltag lebt man dann das genaue Gegenteil., weil es ja fast alle so machen. Keiner macht sich Gedanken, ob vielleicht ein Systemfehler vorliegt, wie beim Geldsystem. Auch da können wir noch Rettungsschirme ohne Ende aufspannen. Das System ist dem Tode geweiht und wird nur künstlich am Leben erhalten, wie so manche Partnerschaft.
Ich verstehe, dass du nach Ursachen und Gründen suchst, warum dein Partner keine Lust hat. Das ist vergeblich. Du wirst es mit Logik, auch keiner weiblichen, nie ergründen, weil du die falschen Fragen stellst und nach nicht funktionierenden Spielregeln spielen willst, wie wahrscheinlich fast alle hier. Für mich ist dieser Thread das Drama schlechthin, denn es zeigt so viel Liebeselend.
Ich kann jetzt nicht alles begründen. Dafür habe ich in meinen Buch 216 Seiten gebraucht.
Vielleicht etwas Grundsätztliches. Es hat keinen Sinn das Leben, also alles was ist (einschließlich Lustlosigkeit) zu bekämpfen. Es ist eine elementare Lebensregel, dass ich alles, was ich nicht haben will oder bekämpfe gerade erst bekomme. Ich muss alles einfach in Liebe (Selbstliebe) annehmen. Wenn ich dieses Gefühl sozusagen annehmend aufgefühlt habe, kann es von selbst gehen, oder du wirst fähig, andere Lösungen zu finden.
Jeder ist nur für sein eigenes Leben verantwortlich. Also hat auch dein Partner das Recht, keine Lust zu haben. Wenn er dir etwas vorspielen würde, wärst du auch nicht glücklich damit.
Auf der anderen Seite hast du ein Recht auf deine eigene Lust. Auch diese kannst du nicht verdrängen. Sie wird eines Tages mit Gewalt und meist unkontrolliert durchbrechen und du wirst wahrscheinlich eine unnötige Dummheit machen.
Es gibt so viele Möglichkeiten. Lest doch einfach zusammen mein Buch, oder wenn du es umfangreicher liebst, das Buch von Robert Betz, "Wahre Liebe lässt frei". (auch auf Youtube zum anhören) Dann diskutiert über alle Punkte, die ihr auf den ersten Blick so nicht akzeptieren könnt.
Zumindest weißt du im Anschluß, wie dein Partner denkt. Es gibt schon so viele Paare, die es geschafft haben, sich frei zu geben, ohne sich zu trennen. Die Partnerschaft kann ganz neu erblühen, wenn der Druck, die Unzufriedenheit und die Schuldzuweisungen weg sind.
Es gibt eine unheimlich befreiende Erkenntnis: "Ich bin nicht für die Befriedigung oder Zufriedenheit meines Partners mehr zuständig." Das klingt im ersten Moment blöd, ist aber die Wahrheit. Wenn es aus dieser Freiheit wieder zu einer freiwilligen (!) Annäherung kommt ist es wunderbar. Wenn nicht, ist es auch kein Problem, denn dann kannst du an anderer Stelle für dein persönliches Wohl sorgen. Aber bitte tue auch das mit Liebe und du wirst merken, dass Liebe sehr wohl teilbar ist, sich sogar potenziert und du mit dieser Liebe deine Partnerschaft befruchtest. Das erfordert alles etwas Mut, aber es wird sich lohnen. Es wird nicht mit allen Partnern funktionieren. Aber wer seinem Partner den versprochenen Liebesdienst verweigert, hat die Pflicht ihm freizugeben. Wenn er das nicht einsehen will, hat er das "Recht", verlassen zu werden.
Ich halte nicht viel von Psychologen, liebe Sonne. Ich habe schon so oft erlebt, was sie den Leuten für kontraproduktive und sogar schädliche Ratschläge gegeben haben. Du bist eine Frau und hast deine eigene Wahrheit und Intuition in deinen Bauch. Du weißt genau, was richtig ist. Es fehlt meist nur eine wichtige Tugend – Mut!
Du hast Recht mit der Überbewertung der Sexualität. Es wird nur wenige geben, wo sie mehr als ein Prozent der Zeit ausmacht. Dieses Bisschen sorgt aber für 100 prozentige Zerstörung und Unzufriedenheit. Ist das nicht Wahnsinn? Du wirst nie glücklich werden, wenn du gegen deine Lust kämpfst. Lebe sie einfach! Es ist heute so leicht wie nie. Viele werden mich für diese Aussage verurteilen.
Du wirst irgendwann Resümee über dein Leben ziehen und wirst dich dafür hassen, dass du deine Jahre ohne Leidenschaft und Liebe verbracht hast. Dann ist es wahrscheinlich zu spät und du wirst eine alte grießgrämige Frau, wie es so viele gibt.
Gib deinem Partner die Sicherheit und das Versprechen (möglichst sogar schriftlich) Es ist meist der einzige Grund, warum asexuelle Partner nicht zustimmen, denn keiner wird gern verlassen. Diese Ängste muss man ernst nehmen. Wenn er dich nicht frei gibt dafür, tue es notfalls heimlich, aber ohne schlechtes Gewissen und mit weiblicher Cleverness. Alles was wir aus Liebe tun ist immer richtig. Warum willst du dir mit einem anderen Mann nur Sex holen und nicht auch Liebe? Du kannst sehr wohl mehr als einen Menschen lieben und tust das sowieso. Du darfst nur nicht den Verstand ganz ausschalten oder musst paar Monate warten, bis er wieder da ist. ;-D
Religiöse Frauen haben natürlich ein Problem mit ihren Gott, weil der ja vermeintlich alles weiß und sieht. Für diese, eine Frage: Hast du ein Problem, wenn dein Kind Sex hat mit einem oder mehreren anderen Menschen, in dem es sich verliebt, hat?
Warum sollte dann Gott ein Problem haben? Ja, mit dem bin ich ja nicht verheiratet, wirst du sagen. Das macht nichts. Schau mal in deinen Trauschein, ob da etwas drin steht von sexueller Ausschließlichkeit! Nein? Aber es steht doch, dass du "Treue" versprochen hast. Dann schau mal in den Duden oder Lexikon, was Treue bedeutet. Gott ist die Liebe pur und die Quelle der Liebe. Wie könnte er je etwas gegen die Liebe haben? Nur deine Kirche hat etwas dagegen!
Ich möchte alle warnen vor Leuten, wie Herrn Schnarch. Diese Leute träumen einen religiösen, philosophischen, oder was auch immer für einen Traum. Mit Kosmetik kann ich keine Partnerschaft aufmöbeln. Spätestens abends wäscht man das Zeug wieder runter und man ist wie immer. Die Leute kommen dadurch nur noch mehr unter Druck, weil sie glauben, es läge an ihnen, wenn es nicht funktioniert. So wird nur Schuld produziert und Schuld ist nur dazu gut, um Macht auszuüben und die Menschen in Unfreiheit zu halten.
Entweder ich kann den anderen so lieben, wie er ist, oder ich sollte es lassen.
Mein Resümee: Leute,versucht an euren funktionierenden Partnerschaften festzuhalten. Selten bekommt man so etwas wieder. Aber ihr werdet den Partner nicht ändern und erziehen können. Wenn er keine Lust hat, wird es so bleiben oder eher noch weniger werden. Findet euch damit ab und sucht für euch nach liebevollen Wegen. Wie man das praktisch umsetzen kann, habe ich in meinem Buch "Such-ende" aufgezeigt. Hütet euch vor logischen Analysen des Partners. Es ist nicht logisch!
Viel Freude und Entspannung bei der Suche nach neuen Wegen und einem lustvollen Leben, welches sich nicht nur im Bett ausdrückt.
Viele Grüße, Author59
Wenn ich merke, dass ich zur Masse gehöre, wird es Zeit, meine Meinung zu ändern!
Re: Mein Mann braucht keinen Sex .....
Lieber Author59,
vielen Dank für deine ausführliche Antwort - die aber bestimmt auch noch an andere Teilnehmer
des Forums gerichtet ist. Ich habe keine Probleme mit dem Glauben oder Gott, was mein Tun oder
Handeln angeht - ich habe eher Probleme mit der "Institution" Kirche.
Du hast mich neugierig gemacht auf dein Buch, ich werde mir es zulegen. Zurück zu Herrn Schnarch:
Also, hilfreich fand ich das für mich auch nicht. Ich soll an meiner Differenzierung arbeiten....mmmh,
schön und gut und dann...
Und es stimmt, vielleicht gibt es manchmal keine Ursachen und Gründe für die Lustlosigkeit - also keine
Hormonstörungen, keine Schilddrüsenveränderungen, keine Depression, keine Trauer mehr über die verstorbene
Frau (zumal sich mein Partner und sie vor der Erkrankung gar nicht mehr verstanden haben, er aber
dann voll und ganz für sie da war und versorgt und gepflegt hat - das ist wohl wahre Liebe).
Und ich weiss, er liebt mich, er würde alles für mich tun - auch wenn das eine eben zur Zeit nicht geht.
Ob ich mir das Fehlende woanders holen kann, weiss ich nicht. Ich weiss nicht, ob mir das mehr Probleme
bereitet. Ich habe jetzt meinen Partner, seine Tochter - für die ich sehr wichtig bin, weil ihre Mutter ver-
storben ist und für mich ist meine kleine Familie auch wichtig (ich habe selber meine Mutter früh verloren
und weiss, wie wichtig es ist, Bezugspersonen zu haben). Wenn ich mich in neue Abenteuer stürze,
verhalte ich mich auch anders im Umfeld, also ich kann das - glaube ich - nicht verbergen.
Du hast Möglicheiten aufgeführt, wie man(n) / frau trotzdem zufrieden leben können und nicht aneinander
verlieren müssen - das muss jeder für sich lösen, ich auch.
Ich werde, wenn ich dein Buch gelesen habe, Rückmeldung geben.
Viele Grüße
sonne66
vielen Dank für deine ausführliche Antwort - die aber bestimmt auch noch an andere Teilnehmer
des Forums gerichtet ist. Ich habe keine Probleme mit dem Glauben oder Gott, was mein Tun oder
Handeln angeht - ich habe eher Probleme mit der "Institution" Kirche.
Du hast mich neugierig gemacht auf dein Buch, ich werde mir es zulegen. Zurück zu Herrn Schnarch:
Also, hilfreich fand ich das für mich auch nicht. Ich soll an meiner Differenzierung arbeiten....mmmh,
schön und gut und dann...
Und es stimmt, vielleicht gibt es manchmal keine Ursachen und Gründe für die Lustlosigkeit - also keine
Hormonstörungen, keine Schilddrüsenveränderungen, keine Depression, keine Trauer mehr über die verstorbene
Frau (zumal sich mein Partner und sie vor der Erkrankung gar nicht mehr verstanden haben, er aber
dann voll und ganz für sie da war und versorgt und gepflegt hat - das ist wohl wahre Liebe).
Und ich weiss, er liebt mich, er würde alles für mich tun - auch wenn das eine eben zur Zeit nicht geht.
Ob ich mir das Fehlende woanders holen kann, weiss ich nicht. Ich weiss nicht, ob mir das mehr Probleme
bereitet. Ich habe jetzt meinen Partner, seine Tochter - für die ich sehr wichtig bin, weil ihre Mutter ver-
storben ist und für mich ist meine kleine Familie auch wichtig (ich habe selber meine Mutter früh verloren
und weiss, wie wichtig es ist, Bezugspersonen zu haben). Wenn ich mich in neue Abenteuer stürze,
verhalte ich mich auch anders im Umfeld, also ich kann das - glaube ich - nicht verbergen.
Du hast Möglicheiten aufgeführt, wie man(n) / frau trotzdem zufrieden leben können und nicht aneinander
verlieren müssen - das muss jeder für sich lösen, ich auch.
Ich werde, wenn ich dein Buch gelesen habe, Rückmeldung geben.
Viele Grüße
sonne66
Re: Mein Mann braucht keinen Sex .....
Hallo, liebe Sonne!
Ich denke, es ist eine gute Entscheidung, dass du mein Buch lesen willst. Ich habe mir Mühe gegeben. (Portofrei bei mir)
Ja, die Psychologen! Jahrelange Therapien und fast nichts passiert. Es bringt eben nichts, nur zu reden. Man muss konkrete Dinge tun.
Was würde es dir nützen, wenn du weißt, dass die Ursache seiner Lustlosigkeit einen "erklärbaren" Grund hat? Die Auswirkung bleibt die gleiche. Ich bin mir nicht sicher, ob ich seine Aufopferung als wahre Liebe kennzeichnen würde. Was nützt es, wenn man jemandem hilft und sich selbst dabei zugrunde richtet. Man kann schon viel tun, aber nicht bis zur Selbstaufgabe und dann gar noch dir schaden. Ja, ich sehe es als Schaden an, wenn man jahrelang ohne Körpergefühl leben muss. Jetzt bist auch du schon wieder dabei, dich aufzugeben.
Du wirst ja merken, ob er dich wirklich liebt, wenn du um Freiheit bittest. Genau dies sehe ich als Maßstab. Er würde dich ja nicht verlieren. Alles bliebe, wie es ist, nur dass du ab und an nicht da bist. Ich rate dir keinesfalls, die Beziehung zu zerstören.
Sehr viele verheiratete Frauen leben ihre Lust mit einem Liebhaber. und schreiben mir das auch. Man muss halt Einiges beachten. Du musst es ja nicht unbedingt verbergen. Du wirst nur Einiges im sachlichen Gespräch, ohne Schuldzuweisung, klären müssen. Mein Buch wird dir Wege zeigen und du kannst mir auch gern privat schreiben, wenn es dir hier zu intim ist. (meine Homepage)
Der Vorteil der Kirche war, (zumindest weiß ich es von der evangelischen) dass sie laut Bibel ermahnte, dass man sich die gegenseitige "Schuldigkeit" zu geben habe und keiner das Recht hat, sich ohne religiösen (!) Grund zu entziehen.
Ich bin mir sicher, dass du für dich eine Lösung finden wirst. Wir bekommen immer, was wir ganz tief in uns glauben, nicht was wir uns wünschen. Wenn du überzeugt bist, dass dir körperliche Liebe zusteht, dann wirst du sie finden.
Alles Gute dabei, Author59
Ich denke, es ist eine gute Entscheidung, dass du mein Buch lesen willst. Ich habe mir Mühe gegeben. (Portofrei bei mir)
Ja, die Psychologen! Jahrelange Therapien und fast nichts passiert. Es bringt eben nichts, nur zu reden. Man muss konkrete Dinge tun.
Was würde es dir nützen, wenn du weißt, dass die Ursache seiner Lustlosigkeit einen "erklärbaren" Grund hat? Die Auswirkung bleibt die gleiche. Ich bin mir nicht sicher, ob ich seine Aufopferung als wahre Liebe kennzeichnen würde. Was nützt es, wenn man jemandem hilft und sich selbst dabei zugrunde richtet. Man kann schon viel tun, aber nicht bis zur Selbstaufgabe und dann gar noch dir schaden. Ja, ich sehe es als Schaden an, wenn man jahrelang ohne Körpergefühl leben muss. Jetzt bist auch du schon wieder dabei, dich aufzugeben.
Du wirst ja merken, ob er dich wirklich liebt, wenn du um Freiheit bittest. Genau dies sehe ich als Maßstab. Er würde dich ja nicht verlieren. Alles bliebe, wie es ist, nur dass du ab und an nicht da bist. Ich rate dir keinesfalls, die Beziehung zu zerstören.
Sehr viele verheiratete Frauen leben ihre Lust mit einem Liebhaber. und schreiben mir das auch. Man muss halt Einiges beachten. Du musst es ja nicht unbedingt verbergen. Du wirst nur Einiges im sachlichen Gespräch, ohne Schuldzuweisung, klären müssen. Mein Buch wird dir Wege zeigen und du kannst mir auch gern privat schreiben, wenn es dir hier zu intim ist. (meine Homepage)
Der Vorteil der Kirche war, (zumindest weiß ich es von der evangelischen) dass sie laut Bibel ermahnte, dass man sich die gegenseitige "Schuldigkeit" zu geben habe und keiner das Recht hat, sich ohne religiösen (!) Grund zu entziehen.
Ich bin mir sicher, dass du für dich eine Lösung finden wirst. Wir bekommen immer, was wir ganz tief in uns glauben, nicht was wir uns wünschen. Wenn du überzeugt bist, dass dir körperliche Liebe zusteht, dann wirst du sie finden.
Alles Gute dabei, Author59
Wenn ich merke, dass ich zur Masse gehöre, wird es Zeit, meine Meinung zu ändern!
Re: Mein Mann braucht keinen Sex .....
meine Meinung über Treue.... Treue wird gemeinhin überschätzt, wir überfrachten diesen althergebrachten Begriff ständig. Darum verzweifeln so viele Paare, Singles, Getrennte und Betrogene daran - ich hab mal einen tollen Buch gelesen darüber.