Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wenn Sie das 50. Lebensjahr überschritten haben, werden Sie vielleicht die eine oder andere Veränderung an sich bemerken. Die Belastbarkeit verringert sich, es kommt zu Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und depressiven Verstimmungen; vieles geht etwas mühsamer von der Hand. Diese körperlichen und seelischen Veränderungen sind die Folge von Hormonmangel. Denn um die Lebensmitte nehmen die Geschlechtshormone allmählich ab. Lange hat man geglaubt, dass diese typischen Wechseljahresbeschwerden nur bei Frauen vorkommen, doch inzwischen ist deutlich, dass sie auch Männer betreffen. Um diesen Verlust an Lebenslust und Lebensqualität auszugleichen, ist es möglich, dem Körper mit einer Hormontherapie von außen Hormone zuzuführen. Lesen Sie in der Titelgeschichte ab Seite 6, welche Chancen eine solche Therapie Frauen wie Männern bieten kann.

Auch an anderen Stellen des Magazins haben wir den Hormonhaushalt des Menschen in den Mittelpunkt gestellt. Sie können etwa erfahren, warum eine Hormonüberproduktion der Schilddrüse zu Erektionsstörungen oder dem Ausbleiben des Eisprungs führen kann. Auch in diesen Fällen ist eine Hormontherapie unter Umständen sinnvoll. Darüber hinaus haben wir wie in jeder Ausgabe interessante Nachrichten aus der Wissenschaft für Sie zusammengestellt. Außerdem sind wir einmal der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen die Wirtschaftskrise in Deutschland auf Liebe, Lust und Kinderwunsch hat.

Doch natürlich gibt es im Heft auch wie gewohnt die Buch- und Filmtipps sowie allerlei Wissenswertes zum Thema Wohlfühlen, Gesundheit und Partnerschaft. Und nicht zuletzt können Sie im letzten Teil unserer kleinen ISG-Geburtstagsserie lesen, wie es mit dem Informationszentrum für Sexualität und Gesundheit vor zehn Jahren anfing. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Prof. Dr. Ulrich Wetterauer,
1. Vorsitzender des ISG
Urologe

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