Medizinwelt

Psychotherapie gegen Impotenz

Wer als Mann unter Erektionsstörungen leidet, sollte es mal mit einer Psychotherapie versuchen. Wie die brasilianische Professorin Tamara Melnik herausfand, haben seelische Faktoren wie mangelndes Selbstvertrauen, Ängste oder Depression einen großen Einfluss auf die Sexualfunktion, so dass eine Gesprächstherapie helfen kann. Gegenüber Männern, die keine Psychotherapie machten, ging bei den therapierten Patienten die Wahrscheinlichkeit zurück, weiterhin an erektiler Dysfunktion zu leiden und das um fast 90 Prozent. Darüber hinaus wird auch die Wirkung von Medikamenten, die gegen Erektionsstörungen helfen, durch eine Psychotherapie deutlich verstärkt. Unklar ist der brasilianischen Forscherin allerdings noch, wie lange die Wirkung einer solchen Therapie anhält.

Size does matter

25 Prozent aller Phillippinos haben schon versucht, ihren Penis verlängern zu lassen, desgleichen 20 Prozent der Chinesen, gegenüber nur fünf Prozent der Deutschen. Das behauptet zumindest eine weltweite Umfrage des britischen „For Him Magazins“. Online befragt wurden 50.754 Personen, vornehmlich Männer aus 28 Ländern. Aber die Ergebnisse sind wohl mit Vorsicht zu genießen, da es sich ausschließlich um Leser dieser Zeitschrift handelt: In diesem Sinne ist immerhin die Hälfte aller Männer davon überzeugt, dass es für ihre Partnerin beim ersten Mal „einsame Spitze“ gewesen sein muss, was jedoch nur ein Drittel der Frauen bestätigen will.

Gesundheit, die Mann fühlt

Bayer Vital hat eine eigene Geschäftseinheit Männergesundheit-Urologie gegründet, die sich speziell auf die gesundheitlichen Bedürfnisse der Männer einstellt. Im Fokus stehen dabei die drei Bereiche Libido, Kontinenz und Potenz. Neben bewährten Produkten gegen Erektionsstörungen und Harninkontinenz – ein bei Männern stark unterschätzes Problem – gehören zum Portfolio von Bayer Vital neuerdings auch Präparate zur Testosteronsubstitution, die die von Bayer übernommene Jenapharm in die neue Geschäftseinheit eingebracht hat. Damit rundet sich das Sortiment im Bereich Männergesundheit-Urologie perfekt ab – ganz nach dem Motto „Gesundheit, die Mann fühlt“.

Jahreszeit beeinflusst Prostatakrebs

Es klingt unwahrscheinlich, dass bei Prostatakrebs die Heilungschancen davon abhängen, ob die Krankheit im Sommer oder im Winter diagnostiziert wird. Doch genau das ist das Ergebnis einer umfangreichen norwegisch-amerikanischen Studie. Die Ärzte analysierten die Krankendaten von 46.000 Männern, die zwischen 1964 und 1992 an Prostatakrebs erkrankt waren. Dabei stellte sich heraus, dass die Überlebenschancen innerhalb der ersten drei Jahre höher waren, wenn die Krankheit im Sommer oder Herbst diagnostiziert wurde. Im Winter oder Frühjahr lag das Sterberisiko der Betroffenen um 20 Prozent höher. Die Forscher vermuten, dass der Grund dafür Vitamin D ist: Das Vitamin hemmt erwiesenermaßen das Wachstum von Krebszellen, stärkt vermutlich auch das Immunsystem und wird mit Hilfe von Sonnenlicht im Körper hergestellt. Im Sommer und Herbst ist die Konzentration von Vitamin D daher am größten, im Winter und Frühjahr am niedrigsten. Deshalb spielt wohl auch das Alter bei der Heilung von Prostatakrebs eine Rolle: Je älter ein Mensch wird, desto weniger ist seine Haut zur Synthese von Vitamin D fähig. Sonnenbaden hat also auch Vorteile.

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