Film

Zurück ins Leben

Im Film „Phantomschmerz“ überzeugt Til Schweiger als Schauspieler

Til Schweiger in einer dramatischen Rolle? Das ist nicht unbedingt das, was man vom Komödien- und Action-Star erwartet. Doch im Film „Phantomschmerz“ von Matthias Emcke funktioniert es. Zu Beginn darf sich Schweiger noch als Rennfahrer und Lebemann Marc austoben, doch als der bei einem Unfall ein Bein verliert, verändert sich sein Leben komplett. In der neuen Situation findet sich Marc nicht zurecht und lernt erst mit ihr umzugehen, als er sich in Nika verliebt, dargestellt von Jana Pallaske. Man kennt die Konstellation aus anderen Filmen: Ein erfolgreicher Mann stürzt ab und schließlich hilft ihm eine Frau zurück ins Leben. Trotzdem ist „Phantomschmerz“ ein recht guter Film geworden. Und Til Schweiger überzeugt durch seine schauspielerische Leistung und nicht durch sein Aussehen.

Natürlich mit Happy End

„Liebe auf den zweiten Blick“ zeigt, wie sich zwei ältere Menschen näher kommen

Ab einem gewissen Alter haben es Schauspielerinnen in Hollywood schwer, gute Hauptrollen zu bekommen. Umso schöner ist es, eine Darstellerin wie Emma Thompson mal wieder in einer großen Produktion zu sehen. In „Liebe auf den zweiten Blick“ von Tim Perell spielt sie eine Frau um die 50, die schlechte Beziehungen hinter sich hat und vom Leben nicht mehr viel erwartet. Kate arbeitet auf einem Flughafen, trifft dort zufällig den 60-jährigen Harvey (Dustin Hoffmann). Auch er hat Probleme, privat wie im Beruf. Zunächst mögen sich beide nicht, aber behutsam kommen sie sich näher. Natürlich hat auch diese romantische Komödie ein Happy End. Das alles ist vorhersehbar, aber wie sich die beiden Routiniers Emma Thompson und Dustin Hoffmann die Bälle hin- und herspielen, ist ein großer Spaß.

Ruhige Bilder

Der südkoreanische Film „Secret Sunshine“ erzählt eine tragische Geschichte

Der südkoreanische Regisseur Lee Chand-dong ist bekannt für hochwertige Arbeiten. Auch sein neuer Film „Secret Sunshine“ überzeugt. Dort zieht eine Klavierlehrerin mit ihrem Sohn in ein kleines Dorf. Als sich herumspricht, dass sie ein Haus kaufen will, wird ihr Sohn entführt, um Lösegeld zu erpressen. Obwohl sie zahlt, stirbt er. In der Dorfgemeinschaft hält allein ein Autoverkäufer zu ihr und versucht, ihr neue Kraft zu geben. Der Regisseur erzählt diese Geschichte in ruhigen Bildern, als würde er sich durch einen distanzierten Blick eines Urteils enthalten. Tatsächlich erfährt man auch, welches Leid viele Dorfbewohner gewohnt sind. So beeindruckt der Film durch seine ausgewogene Sichtweise. Die Hauptdarstellerin Jeon Do-yeon gewann 2007 in Cannes den Preis als beste Schauspielerin.

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