Medizinwelt

Neues aus der Wissenschaft von A-Z

FRUCHTBARKEIT.
Zwei deutsche Gynäkologen haben entdeckt, wie man die Fruchtbarkeit einer Frau durch einen einfachen Test bestimmen kann. Maßgebend ist dabei die Konzentration des sogenannten Anti-Müller-Hormons im Blut, berichten Peter Mallmann aus Köln und Christian Gnoth aus Grevenbroich. Durch den Test können Frauen besser abschätzen, wie lange sich ein Kinderwusch noch aufschieben lässt. Außerdem erfahren Paare nun genau, ob der Vorrat in den Eierstöcken der Frau tatsächlich zur Neige gegangen ist, bevor sie die teure Hilfe der Reproduktionsmedizin in Anspruch nehmen.

GEBÄRMUTTERKREBS.
Eine Studie des japanischen Gesundheitsministeriums legt nahe, dass der Konsum von Kaffee Gebärmutterkrebs vorbeugt. Die Forscher hatten 54.000 Frauen zwischen 40 und 69 über einen Zeitraum von 15 Jahren untersucht. Bei den Frauen, die mehr als drei Tassen Kaffee pro Tag tranken, sank das Krebsrisiko um 60 Prozent. Der Grund dafür ist allerdings noch nicht bekannt.

KREBSIMPFUNGEN.
Seit langem arbeiten Wissenschaftler an Impfstoffen gegen Krebs. Nun gibt es ein vielversprechendes Mittel, das bereits erfolgreich mehrere Studien durchlaufen hat und neben Prostata- auch gegen Nieren- und Darmkrebs helfen soll. Es besteht aus einem modifizierten Virus und einem Antigen und soll den Körper gegen die Tumore immunisieren. Eine positive Wirkung des Impfstoffes wurde bei bis zu 98 Prozent der Tumorpatienten beobachtet. Derzeit ist eine großangelegte dritte Studienphase angelaufen.

POTENZ.
Es klingt auf den ersten Blick nicht sehr glaubwürdig, aber eine australische Studie hat ergeben, dass ein mäßiger Alkoholkonsum der Impotenz vorbeugt. Das haben Wissenschaftler bei einer Befragung von 1770 Männern herausgefunden. Demnach sinkt das Risiko einer Impotenz durch einige Gläser Alkohol pro Woche um bis zu 30 Prozent. Selbst Männer, die gesundheitlich betrachtet viel zu viel tranken, litten zumindest seltener unter erektiler Dysfunktion.

SPERMIEN.
Männer über 35 Jahren haben es schwerer, eine Frau zu schwängern – das ist das Ergebnis einer französischen Studie. Dazu fanden die Wissenschaftler heraus, dass bei Spermien von Männern dieser Altersgruppe das Risiko einer Fehlgeburt steigt. Seit langem ist bekannt, warum Frauen ab 35 Jahren nicht mehr so häufig schwanger werden – doch nun ist erwiesen, das auch die Spermaqualität des Mannes eine gehörige Rolle spielt.

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